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03.12.2011 15:28
 
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Bombenverdacht bestätigt: Entschärfung und Sperrungen am Sonntag [36]

Karlsruhe (ps) - Die Vermutungen haben sich bestätigt, dass auf dem nördlichen Areal des Hofgutes Maxau Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Von den insgesamt fünf Verdachtspunkten ist am heutigen Samtag, 3. Dezember, gegen 11 Uhr vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD)des Landes Baden-Württemberg in einem Fall tatsächlich ein noch zu entschärfender Blindgänger freigelegt worden.
/region/karlsruhe/Bombenverdacht-bestaetigt-Entschaerfung-und-Sperrungen-am-Sonntag;art6066,764031,B?bn=797442
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Detailansicht des Evakuierungsbereichs für die Bombenentschärfung am Sonntag, 4. Dezember, beim Hofgut Maxau.
Foto: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe

Es handelt sich um eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe amerikanischer Bauart. Eine andere 500-Kilogramm-Bombe war in zwei Hälften geborsten, enthielt teilweise noch Sprengstoff und den Kopfzünder. Letztere wurde zur Vernichtung bereits nach Stuttgart zum KMBD abtransportiert.

An den drei anderen Verdachtspunkten fanden sich keine Bomben, jedoch Hinweise, dass dort einst Bomben lagen, die jedoch zu früheren Zeitpunkten schon entschärft worden sein müssen. Die Fundstellen wurden daraufhin vom städtischen Tiefbauamt abgesperrt.

Die Anlieger sind über den aktuellen Stand informiert und aufgefordert, den Evakuierungsbereich am Sonntag ab 10 Uhr zu verlassen. Mitarbeiter des Polizeipräsidiums und des Kommunalen Ordungsdienstes werden am Sonntag darauf achten, dass sich ab 11 Uhr keine Personen für die Dauer der Evakuierung im festgelegten Radius von 300 Metern befinden. Nach der endgültigen Freilegung der Blindgänger werden diese am Sonntag, 4. Dezember, kurz nach 11 Uhr entschärft.

Evakuierung und Straßensperrungen rund um das Hofgut Maxau

Die Verkehrswege auf und im Umfeld der Rheinbrücke werden daher ab 11 Uhr vollständig gesperrt, also auch die B10 in beiden Fahrtrichtungen. Der Verkehr wird von der Südtangente zur Ausfahrt 8/9 beim alten Mühlburger Bahnhof auf die B36 geleitet. Auch der Pamina-Radweg ist gesperrt. Auf der pfälzer Seite wird der Verkehr während der Entschärfung vor der Rheinbrücke aufgestaut.

Es gibt keine Umleitungen. Es wird empfohlen, alle vor der Sperrung liegenden Abfahrten zu nutzen. Von der A65 aus Richtung Landau kommend, können Autofahrerinnen und -fahrer erstens über die L549 die Ausfahrt Kandel Mitte in Richtung B9, zweitens die Ausfahrt Kandel Süd über die B9 über Langenberg in Richtung Hagenbach, drittens die Abfahrt Wörth-Dorschberg nach Wörth, viertens die L540 Richtung Hagenbach vor dem Wörther Kreuz oder fünftens die Abfahrt Richtung B9, Richtung Germesheim nehmen. In der Gegenrichtung von der B9 Richtung Germersheim kommend, besteht die Möglichkeit, an der Anschlussstelle Jockgrim in Richtung Wörth oder Jockgrim auszufahren oder die Anschlussstelle Wörth Mitte nach Wörth zu nehmen. Vom Wörther Kreuz kann auch auf die A65 Richtung Kandel ausgewichen werden oder geradeaus Richtung L540 Richtung Hagenbach.

Je näher die Ausfahrtsstellen an der Rheinbrücke liegen, desto größer ist die Gefahr von Rückstaus. Der letzte Zug passiert die Rheinbrücke um 11.12 Uhr.

Die Sperrung kann je nach dem Verlauf der Entschärfung ab 11 Uhr mehrere Stunden dauern.

Mehr zu: Bombenverdacht Entschärfung Fliegerbombe



Kommentare [36]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (435 Beiträge) | 03.12.2011 15:45
    Aber auch...
    "Die Sperrung kann je nach dem Verlauf der Entschärfung ab 11 Uhr mehrere Stunden dauern."

