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25.02.2016 07:00
 
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Ausstieg bis 2022: Karlsruhe rüstet sich für AKW-freies Deutschland [14]

(Symbolbild)
Bild:David Ebener

Karlsruhe (Marie Wehrhahn) - Der Zeitplan ist straff. Bis 2022 will die Bundesrepublik Deutschland alle noch aktiven Atomkraftwerke vom Netz nehmen. Dabei bringt der Rückbau der Anlagen vielerlei Herausforderungen mit sich. Das KIT will angesichts dessen Kompetenzen bündeln und neue Fachkräfte auf die Aufgaben der nächsten Jahre vorbereiten. In Karlsruhe entsteht derzeit ein neues großes Expertenzentrum für den AKW-Rückbau in Deutschland und Europa.
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Wenige Monate nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima, brachte der deutsche Bundestag in mehrheitlicher Zustimmung das so genannte "13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes" hervor. Dem Super-GAU nahm man zum Anlass, um endgültig aus der Atomenergiegewinnung auszusteigen. Der Beschluss: Bis Ende 2022 sollen alle Kraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden.

Das sind die Herausforderungen des Rückbaus

Heute am Netz und in unmittelbarer Nähe zu Karlsruhe sind unter anderem noch das AKW Philippsburg sowie das AKW in Neckarwestheim. Energiewende und der sicherere Rückbau von Kernkraftwerken - zwei Herausforderungen, die sich nun ein neues Kompetenzzentrum, initiiert vom Karlsruher Institut für Technologie, auf die Fahne geschrieben haben. In Zusammenarbeit und Austausch mit anderen Hochschulen, darunter die Uni Stuttgart und die DH BaWü, will man Know-How bündeln und neue Fachkräfte für die anstehenden Herausforderungen der nächsten Jahre ausbilden.

Der Fokus liegt hierbei vor allem auf der Optimierung von Technologien beim Rückbau von Kernkraftwerken. "Teilweise bedarf es auch ganz neuen Verfahren, um beispielsweise die anfallenden Abfälle zu reduzieren", erklärt Professor Sascha Gentes, Leiter des Fachgebiets Rückbau und Institutsleiter am KIT - "gleichzeitig muss das Management des Rückbau wesentlich optimiert werden, um her weg von den teilweise mehrere Jahre andauernden Genehmigungen zu kommen."

Auch gehören die radiologische Charakterisierung kontaminierter Anlagenteile, die Dekontamination und der Strahlenschutz zu den zentralen Themen des neuen Kompetenzzentrums. Zudem müsse in naher Zukunft die Endlagerung geklärt werden. "Genau hier setzen wir mit unseren Arbeiten an und entwickeln in enger Kooperation mit der Industrie Lösungen", so Gentes. Am KIT arbeiten etwa 20 wissenschaftliche Mitarbeiter am Rückbau.

Laut Gentes sei es durchaus machbar, am Plan der Bundesregierung festzuhalten. Ein AKW-freies Deutschland bis 2022 sei zu schaffen. Die Dauer für den Rückbau eines Kernkraftwerks soll, so das Ziel des neuen Kompetenz-Clusters, weniger als zehn Jahre betragen. Pro Rückbauprojekt rechnen die Experten mit Kosten in Höhe von einer Milliarde Euro.

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Kommentare [19]
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  • (359 Beiträge) | 25.02.2016 18:59
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    Die sollen endlich
    Vollgas bei der Entwicklung von Fusionstechnologie geben. Dann könnten wir bis 2022 die Kernkraftwerke durch Fusionsreaktoren ersetzten.

    Also den Gendermist und dieses Buntgeschwurbel aus den Lehrplänen streichen und durch Physik, Mathe und Informatik ersetzen. Wir müssen endlich wieder technologisch aufholen, die Amis, die Japaner und die Koreaner hängen uns lansam aber sicher ab.
  • (563 Beiträge) | 25.02.2016 23:03
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    Ich bin auch dafür
    die Fusionstechnoloie voranzutreiben, aber bis 2022 schaffen sie vielleicht einen Reaktor der ein Smartphone aufladen kann. Wahrscheinlich nichtmal das.
    Grosstechnische Kernfusion erlebst du nicht mehr, egal wie alt du jetzt bist.
  • (177 Beiträge) | 25.02.2016 14:01
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    ein Hohn!
    Statt "neue Fachkräfte auf die Aufgaben der nächsten Jahre vorbereiten" sollten sich die Herrschaften mal darum bemühen, die vorhandenen Fachkräfte bei der Stange zu halten statt diese in den Vorruhestand oder die Arbeitslosigkeit zu schicken. Die EnBW hat dringend Fachkräfte für den Rückbau gesucht, aber wer über 50 ist, bekommt dort keine Chance mehr. Lieber dem Jugendwahn frönen und für teures Geld Leute ausbilden, die ein KKW nie im Betrieb erlebt haben statt diejenigen weiter zu beschäftigen, die diese Buden wie ihre Westentasche kennen
  • (2918 Beiträge) | 25.02.2016 15:57
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    Die,
    die diese Buden kennen, machen ja auch keine Fehler, die man dann dem Personal in die Schuhe schieben kann.
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 25.02.2016 10:03
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    Der richtige Weg!
    Auf jeden Fall ist es wichtig UND Richtig sich von Kohle und Atom zu verabschieden. Wenn man bedenkt das eigentlich nur die Großindustrie soviel Strom braucht. Jeder Haushalt könnte sich mit etwas Grips über Sonne, Wasser und Wind selbst versorgen. Sich selbst versorgen heißt auch Autark sein. Zu wissen das mit allen anderen an einem Netz hängt löst bei mir eh Unbehagen aus. Ohne Strom geht absolut gar nichts mehr!

