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Karlsruhe Christbaum, ade: Was macht Karlsruhe jetzt mit so vielen Tannen?

Tschüss Tannenbaum, heißt es mal wieder zu Beginn des neuen Jahres. In Karlsruhe kommen jährlich zwischen 25.000 und 27.000 Weihnachtsbäume auf den offiziellen Sammelplätzen zusammen, weiß Helga Riedel, Pressesprecherin der Stadt. Doch was passiert dann mit den Bäumen? Und mit jenen, die gar nicht erst verkauft wurden?

Noch bis Freitag, 8. Januar, werden in Karlsruhe nun ausgediente Tannenbäume eingesammelt. Das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) hole diese mit drei Müll-Pressfahrzeugen ab und bringe sie zu einem der beiden Kompostplätze, schildert Stadt-Sprecherin Helga Riedel.

"Auch die Bäume, die die Feuerwehren einsammeln, werden kompostiert. Verbrannt oder zu späterem Verbrennen eingelagert werden keine", berichtet Riedel weiter. Alle Sammeltermine und -plätze für Karlsruhe und Umgebung sind online zu finden unter www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/abfall/termine/christbaumaktion.

Diese drei freuen sich über unverkaufte Tannenbäume

Doch nicht alle Tannenbäume, die in der Fächerstadt in der Vorweihnachtszeit angeboten werden, finden einen Käufer - zur Freude der Karlsruher Zoo-Elefanten Rani, Shanti und Jenny. "Der Zoo erhält ein paar Tannenbäume von einem Karlsruher Christbaumhändler. Die bekommen unsere drei Elefanten, die damit gerne spielen", erzählt die Pressesprecherin.

Damit diese Freude auf keinen Fall getrübt wird, nimmt der Zoo nicht jeden beliebigen Tannenbaum für die Elefanten an. "Wir arbeiten schon seit Jahren mit den Zulieferern unseres Vertrauens zusammen - sodass wir uns hier sicher sein können, dass die Bäume nicht gespritzt und damit nicht gesundheitsgefährdend für die Tiere sind, falls sie daran knabbern", erklärt Riedel. Gebrauchte, ehemals geschmückte Bäume seien zu riskant wegen möglicher Überreste von Lametta und Co. Die Stadt bittet daher darum, keine Baumspenden im Zoo abzugeben. 

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Kommentare (8)
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  • 0
    unbekannt
    (394 Beiträge)

    05.01.2016 22:45
    Tannenbäume, muß das sein?
    Eine durchschnittliche Nordmannstanne wächst zehn Jahre, bis sie für das Fest des Konsums geschlagen wird.

    Zehn Jahre lang wird dafür eine Fläche von zwei m² belegt. Da viele Christen jedes Jahr einen Tannenbaum kaufen, werden 20m² Fläche permanent belegt. Das ist ein Teil des ökologischen Fußabdrucks.

    Auf 20m² Fläche könnte man Nahrungsmittel anbauen, die einem Durchschnittsmenschen zwei Monate zum leben reichen. Das heißt: sechs Menschen, die regelmäßig Tannenbäume zu Weihnachten kaufen, blockieren die Fläche, mit der man einen Menschen ernähren könnte. Kein Wunder, verhungern jedes Jahr Millionen von Menschen.
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  •   limette
    (40 Beiträge)

    04.01.2016 20:33
    weihnachtsbaum nach brüssel spenden
    die werden dort von moslems in die luft gesprengt
    hier mehr
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  •   urraco
    (563 Beiträge)

    04.01.2016 23:30
    Das ist
    tatsächlich erst der Anfang.
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  •   ralf
    (3466 Beiträge)

    04.01.2016 20:24
    Mode
    Irgendwie sind diese Bäume nur wenige Wochen, aber dann bei Allen in Mode. Verstehe nicht, dass man unverkaufte und gut erhaltene Bäume im Januar nicht einfach günstiger an diejenigen verkauft, welche der Mode etwas hinterherhinken. zwinkern
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  • 0
    unbekannt
    (394 Beiträge)

    05.01.2016 22:42
    Geniale Idee!
    grinsen
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  •   MaryCarefree
    (395 Beiträge)

    04.01.2016 18:52
    Ist doch kein Problem.
    Ich schmeiss meinen dahin, wo er hingehört, aber noch nie war.
    In den Wald. Zusammen mit einem Kühlschrank und ein paar Farbeimern.
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  •   bergdoerfler
    (1515 Beiträge)

    04.01.2016 15:59
    die kann man doch für nächstes Weihnachten einfrieren.
    ...
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  •   Avatar
    (997 Beiträge)

    04.01.2016 16:47
    Gute Idee
    Ein deutliches Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft
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