    Oder.

    Halt mehrere Wochen bis unendlich ,wenn es richtig knallt.

    Dann gibt es auch knallharte Fakten für die Rheinbrücken - Gegner, ob Sie recht hatten......
  • (5420 Beiträge) | 04.12.2011 00:23
    !
    Unser armes Autobrückchen fliegt garantiert nicht in die Luft!
    Das Bömbchen liegt ja nicht direkt drunter, sondern ewig von wech.
    Die Brücken sind nur deswegen gesperrt, damit sich kein dusseliger Autofahrer beim Bums erschrickt und dabei in den Rhein plumpst, und damit die Züge keine Schaulustigen platt machen.
    Selbst wenn die Bombe hoch geht: Die Bahnbrücke steht schützend vor der Autobrücke.

    Im übrigen wäre für so einen Fall die zweite Autobrücke (selbst mit Nordtangente) völlig untauglich, weil sie nur einspurig in die Südtangente angebunden wäre. Lediglich für den Fall einer längeren Vollsperrung könnte man mit vermutlich etlichen Tagen Vorlauf die Anbindung provisorisch zweispurig machen. Bei kurzfristigen Vollsperrungen würde es STETS ein Verkehrschaos verursachen, weil alle Welt meinen würde, man käme doch wegen 2. Brücke über den Rhein und sich daher nicht auf Umfahrungen einstellen.
  • (435 Beiträge) | 04.12.2011 11:05
    Einhüftige Schrägseilbrücke
    Ich denke hier fehlt einfach ein bisschen Hintergrundwissen.

    Hier handelt es sich um eine Schrägseilbrücke.

    Hier können ganz schnell durch Bodenschwingungen z.B. Erdbeben usw. die Brücke Optisch Ok sein, aber technisch Defekt, weil z.B. der Träger sich verschoben hat....

    Einfach mal Unglücke mit Schrägseilbrücken googlen, um zu wissen, das "Unsere" Brücke nicht die beste und stabilste Lösung ist bei Erdbeben oder einer Bombe.

    Ich denke erst mal auf Wiki Paar Fakten googlen und dann schreiben.

    Hier der Wiki Link falls Interesse.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gseilbr%C3%BCcke

    PS: Im Jahre 1940 stürzte die erst ein paar Monate alte Tacoma Narrows Bridge ein.

    Ist zwar wegen Konstruktionsfehler eingestürzt bzw. kollabiert. Aber man kann die Probleme einer Schrägseilbrücke auch auf unsere übertragen.

    Hier hat man die Windkräfte die Brücke auf die Brücke einwirken nicht beachtet. Es kam zu Schwingung die sich überlagerten und den Rest kann man nachlesen..

    mfg
  • (435 Beiträge) | 04.12.2011 11:07
    Leider einmal Brücke zuviel
    Sollte natürlich so lauten:

    Hier hat man die Windkräfte die auf die Brücke einwirken nicht beachtet. Es kam zu Schwingung die sich überlagerten und den Rest kann man
  • (435 Beiträge) | 04.12.2011 11:11
    2 ter Fehler
    Sollte lauten

    Ist zwar wegen Konstruktionsfehler eingestürzt bzw. kollabiert. Aber man kann die Probleme einer Hängebrücke auch auf unsere übertragen.
  • (5420 Beiträge) | 04.12.2011 12:45
    !
    Sie liegt, wie gesagt, am Rand der Zone im Windschatten der Bahnbrücke. Die Straßenbrücke ist verschweißt, da liegt nix lose rum, von den Widerlagern abgesehen.
    Da wir in einer Erdbebenzone leben, ist sie ja wohl hoffentlich auf Erdbeben ausgelegt sein.
    Und außerdem wird hier keine Hiroshima-Atombombe entschärft.
    Bei der Tacoma Narrows Bridge wirkte der Wind über eine Weile ein, nicht nur eine einzelne "Windböe", weil's bissele weiter rummst ...

