Burundischer Bildungsminister trug sich ins "Goldene Buch" der Stadt ein
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Karlsruhe (smj) - Ab 1985 war Baden-Württemberg Partnerland des ostafrikanisches Kleinstaates Burundi. Die Kontakte wurden durch den Bürgerkrieg 1993 jäh unterbrochen. Neue Versuche zur "Wiederbelebung" gibt es besonders in Karlsruhe - nach dem Besuch der Europäischen Schule in der Waldstadt weilte Burundis Bildungsministers Saidi Kibeya am Donnerstagnachmittag im Bürgersaal der Stadt Karlsruhe.
Nach einer Ansprache des Hausherrn, Oberbürgermeister Heinz Fenrich, trug sich der Bildungsminister aus Burundi in das "Goldene Buch" der Stadt ein. Bei der Zeremonie waren Stadträte, Bürgermeister, der Direktor der Europäischen Schule, Tom Hoyem, der den Besuch des Ministers überhaupt möglich gemacht hatte, sowie zahlreiche Burundi-Freunde zugegen. Besonders herzlich begrüßt wurde von Fenrich der frühere Landtagspräsident Erich Schneider (CDU), der aus Burgstetten bei Backnang angereist war. Schneider, Präsident des Landtags zwischen 1982 und 1992 gilt als Initiator der Kontakte nach Burundi nach dem Jahr 1985.
Anwesend waren zudem der Honorarkonsul der Rebuplik Burundi, Dietrich von Berg, der wie der Geschäftsführer der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ), Karl-Hans Schmidt, aus Stuttgart gekommen war. Vertreter des Landtags waren neben Gisela Splett (Grüne) aus Karlsruhe, die sich besonders für die Wiederbelebung der Kontakte einsetzt, die bildungspolitische Sprecherin der FDP, Birgit Arnold, die gestern Nachmittag zudem deutliche Kritik an der Landesregierung äußerte.
„Mit Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass ein Treffen zwischen der Landesregierung und Bildungsminister Saidi Kibeya aus Burundi in Stuttgart offensichtlich nicht zu organisieren war“, sagte die FDP-Politikerin anlässlich des Besuches des Ministers in Baden-Württemberg. „Umso mehr war es mir ein Anliegen, die FDP/DVP-Landtagsfraktion beim Stehempfang zu Ehren von Herrn Saidi Kibeya im Karlsruher Rathaus zu vertreten." Der Dank gelte dem Rektor der Europäischen Schule Karlsruhe und ehemaligen dänischen Minister Tom Hoyem und der Stadt Karlsruhe, die alles dafür getan haben, dass Saidi Kibeya seinen Aufenthalt in Baden-Württemberg in positiver Erinnerung behalten werde, sagte sie.
Anwesend waren zudem der Honorarkonsul der Rebuplik Burundi, Dietrich von Berg, der wie der Geschäftsführer der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ), Karl-Hans Schmidt, aus Stuttgart gekommen war. Vertreter des Landtags waren neben Gisela Splett (Grüne) aus Karlsruhe, die sich besonders für die Wiederbelebung der Kontakte einsetzt, die bildungspolitische Sprecherin der FDP, Birgit Arnold, die gestern Nachmittag zudem deutliche Kritik an der Landesregierung äußerte.
„Mit Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass ein Treffen zwischen der Landesregierung und Bildungsminister Saidi Kibeya aus Burundi in Stuttgart offensichtlich nicht zu organisieren war“, sagte die FDP-Politikerin anlässlich des Besuches des Ministers in Baden-Württemberg. „Umso mehr war es mir ein Anliegen, die FDP/DVP-Landtagsfraktion beim Stehempfang zu Ehren von Herrn Saidi Kibeya im Karlsruher Rathaus zu vertreten." Der Dank gelte dem Rektor der Europäischen Schule Karlsruhe und ehemaligen dänischen Minister Tom Hoyem und der Stadt Karlsruhe, die alles dafür getan haben, dass Saidi Kibeya seinen Aufenthalt in Baden-Württemberg in positiver Erinnerung behalten werde, sagte sie.




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