Bombenalarm in Karlsruhe: "Bombe" war selbst gebaute Wärmflasche
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Karlsruhe (dac) - Auf dem Wertstoffhof im Industriegebiet Killisfeld wurde am Nachmittag eine Keramikflasche entdeckt, aus der Drähte heraus ragen. Ab 15.20 Uhr wurde das Gebiet weiträumig abgesperrt, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um einen Sprengkörper handelt. Mittlerweile hat die Polizei jedoch Entwarnung gegeben.
Wie ein Sprecher der Polizei Karlsruhe erklärte, hatten Mitarbeiter des Wertstoffhofes gegen 14.15 Uhr unter den angelieferten Gegenständen eine auffällige, schwarz gefärbte Keramikflasche entdeckt, an deren Hals mehrere blanke Drähte herausragten. Zudem befand sich ein "zünderartiger" metallischer Gegenstand in der Flasche, daher verständigten die Mitarbeiter die Polizei.
Da die Beamten der Karlsruher Polizei das Objekt nicht mit Sicherheit als unbedenklich einstufen konnten, musste zunächst von einer möglichen Explosionsgefahr ausgegangen werden. Daher wurden alle Maßnahmen getroffen, das Gebiet in einem Umkreis von 200 Metern um den Wertstoffhof einschließlich eines Bürogebäudes zu evakuieren. Etwa 70 Personen waren von der Räumung betroffen. Vorsorglich fuhren auch Kräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes zum Einsatzort und blieben in Bereitschaft.
Stand 16.05 Uhr
Wie die Karlsruher Polizei soeben mitgeteilt hat, wurde das unbekannte Objekt von den zu Hilfe gerufenen Sprengstoffexperten als unbedenklich identifiziert. Somit besteht keine Gefahr.
Stand 17.05 Uhr
Nach Auskunft der Polizeieinsatzleitung vor Ort handelte es sich um eine selbstgebaute elektrische Wärmflasche, hergestellt aus einer alten Keramikflasche, die ursprünglich mit einer Art Spule im Innern betrieben worden war. Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte die Keramikflasche aus einer Kellerräumung in der Waldstadt stammen.
Die Polizei war mit 20 Beamten im Einsatz.
Mehr zu: Bombe Sprengstoff Polizei
- (1102 Beiträge) | 02.09.2010 19:33Und ich sach noch......zu den Jungs vom Wertstoffhof, guckt nicht immer so viele Krimis, sach ich.
- (827 Beiträge) | 02.09.2010 20:42.Flughafen, Hauptbahnhof, Bundestag, Bundeswehrkaserne, Werkstoffhof.
Welches Wort passt nicht?
- (827 Beiträge) | 02.09.2010 20:44."Die Polizei war mit 20 Beamten im Einsatz." Wollten die sich alle auf die Bombe legen (um die Wertstoffe zu schützen)?
- (3003 Beiträge) | 02.09.2010 21:21Natürlich nicht!Aber einen Beamten brauchts um die Absperrung sicherzustellen.
Einen zweiten um zu prüfen, ob die Absperung sichergestellt ist,
einen dritten um die Arbeit des zweiten zu prüfen,
einen vierten um die Arbeit des dritten zu prüfen,
etc
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich hab hohen Respekt vor der Arbeit unserer Polizei!!!
Aber muss es denn gleich eine halbe Armee sein? - (13748 Beiträge) | 02.09.2010 21:58Selbstgebaute WärmflascheDie Leute kommen auf Ideen, mannmannmann...
Dabei gibts schon ab 10 Euro Verkaufsfahrten auf denen man zuverlässige und TÜV-geprüfte Heizdecken zu günstigen Preisen erstehen kann.
Aber das hat sich wahrscheinlich noch nicht bis in die Waldstadt rumgesprochen, die liegt ja auch arg weit draussen... - (2176 Beiträge) | 02.09.2010 23:33Kosten Kaffeefahren nun schon etwas?Ich dachte, die wären kostenlos, da das Geld über die Verkäufe wieder rein kommt.
Ich wäre mir aber nicht so ganz sicher, ob bei einer dort erworbenen Heizdecke das TÜV-Siegel nicht gefälscht ist. Könnte dann wieder ein Fall für Berufsfeuerwehr und Rettungsdienste werden. - (13748 Beiträge) | 03.09.2010 02:10Ist das wahr?Verkaufen die da etwa ungeprüfte Heizdecken zu überteuerten Preisen? Kann ich mir kaum vorstellen, wird doch alles überwacht. Mit Kameras und so Sachen...
- (2176 Beiträge) | 03.09.2010 11:46Ich würde es denen zutrauenDie scheinen ja oft nur Dollarzeichen in den Augen zu haben. Erfahrung habe ich damit aber noch nicht gemacht.
- (1422 Beiträge) | 03.09.2010 15:37bei Inkontinenzproblemenführen die Heizdecken zu unliebsamen, teils
ekstatischen Zuckungen in Herberts Unterleib.
Fragt mal WdBB, der kann da ein Lied von singen....




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