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Karlsruhe CDU vor der Landtagswahl: "Die Grünen sind unsere größten Konkurrenten"

Bei der Pressekonferenz der CDU Karlsruhe am Freitag stellten die beiden Karlsruher Kandidatinnen Bettina Meier-Augenstein, Wahlkreis Ost, und Katrin Schütz, Wahlkreis West, gemeinsam mit CDU-Kreisvorsitzenden Ingo Wellenreuther ihre Kernpunkte für die Landtagswahl am 13. März vor. Beiden gehe es vor allem um Präsenz und Bürgernähe, was die Koalition Grün-Rot laut ihnen vernachlässige.

Sowohl Schütz als auch Meier-Augenstein sind zum zweiten Mal für ihre Wahlkreise nominiert. Man habe Rückgrat im Westen und Osten, äußert CDU-Kreisvorsitzender Wellenreuther, es gehe jetzt darum, Mandate zu verteidigen. Dabei wolle man unabhängig von der Position, die Interessen von Karlsruhe vertreten, "wir werden Mittel einsetzen um einen sauberen Wahlkampf zu bieten", so der Kreisvorsitzende.

Meier-Augenstein will mit Bildung und Verkehr punkten

Bettina Meier-Augenstein für den Wahlkreis Karlsruhe-Ost, ist seit 17 Jahren im Gemeinderat - für die Landtagswahl tritt sie als Nachfolgerin von Manfred Groh zum ersten Mal an. Katrin Schütz ist Generalsekretärin der CDU und seit 2006 Mitglied im Landtag Baden-Württemberg vertreten. Sie ist Landtagskandidatin der CDU für den Wahlkreis Karlsruhe-West.

Kernthemen von Meier-Augenstein sind die Verkehrspolitik, ein soziales Miteinander von Jung und Alt, die Innere Sicherheit, eine starke Wirtschaft und eine Politik mit Menschen und für die Menschen. Auf die Frage wie die CDU sich von der Grün-Roten Regierung absetzen wolle, verweist Meier-Augenstein auf Bildung und Verkehr. Die Schulformen müssen gestärkt werden, das habe die Landesregierung vernachlässigt. Am Beispiel der Südumfahrung Hagsfeld mahnte sie, man habe sich fünf Jahre nicht um eine Lösung bemüht.

Schütz will sich mit Innerer Sicherheit und Integration absetzen

Schütz' Themen für die Landtagswahl 2016 sind die Integration, die Innere Sicherheit, die daran anschließe, die Stärkung der Wirtschaft, Bildung und Betreuung und die Infrastruktur. Mit den beiden Punkten der inneren Sicherheit und der Integration wolle sich Schütz von der Landesregierung absetzen. "Sicherheit ist ein hohes Gut in unserer Gesellschaft und muss oberste Priorität haben", bei der Integration von Flüchtlingen gehe es vor allem um fördern und fordern, so Schütz.

Für den 20. Januar ist der Beginn der Plakatierung vorgesehen. Man habe CDU-Kollegen wie Guido Wolf, Thomas Strobl, Clemens Binninger und den gefragten Redner Wolfgang Bosbach für Wahlkampftermine gewinnen können. Kurz vor der Landtagswahl am 13. März, findet dann der 68. Landesparteitag der CDU am 4. März statt. Meier-Augenstein spricht von den Grünen als den größten Konkurrenten. Schütz verweist auf die von ihrer Kollegin verwiesene Präsenz bei den Bürgern: "Es gibt immer einen, der agiert und einen, der reagiert. Da ist doch klar wo wir stehen."

Anmerkung der Redaktion: Stellen in Text wurden nachträglich korrigiert.

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