Ludwigshafen Bombendrohung in Ludwigshafen: Polizei gibt nach Durchsuchung Entwarnung

Großeinsatz in Ludwigshafen: Wie die Polizei in einer Adhoc-Meldung berichtet, wurden die Agentur für Arbeit und das Jobcenter nach einer Bombendrohnug geräumt. Über 500 Mitarbeiter und zahlreiche Kunden mussten offenbar ihre Büros verlassen. Inzwischen können die Beamten Entwarnung geben:

Bei der Polizei gingen heute Montagmorgen gegen 8.19 Uhr und 8.46 Uhr zwei Anrufe einer unbekannten Frau ein. In dem Telefonat wurde mitgeteilt, dass man das Arbeitsamt sowie das Jobcenter in die Luft sprengen möchte. Das berichtet das Polizeipräsidium Rheinpfalz in einer Pressemitteilung. Aus diesem Grund werden derzeit beide Objekte in der Berliner Straße und in der Kaiser-Wilhelm-Straße geräumt und mit Sprengstoffspürhunden nach Sprengstoff abgesucht.

Aktualisierung, 18.00 Uhr:

"Aufgrund zweier anonymer telefonischen Mitteilungen am Montagmorgen war eine Gefahrensituation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters und der ARGE nicht auszuschließen", berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. 

Zur Überprüfung des Sachverhalts mussten die betreffenden Objekte geräumt werden. Davon betroffen waren zirka 500 Bedienstete und der Publikumsverkehr. Die Polizei durchsuchte mit fünf Sprengstoffspürhunden die Gebäude. Nachdem gegen 15 Uhr die Durchsuchungsaktion beendet waren, konnte Entwarnung gegeben werden. Es wurden keine verdächtigen Feststellungen getroffen.

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurde gegen Unbekannt eingeleitet.

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