Christopher Street Day 2012 in Karlsruhe: "Liebe. Mit Recht."
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Karlsruhe (ps/mda) - "Liebe. Mit Recht." - unter diesem Motto wird am Samstag, 2. Juni, wieder eine bunte Demoparade von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen sowie ihren Freunden durch Karlsruhe ziehen. Das teilten die Veranstalter des Christopher Street Day Karlsruhe (CSD) in einer Pressemitteilung mit.
Demoparade und Hof-Fest
Kern des Karlsruher Christopher Street Day 2012 wird am ersten Samstag im Juni die Demoparade durch die Innenstadt sein. Den Abschluss bildet eine politische Kundgebung auf dem Friedrichsplatz. Anschließend sind die Bürger eingeladen, auf das Hof-Fest in die Pfannkuchstraße zu kommen, dort erwartet Besucher ein buntes Bühnenprogramm. Hier präsentieren sich auch verschiedene Gruppen und Initiativen mit Infoständen. Abends schließt sich direkt vor Ort die Szeneparty "Rosapark" an.
Das Motto wurde von der Jury aus einer Vielzahl von Einsendungen ausgewählt. "Es passt einfach zur Stadt Karlsruhe, Sitz von Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof", so ein Jurymitglied. "Und es sagt kurz und knapp, um was es uns geht: Liebe - und das mit Recht!"
Mit dem Christopher Street Day demonstrieren Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle in vielen Städten über den ganzen Sommer hinweg für ihre volle Gleichberechtigung überall auf der Welt. Der CSD Karlsruhe soll einen Beitrag dazu leisten, die Vielfalt menschlichen Miteinanders in ihrer ganzen Buntheit zu zeigen und für Toleranz und Akzeptanz zu werben. Nähere Informationen unter www.csd-karlsruhe.de
Bilder vom CSD 2011 in Karlsruhe: CSD 1, CSD 2, CSD 3


Mehr zu: CSD Homosexualität Demo "Christopher Street Day" 2012
- (24 Beiträge) | 09.02.2012 09:27einfachwiderlich!
- (110 Beiträge) | 09.02.2012 09:36okdeine meinung ist krass (intolerant hätte ich fast geschrieben), muss man so akzeptieren. dann einfach an dem tag fern der stadt bleiben. oder sex im dunkeln haben.
- (797 Beiträge) | 09.02.2012 11:46Nein....finde die Forderungen dieser Personengruppe bsp. für mehr Akzeptanz oder Rechte schon durchaus nachvollziehbar und daher generell richtig.
Ob allerdings diese Art von "Klamauk-Umzügen" nicht eher Vorurteile schüren und daher völlig kontraproduktiv sind, möchte ich dahin gestellt sein lassen... - (5863 Beiträge) | 09.02.2012 14:31So ist es!Wie will man Akzeptanz schaffen, sich darstellen als sei Homosexualität völlig normal, wenn man dann halbnackt durch die Straßen zieht. Das wäre ja wie wenn die krassesten BDSM-Fetischisten einen Umzug abhalten unter dem Motto "Heterosexualität ist völlig normal"...
- (2175 Beiträge) | 09.02.2012 14:46Warum nicht?Ich sehe keinen Grund gegen eine Demonstration von Hetero-BDSMlern.
Die Auswahl dieses Beispiel zeigt schon, dass für diese Gruppe ebenfalls keine Akzeptanz vorhanden zu sein scheint. - (5863 Beiträge) | 09.02.2012 15:01Dann anders...Wenn man die Gesellschaft von etwas (politischen) überzeugen wird, geht das schlecht wenn man sämtliche Vorurteile bekräftigt und mit solchen Umzügen vllt. auch noch denen, die bisher eher "aufgeschlossen" waren, solche Vorstellungen vermittelt...
Und Sexualität ist in unserer Kultur in soweit ein Privatgebot, daß es eigentlich keinen was angeht was man im Schlafzimmer treibt. Da muß keiner mit der Peitsche, dem Dildo oder Tigerfelltangas durch die FuZo laufen. Ich kenne auch keine Kultur wo dies auf Verständnis stoßen würde... Man sollte auch daran denken, daß Kinder (wenn auch nicht mehr viele bei der Geburtenrate) rumlaufen und sich dann auch ihre Sache dabei denken... - (2175 Beiträge) | 09.02.2012 15:14UnsinnWer auf den CSD geht wird feststellen, dass nur ein kleiner Teil mit Peitschen oder Tigerfelltangas unterwegs ist, mit Dildo wird er vermutlich niemanden sehen. Wie das auf einer BDSM-Demo aussehen würde, kann ich nicht sagen.
Erst vor wenigen Jahrzehnten bekamen Kinder Peitschen am eigenen Körper zu spüren, wenn sie nicht "spurten". Ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist. Ich glaube aber kaum, dass die Ansicht einer Peitsche einem Kind schadet. Wenn dies so wäre, müsste sich erst einmal das Fernsehprogramm grundlegend ändern. - (5863 Beiträge) | 09.02.2012 15:29SchadenKlar "schadet" der Anblick nicht, aber man wird damit eben in unserem Kulturkreis kaum dafür werben können, daß dies völlig normal sei...