    Solltest Du immer noch der Meinung sein, dass die Brücke ernsthaft gefährdet ist, dann kann das nur eins als logische Konsequenz bedeuten: die brücke ist so fragil, dass sie SOFORT durch einen Ersatzbau ersetzt werden muss, Sanierung überflüsig und auf eine zweite Brücke könnten wir nicht warten, weil akute Gefahr im Verzug. Und deswegen auch Tempolimit nicht 100, sondern 10 ab sofort!
  • (2393 Beiträge) | 05.12.2011 10:10
    wikipedia!
    zur Info an alterka:

    In wiki sollte man sich keine Informationen holen, weil da jeder jeden Scheiß reinschreiben kann. Was im Wiki steht muß noch lange nicht wahr sein!!!
    Das lernen übrigens schon die Kinder in der dritten Klasse!
  • (435 Beiträge) | 05.12.2011 10:59
    Einfach die einfachste Seite Wki
    Ja Wiki ist ob Schrott ? Stimmt schon, das hier Hobby Autoren am Werk sind, aber Schrott kann man da nur bis zum begrenzten Rahmen veröffentlichen.

    Sollte auch nur zum etwas nachdenken anregen, wen es interessiert.

    Es gibt X-Seiten über Brücken z.B. die von Bernd Nebel.
    Toll gemacht, nur mal so. Aber alles posten braucht man nicht bzw. der "Otto" geht eh lieber auf Wiki, als auf solche Seiten.

    Daher....
  • (435 Beiträge) | 05.12.2011 18:38
    Willi_Emms
    kommt noch was oder wer ist :

    Das lernen übrigens schon die Kinder in der dritten Klasse!

    Denke hier ist der W.. die 3te Klasse

    alterka pisst man nicht so einfach ans Bein.
  • (258 Beiträge) | 03.12.2011 16:18
    Schwararbeit ?
    "An den drei anderen Verdachtspunkten fanden sich keine Bomben, jedoch Hinweise, dass dort einst Bomben lagen, die jedoch zu früheren Zeitpunkten schon entschärft worden sein müssen"

    Da werden doch keine "Schwarzarbeiter"am Werk gewesen sein?
    Naja ein bisschen sollte doch Buch geführt worden sein über solche Funde und Entschärfungen.(Kopf schüttel)
  • (5420 Beiträge) | 04.12.2011 00:24
    !
    Vielleicht waren's ja private Altmetallsammler direkt nach WW II, wo noch niemand Buch führte, weil alle Bücher Asche ...
  • (3836 Beiträge) | 03.12.2011 16:33
    morsche geht
  • (27 Beiträge) | 03.12.2011 16:43
    Dann...
    misse ma wenigschtens nimme eich Geelfiessler ertrache zwinkern
  • (3836 Beiträge) | 03.12.2011 17:52
    und ich
    vermisse euren tollen Saumagen, Wurscht, Gemüse und Obst. Kandel, Landau. Neustadt, ich schlag´vor, mir lassen es wie bisher, eiverstanne?
  • (27 Beiträge) | 03.12.2011 19:23
    :-)
    Jopp, da hab ich nix dageche!

    Hoffentlich ist bis Montag die Rheinbrück wieder offen, ich muss nämlich nach drüben...und mein Reisepass ist sogar noch gültig :-D

    Gruss und schönes WE
  • (391 Beiträge) | 03.12.2011 22:04
    Keine
    Pfälzer,keine Wagges,was für eine tolle Sache.......
  • (5420 Beiträge) | 04.12.2011 00:16
    Mühlburger Bahnhöfe
    Zitat:
    zur Ausfahrt 8/9 beim alten Mühlburger Bahnhof auf die B36 geleitet.

    Das ist der "neue" Mühlburger Bahnhof von 1913, der immer noch in Betrieb ist als Haltepunkt, der alte Mühlburger Bahnhof war der da
  • (8681 Beiträge) | 04.12.2011 05:28
    Wow
    Man lernt immer wieder dazu grinsen
  • (20148 Beiträge) | 04.12.2011 18:46
    Mühlburger
  • (8681 Beiträge) | 04.12.2011 05:36
    Mir ist schon ganz flau
    Bin extra um fünf Uhr aufgestanden um mich auf einen eventuellen Knall vorzubereiten. Der letzte Knall hatte es ja in sich. Wer jetzt schläft, der hat wohl den Knall nicht gehört.

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