    Was mich gewundert hat, das man IN DAS NATURSCHUTZGEBIET am Rhein ein Kohlekraftwerk hingestellt hat das seine tolle Luft quer über die ganze Stadt bläst. Dem Hohne nicht genug stellt man noch eine noch mehr verhöhnte Tafel auf.
  • (395 Beiträge) | 25.02.2016 15:25
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    Die Haushalte,
    die sich temporär bei der Energieversorgung autark stellen, können dies nur weil Millionen Stromkunden ihnen den Spaß bezahlen und Atomkraftwerke im europäischen Ausland das Backup bieten.
    Bis heute ist es nicht möglich mit einer alternativen Energiequelle die Grundlast zu sichern.
  • (563 Beiträge) | 25.02.2016 11:24
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    Falls
    du meinst mehr Grips zu haben als die anderen steht es dir jederzeit frei dich abzuklemmen. Es gibt kein Gesetz das dich zur Abnahme von industriell erzeugtem Strom verpflichtet.

    Und dann hätte ich gerne noch eine Zeichnung wie ich mich als Privathaushalt in Karlsruhe mit Wasserkraft versorge.
  • (359 Beiträge) | 25.02.2016 18:50
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    Dazu klemmt man eine Turbine
    an den Wasserhahn und schwups, schon brennt die Birne im Badezimmer, wenn das Wasser läuft.

    Manchmal bekommt man echt Kopfweh beim Kommentarlesen. Vielleicht sollte ich eine Petition starten, dass Energiewirtschaft nur technischen Fachkennern vorbehalten bleibt.
  • (2918 Beiträge) | 25.02.2016 13:59
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    Etel-Tuning
    aus Kronau biete da interessante Sachen an. z.B. eine Starkstromquelle: Gardena 1/2 auf 400V 16A Drehstrom. Meine Frau ganz begeister von der schnurlosen WLan-Dusche. Endlich unabhängig vom Wasserwerk. zwinkern
  • (48 Beiträge) | 25.02.2016 14:47
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    Haha, ich dachte schon..
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  • (2918 Beiträge) | 25.02.2016 13:56
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    Etel-Tuning aus Kronau
    biete da interessante Sachen an. z.B. eine Starkstromquelle: Gardena 1/2 auf 400V 16A Drehstrom. Meine Frau
  • (2918 Beiträge) | 25.02.2016 14:00
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    Dieses
    Asus billig Notebook ist der letzte Kack.............
  • (563 Beiträge) | 25.02.2016 17:41
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    ASUS
    darfste nie die Home Version kaufen, die gehen exakt drei Tage nach Ablauf der Garantie kaputt. Inklusive allem was drauf ist/war.
    Die Professional Serie ist besser.
    Und nur beim Fachhändler kaufen, nie im Blödmarkt oder ähnlichem!
  • (48 Beiträge) | 25.02.2016 11:46
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    Ganz einfach.
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  • (48 Beiträge) | 25.02.2016 11:48
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    Gut, die Idee ist noch nicht ganz ausgereift
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  • (4644 Beiträge) | 25.02.2016 08:26
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    Strom-Soli
    Da sind wir doch schon längst eingestiegen. Wir bezahlen am Strompreis einen Anteil an den Kosten für Windkraft und Co.
    Schäuble hat vor ein paar Tagen überlegt, dass der Bund sich an den Abwrackkosten der AKW's beteiligt. Weil angeblich deren Rücklagen hierfür nicht reichen, jammern zumindest die AKW Betreiber.
    Und wenn der Bund zahlt, woher nimmt er das Geld? Aus den Steuern, also von uns.

    Man erwartet bis 2020 3,6 Mio Flüchtlinge, also 5 Millionen. An zusätzlichen Soli kein Mangel. Aber vielleicht sitzt Merkel bis dahin schon der Uckermark und es besteht die vage Hoffnung, dass wir es schaffen, aber nicht nach Merkelscher Lesart.

    Für deren Unterhalt zahlen wir ja auch "Soli". Den könnte man allerdings kürzen, soll in der Uckermark Rüben und sonstiges Grünzeug pflanzen, Land drumrum hat sie ja genug. grinsen
  • (48 Beiträge) | 25.02.2016 08:47
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    War gestern sehr interressant,
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  • (48 Beiträge) | 25.02.2016 08:49
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    Halt, doch...
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  • (2918 Beiträge) | 25.02.2016 07:39
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    Wieder
    eine von Frau Merkels Ideen,. Erstmal "Wir schaffen das!" und dann überlegen, wie eigendlich.
    Übrigens, der Herr Schäuble hat da so einen neuen Gedanken zu "Wir schaffen das!" Mit einem "Benzin-Soli" als Flüchtlingshilfe. Vielleicht auch noch ein "Strom-Soli" für den Atomausstieg?
    Zitat von t-online - Nachrichten
    Der von Schäuble (CDU) im Januar ins Spiel gebrachte "europäische Benzin-/Dieselsteueraufschlag" sei dabei eine "interessante Variante" - ganz im Sinne einer "europäischen Lastenteilung", urteilen die Experten. Der CDU-Politiker hatte vorgeschlagen, eine Abgabe pro Liter Benzin zu erheben - ohne eine konkrete Summe zu nennen.


    So ein Solidaritätszuschlag ist ja keine neue Steuer und verschwindet ja auch wieder Ruckzuck........... zwinkern Der letzte war nach einem Jahr, wie versprochen, wieder weg. Oder hat einer von Euch noch das Wort "Solidaritätszuschlag" in der Lohn- bzw. Gehaltanrechnung?
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