- (2175 Beiträge) | 09.02.2012 15:47Dein AvatarStufst du denn dein Avatarbild als "normal" ein? Ich glaube, damit haben in unserem Kulturkreis auch viele Menschen ein Problem.
- (5863 Beiträge) | 09.02.2012 15:53AvatarDas wiederspiegelt meine politische Meinung, die auch ruhig jeder wissen darf. Aber ich lauf nicht durch die Kaiserstraße und verbrenne Kopftücher, Korane oder Bibeln... Dann würde ich damit rechnen, daß dies - zurecht - als provokant empfunden werden würde...
- (2175 Beiträge) | 09.02.2012 15:59Brauchst nicht so weit gehenIch rechne damit, dass sich viele Menschen schon davon provoziert fühlen, wenn du die Grafik auf eine große Flagge druckst und damit durch die Karlsruher Innenstadt gehst.
- (2175 Beiträge) | 09.02.2012 14:34AkzeptanzIn Karlsruhe gab es bislang keinen jährlichen CSD. Manche Menschen hier sind wie auch in den Kommentaren hier zu lesen ist sehr intolerant. In anderen Städten wie Köln, Mannheim oder gar dem eigentlich konservativen Stuttgart dürfte die Toleranz nachdem seit längerem jährliche CSDs stattfinden deutlich höher sein.
Ich denke, der CSD ist der richtige Weg, um auch in Karlsruhe für mehr Toleranz zu werben. - (5863 Beiträge) | 09.02.2012 15:04Werbung>> Ich denke, der CSD ist der richtige Weg, um auch in Karlsruhe für mehr Toleranz zu werben.
Wobei manche Werbestrategien auch das Gegenteil bewirken. Ist wie bei den nervigen Pop-Up's, man denkt über die Firma die den scheiß in Auftrag gibt negativer als bei normaler Werbung... - (2175 Beiträge) | 09.02.2012 15:20ErfahrungIn CSD-Städten ist Akzeptanz und Tolerant in der Regel weiter verbreitet, als in anderen Städten.
Bei den seit Jahren stattfindenden CSDs ist auch eine größere Zahl heterosexueller Zuschauer üblich. Stören werden sich hauptsächlich die Menschen, die mit dem Thema ohnehin nicht zurecht kommen. - (5863 Beiträge) | 09.02.2012 15:33ScheinkorrelationIch würde sagen CSD's werden eher dort abgehalten, wo eben schon eine gewisse "Toleranz" vorhanden ist - in der bayrischen Provinz wird sich das keiner trauen - da kann man ja schon ins Fettnäpfchen treten wenn man "tschüß" statt "Grüß Gott" sacht...
Und in KA wird es ja auch weitestgehend toleriert, man muß es aber auch nicht haben und für politische Forderungen sind solche Umzüge dann auch nicht optimal.. Ist halt dann Kategorie "Laßt die Spinner 'ne halbe Stunde durchziehen, danach dürfen noch die ocuppysten ins Mikrophon brüllen und mit viel Glück demostriert noch jemand gegen Atomkraft"... Aber der Zweck der Sache? Naja... also Aufklärungsarbeit wäre produktiver wie ich finde... - (2175 Beiträge) | 09.02.2012 15:45Stimmt nicht so ganzSiehe CSD in Neu-Ulm oder in der badischen Provinz (CSD Lörrach). Außerdem hat Michael Adam gezeigt, dass man in der bayrischen Provinz selbst zum Bürgermeister eines kleinen Dorfes (Bodenmeis, ca. 3300 Einwohner) und zum Landrat eines ländlichen Landkreises (Landkreis Regen) gewählt werden kann.
Übrigens gibt es im Karlsruher Raum ein Aufklärungsprojekt an Schulen. Es ist natürlich auch wichtig, dass Aufklärungsprojekte ausgebaut werden. - (4318 Beiträge) | 09.02.2012 09:45-->Können diese schrillen Vögel nicht im Dunkeln ihren Umzug abhalten?
- (110 Beiträge) | 09.02.2012 09:52dannbitte auch den ganzen faschingskram auch. den mag ich auch nicht und reg mich nicht auf... lieber himmel...
- (4318 Beiträge) | 09.02.2012 10:12-->Fasching hat noch was für die kleinen Kinder. Aber dieses exponieren seiner sexuellen Neigung ist doch nicht nötig. das ist KRANK !!!
- (110 Beiträge) | 09.02.2012 10:30esist ansichtssache. familien mit kindern, die auf dieses event keinen bock haben, sollen mit ihren kids halt ins kindorado fahren oder ins klabauterland nach phillipsburg. man hat doch immer eine wahl. und so lange man die hat, sollte man tolerant sein. keiner wird gezwungen, sich das reinzuzieh'n.



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