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Karlsruhe Debatte um Sicherheit: Mehr Licht auf Karlsruher Gehwegen!

Nicht erst seit Silvester ist das Thema Sicherheit im öffentlichen Raum in aller Munde. Eine Umfrage im vergangenen Jahr ergab, dass sich viele Karlsruher unsicher fühlen. Im Zuge dessen wurden viele Forderungen und Ideen laut, wie Ängste kompensiert werden können. Unter anderem fordern aktuell zwei Stadträte, den Kommunalen Ordungsdienst (KOD) personell aufzustocken. Dass man zunächst jedoch beim Ausbau von Gehweg-Beleuchtung ansetzen sollte, findet Marie Wehrhahn.

Sicherheit in der Stadt - wenn es ein Thema gibt, das sich die Stadträte Jürgen Wenzel (Freie Wähler) und Stefan Schmitt (parteilos) explizit auf die politische Fahne geschrieben haben, dann dieses. Schon vor den Ereignissen in Köln drängten die beiden Gemeinderatsmitglieder auf eine Erhöhung der Sicherheitsverhältnisse in Karlsruhe - gründeten sogar eine  "Allianz", die auf Grundlage bürgerlichen Engagements konkrete Forderungen stellt. Ein zentraler Vorschlag war unter anderem das so genannte "Frauentaxi".

KOD-Aufstockung hat keine Priorität

Einige Standpunkte der "Allianz für Sicherheit in Karlsruhe" erscheinen sinnvoll, bei anderen hakt es allerdings. So auch bei einer aktuellen Anfrage von Wenzel und Schmitt. Die Forderung: Eine Aufstockung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), mit dem Ziel, die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen.

"Seit der Aufstockung von 10 auf 20 Mitarbeiter im Jahre 2013, sind die Einsatzzahlen des KOD um 50 Prozent gestiegen. Damit ist eine weitere Aufstockung des Personals erforderlich", heißt es in einer gemeinsamen Pressemeldung. Es sei höchste Zeit, dass sich Karlsruhe ein Beispiel nehme an Städten wie Mannheim - hier wurde das KOD-Personal von 20 auf 30 Mitarbeiter aufgestockt, bald sollen es womöglich 40 Einsatzkräfte werden.

Es ist richtig und wichtig, dass ein Kommunaler Ordnungsdienst durch seine Präsenz die subjektive Sicherheit der Bürger gewährleistet. Dennoch ist zu bezweifeln, dass eine Aufstockung des Personals derzeit zweckmäßig ist - vor allem hinsichtlich der Karlsruher Haushaltsstabilisierung. Auch ist es eine Frage nach Sinnhaftigkeit,  an dieser Stelle zu investieren.

Städtebaulich aufrüsten

Zu den Hauptaufgaben des KOD gehört vor allem die Kontrolle der städtischen Ordnung, sprich die Ahndung von Verstößen im Jugendschutz, bei der Anleinpflicht von Hunden, bei der Müllentsorgung etc. Aufgaben, die erledigt werden müssen. Und dennoch wäre es zweckmäßiger, dort zu investieren, wo subjektive Unsicherheit  den Alltag in massivster Form einschränkt: Der Ausbau von Straßenbeleuchtung an frequentierten Feld- oder Uferwegen beispielsweise. Forderungen gab es in dieser Hinsicht bereits viele - meist scheiterten sie an naturschutzrechlichen Bedingungen.

Es sollte priorisiert geprüft werden, unter welchen Konditionen solche Auflagen künftig umgangen werden können. Städtebaulich hat die Kommune viel in der Hand, um der gefühlten und objektiven Sicherheit ihrer Bewohner Rechnung zu tragen. Hier gibt es in Karlsruhe noch Nachholbedarf.

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Kommentare (37)
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  •   kevin_leser
    (33 Beiträge)

    27.01.2016 13:10
    Schlicht und einfach:
    es sind in Karlsruhe zu viele üble Subjekte unterwegs!

