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Karlsruhe Debatte um Frauentaxis: "Allianz für mehr Sicherheit" fürchtet Kölner Zustände

In einer aktuellen Pressemitteilung nimmt die "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe" die Vorfälle in Köln, Hamburg und Stuttgart zum Anlass, um an ihre Forderung nach einem Frauentaxi zu erinnern. Die Stadträte, Jürgen Wenzel und Stefan Schmitt mahnen, dass man mit der Umsetzung nicht warten müsse, bis Karlsruhe ähnliche Zustände habe.

Nach den Vorfällen in Köln, Hamburg und Stuttgart werden von den politisch Verantwortlichen in diesen Städten weitere präventive Maßnahmen gefordert. Diese Forderungen umfassen die Ausweitung der Videoüberwachung und die Einstellung zusätzlicher Polizeikräfte, so die beiden Stadträte. Präventiv handeln heiße aber auch, dass man mit der Umsetzung dieser Forderungen nicht warten müsse, bis Karlsruhe ähnliche Zustände habe, so die "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe".

Präventive Maßnahmen für Karlsruhe

Vor einem Jahr wurde von der Stadt Karlsruhe der "3. Sachstandsbericht zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung" herausgegeben. Er zeigt eine Verschlechterung des Sicherheitsempfindens der Bürger in den letzten fünf Jahren. Seitens des Gemeinderates, habe der Wille gefehlt, hier gegenzusteuern, so Jürgen Wenzel, Freie Wähler, und Stefan Schmitt, parteilos. Dies haben die Einzelstadträte, nach eigenen Angaben, zum Anlass genommen, um im August die "Allianz für mehr Sicherheit" zu gründen.

Seit der Veröffentlichung des Sicherheitsberichtes im März 2015 habe sich die Situation in Karlsruhe weiter verschlechtert: "Aus diesem Grund appellieren wir an den Oberbürgermeister und die Fraktionen im Gemeinderat - CDU, SPD, Grüne , KULT und FDP - sich unserer Forderung anzuschließen, den Kommunalen Ordnungsdienst aufzustocken und sich für die Einführung eines "Frauentaxis" einzusetzen", so Schmitt und Wenzel. Mit diesem sollen Frauen, Jugendliche und Senioren in den Nachtstunden zu ermäßigten Preisen sicher mit einem Taxi nach Hause fahren können.

"Gemeinderat für Sicherheit der Bürger verpflichtet"

Wie der Sachstandsbericht gezeigt habe, fühlen sich insbesondere Frauen und Senioren in den Abend- und Nachtstunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Straßen und Plätzen der Stadt nicht mehr sicher. "Dem Rechnung zu tragen und zu handeln, sollten sich die gewählten Vertreter der Karlsruher Bevölkerung im Gemeinderat verpflichtet sehen" sagen die Initiatoren der "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe".

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Kommentare (84)
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  •   RalphHarro
    (88 Beiträge)

    Wer auf Bahnhöfen "Willkommen" oder "Inschallah" singt und
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Ghibli
    (456 Beiträge)

    Das ist
    jetzt mal ein richtig konstruktiver Vorschlag. Im südlichen Landkreis solls ja einen der Oberfähnchenschwenker geben, der mal mit Taxis zu tun hatte. Man sollte sich eventuell diesbezüglich nicht unbedingt von ihm beraten lassen, aber ein paar Kreuzer könnte er ja zuschiessen. Beziehungsweise zurückgeben.
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  •   MaryCarefree
    (395 Beiträge)

    Die Muselmänner haben jetzt natürlich die ultimative lösung parat:
    kotz...
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  •   brezelkeks
    (226 Beiträge)

    Die Kleidungsempfehlung ist schon 2000 Jahre alt
    Die Verfasser haben keine Ahnung.
    1. Heutzutage sind Klamotten schon nach einem Jahr out.
    So etwas zieht doch keiner mehr an grinsen

    2. Natürlich frisst der Löwe die Antilope, das ist seine Natur. Wir unterscheiden uns aber vom Löwen durch etwas mehr Intelligenz und (hoffentlich) Kultur. Wenn also die Verfasser sich mit dem Löwen gleichstellen lässt das gewisse Rückschlüsse zu.

    3. Ist leider der Link abgelaufen, dieses Geschreibsel hätte ich mir gerne eingerahmt.
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  • unbekannt
    (292 Beiträge)

    Ehrlich oder dumm
    Doppelte Verneinung - erlaubt:
    Sollten die Täter Muslime sein, müssen sie Tauba machen, also Reue zeigen und anfangen nach den islamischen Regeln zu leben. Alkohol zu trinken, nicht-islamische Feste zu feiern und irgendwelche Frauen "unsittlich" zu berühren, sind ganz klare anti-islamische Haram-Taten.

    anti-islamisch = gegen
    Haram = verboten, Gegenteil von erlaubt
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  •   musabasjoo
    (383 Beiträge)

    Vielleicht
    kann mir hier jemand auf die Sprünge helfen. Ich habe ein paar Fragen, die ich mir selbst nicht beantworten kann.

    Es wurde angesprochen, dass die Straftaten in Köln und anderen Städten organisiert gewesen wären. Das könnte ich mir auch vorstellen bei dieser Masse. Aber mit welchem Zweck?

    Warum waren die meisten betrunken, wenn sie Muslime waren?

    Warum war das Hauptziel, Frauen zu demütigen und zu missbrauchen?

    Woher stammt der ins Deutsche übersetzte Zettel? Mein Mann fragt zu Recht schon immer, auch schon vor den Berichten über Köln, woher all diese Informationen überhaupt kommen.

    Als Otto-Normalbürgerin kann ich den Sinn hinter diesen Aktionen einfach nicht verstehen.

    Gerade heute fuhren wir wieder von Stutensee am Kit Campus vorbei Richtung Karlsruhe. Lauter junge Männer wanderten Richtung Leopoldshafen und zurück, aber keine einzige Frau. Wo bitte sind die Flüchtlingsfamilien, die wir unterstützen könnten?
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  •   Mentorius
    (105 Beiträge)

    Aber Hallo! Nicht aufgepasst?
    Die Familien kommen doch erst noch. Dieses Jahr. Mehr oder weniger. Wahrscheinlich werden es mehr.
    (Ironie mal aus)

    Mich kotzt diese Flüchtlingsthematik von vorne bis hinten an. Das darf ich doch sagen? Oder bin ich dann auch in der Ecke, der braunen?
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  •   musabasjoo
    (383 Beiträge)

    Nee,
    erst mal kommen noch sehr viel mehr junge qualifizierte Männer. Dann vielleicht irgendwann noch die Familien. Bis dahin ist Deutschland sowieso wegen Überfüllung geschlossen. Man kann ja schließlich nicht die Sicherheit der Gäste gefährden.

    Zu Ihrer letzten Frage wird mit Sicherheit bald jemand hier aufschlagen und Ihnen das mit einfühlsamen Worten bestätigen.
    grinsen
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  •   musabasjoo
    (383 Beiträge)

    Ein kleines aktuelles
    "Schmankerl" hatte ich noch vergessen:

    Entwicklungsminister warnt vor noch größeren Fluchtbewegungen
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  •   weltbuerger
    (413 Beiträge)

    Die Familien bleiben
    in der Unterkunft und haben auch Angst, das sind doch die ersten Opfer.
    Keine Sorge, die Zustände in den Lagern kommen auch ans Licht.
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