    Mehr Licht ist an einign stellen wirklich Nötig. was sollen eigentlich Strassenlampen miten über der Strasse?
    Gehwege beleuchten!!!!!!!
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  •   Wenzel
    (140 Beiträge)

    26.01.2016 13:16
    Einen Hinweis auf unseren 7-Punkte-Plan!
    Nur der Vollständigkeitshalber möchte ich darauf hinweisen, dass auch das Thema "Bessere Straßenbeleuchtung" eine Forderung aus dem 7-Punkte-Plan der Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe ist!
    Weitere Punkte sind:
    Mehr Polizeipräsens - Aufstockung des KOD - Fauentaxis - Videoüberwachung um nur einige zu nennen zwinkern

    Kommunalpolitisch können wir nur die Auswirkungen aber nicht die Ursachen der Kriminalität bekämpfen. Dafür sind "Andere" verantwortlich!

    Ihr Jürgen Wenzel
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  •   ___und_den_Weltfrieden
    (46 Beiträge)

    26.01.2016 07:02
    LÖSUNG!
    Lösung Licht: Einige Kommunen haben automatische Straßenlampen gegen zu hohen Stromverbrauch! Weniger Stromverbrauch, mehr Licht da dichter gesetzt --> alles gut.
    Lösung kriminelles Pack: inländisches Pack (bio) EINSPERREN! Außengeländer: 1. Tat = Abschiebung. Wer so anfängt, macht so weiter. Als Gast bestehle oder drangsaliere ich meinen Gastgeber nicht.
    BASTA!
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  •   kamaraba
    (617 Beiträge)

    25.01.2016 23:13
    Sehr geehrte Frau Wehrhahn
    Sie haben Null Ahnung von nix. Karlsruhe ist ausreichend beleuchtet und auch eine verstärkte Beleuchtung kostet Geld, viel Geld und vor allem Zeit, viel Zeit bis das installiert ist und bringt im Endeffekt nichts.
    Karlsruhe hat doch Geld ohne Ende, siehe neues Stadion, Stadthalle, Theater, U-Strab und da soll es ausgerechnet bei ein paar 100 tausend Euro für den KOD mangeln?
    Wenzel und Schmidt unternehmen etwas für Karlsruhe, die anderen Parteien ducken sich weg.
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    25.01.2016 18:35
    Licht
    Beleuchtung sorgt nur für eine trügerische Sicherheit, auf gut beleuchteten Straßen wird man nämlich auch von den Kriminellen schneller gesehen.

    Man sollte es eher vermeiden, jede noch so unbedeutende Seitenstraße mit Flutlicht zu bestrahlen. Das kann nämlich insbesondere in den Sommernächten ziemlich den Schlaf stören, wenn es durchs Fenster leuchtet.

    Bevor man neue Laternen baut, sollte man neue Gefängnisse bauen, um die Einzelfälle wegzusperren. Dann kann man auch wieder sicher durch die Nacht - wer sitzt, raubt nicht.
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  •   Laserblast
    (74 Beiträge)

    25.01.2016 19:51
    in den USA sitzt der weltweit der höchste Bevölkerungsanteil
    im Gefängnis. Deshalb ist die USA auch ein so sicheres Land und es kommt auch nie zu Schießereien. Gute Nacht Deutschland.
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  • 0
    unbekannt
    (305 Beiträge)

    25.01.2016 20:09
    Vielleicht...
    ...wäre die Kriminalität in den USA noch höher, wenn sie unsere Kuscheljustiz hätten?

    Äpfel und Birnen... In den USA sitzen meistens Leute aus den Ghettos ein, die dort Straßenkriege führen und sich gegenseitig abknallen. Ist aber auch eine Form von Multikulti und sollte man akzeptieren.
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  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    25.01.2016 20:47
    Geschossen wird ja schon in KA..
    ...das mit den Ghettos schaffen wir auch noch! Ja, wir schaffen das!
    Yes we can!
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  • 0
    unbekannt
    (305 Beiträge)

    25.01.2016 21:14
    Stimmt schon...
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
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  •   DerGeaechtete
    (500 Beiträge)

    25.01.2016 17:16
    Die Gehwege wären ausreichend beleuchtet,
    wenn die ganzen Radzausel die darauf fahren, das Licht einschalten würden.
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