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Karlsruhe "Aufmöbelprämie" für defekte Karlsruher Fahrräder

Karlsruhe bemüht sich, eine fahrradfreundliche Stadt zu sein und will bis zum Stadtgeburtstag 2015 die Stadt in Süddeutschland mit den besten Fahrradverhältnissen werden. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung befindet sie sich auf gutem Weg dahin.

Eine der Stationen dahin soll der Infostand sein, den die städtische Dienststelle Umwelt- und Arbeitsschutz (UA) am Samstag, 20. Juni, auf dem Ludwigsplatz anbietet. Anlass ist der bundesweite Tag "Mobil ohne Auto" am 20. Juni. Von 10 Uhr bis 16 Uhr prüfen Fahrradexperten Räder der Innenstadtbesucher auf Mängel.

Die Besitzer der ersten 100 defekten Stahlesel erhalten als "Aufmöbelprämie" jeweils einen Gutschein über 50 Euro, den sie bei einer Karlsruher Fahrradwerkstatt zur Reparatur ihres Fahrrades einsetzen können. Was sich an Ort und Stelle einstellen lässt, das erledigen die Fachleute sofort.

Neben UA sind auch verschiedene Fahrradhändler und -organisationen auf dem Ludwigsplatz vertreten. Sie geben etwa einen Überblick über neue Trends in Sachen E-Bikes oder Pedelecs (jeweils Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor), über individuell nach Kundenwunsch aufgebaute Räder, pannensichere Reifen, Tourenmaterial rund um Karlsruhe - auch GPS - oder Leihräder von DB-Call-a-bike. Wer sein Rad sicherer gegen Diebstahl machen möchte, kann es für fünf Euro codieren lassen. Dazu sollte ein Eigentümernachweis und der Personalausweis mitgebracht werden.

Am Sonntag, 21. Juni, beginnen um 10.30 Uhr ab Marktplatz vier vom Verein "Stattreisen" organisierte Stadtführungen per Rad und zu Fuß. Sie widmen sich den Themen "Eichen, Tulpen & Co - Bäume und Blüten erzählen", "Stadtgeschichte Recht und Unrecht - Gesetze, Gerichte, Gerechtigkeit", "Klar und lichtvoll wie eine Regel - Streifzug durch die Innenstadt" sowie "Das Dörfle - Stadtteil im Wandel". Zu diesen Touren ist eine Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl auf jeweils 25 begrenzt ist.

Meldungen nimmt Rainer Kastner von UA unter der Telefonnummer 0721/133-3113 oder über seine E-Mail-Adresse Rainer.Kastner@ua.karlsruhe.de entgegen. Auch am Ludwigsplatz besteht am Samstag noch Gelegenheit, sich für die Radtouren anzumelden, sofern sie bis dahin noch nicht ausgebucht sind. Die Rundfahrten dauern etwa zwei Stunden. Am Ende wartet auf jeden radfahrenden Teilnehmer eine kleine Überraschung.

Weitere Informationen über den Aktionstag am Samstag und die Radtouren am Sonntag hält die Dienststelle Umwelt- und Arbeitsschutz im Internet bereit.

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Kommentare (11)
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  •   mueck
    (8711 Beiträge)

    18.06.2009 10:54
    Zebras
    "Für jeden Radfahrer, der über einen Zebrastreifen FÄHRT" das kann stellenweise durchaus regelkonform sein
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  •   andip
    (7789 Beiträge)

    17.06.2009 10:41
    @ naane
    Für all das,was du da beklagst,bekämen auch die Radfahrer ein Knöllchen.
    Nur müsste man sie bei ihrem Falschfahren auch erwischen und dazu braucht es Polizeikontrollen.
    Und die gibt es nicht.Und wenn es sie gäbe,würden wahrscheinlich gleich wieder viele protestieren.
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  • 0
    unbekannt
    (3 Beiträge)

    16.06.2009 22:40
    Knöllchen für Radfahrer!
    Solange die Radfahrer sich nicht an Verkehrsregeln halten, kann auch keiner deren Sicherheit gewährleisten. Da helfen die vielen Radspuren auch nicht. Im Gegenteil. Gerade da wird es immer gefährlicher, weil man alle Nase lang mit Geisterfahrern rechnen muss.

    Für jeden Radfahrer, der über einen Zebrastreifen FÄHRT oder entgegen der Fahrtrichtung auf Gehwegen, Radwegen oder auf diesen Radspuren fährt, sollte es dicke Knöllchen geben!

    Radfahrer fahren kreuz und quer auf allen möglichen Wegen, geben zumeist keine Handzeichen, wenn sie abbiegen wollen und fahren gerne im Pulk durch die Straßen, so dass Autofahrer weit ausscheren müssen, um vorbeizukommen. Und das alles ungestraft? Für jeden Quatsch gibts Knöllchen, wieso dafür nicht? Es wäre wirklich an der Zeit!
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  • 0
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    16.06.2009 17:06
    Was mich sofort
    an den geschätzten Professor Schnack (TM Institut, wohl inzwischen in Pension) erinnert, der in herrlicher Weise über die Fahrdynmaik von KfZ referieren konnte um dann am Ende der Vorlesung verschmitzt zu sagen: Ich habe übrigens gar keinen Führerschein. Köstlich war das. grinsen
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  •   barlou
    (2555 Beiträge)

    16.06.2009 15:46
    Noch nicht gewusst?
    Als Radwegeplaner in Karlsruhe darf man selbst noch nie im Leben auf einem Fahrrad gesessen haben.
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  • 0
    unbekannt
    (327 Beiträge)

    16.06.2009 15:45
    Bis 2015...
    ist ja noch Zeit. Will nicht immer nur meckern. Prinzipiell finde ich das Projekt "fahrradfreundliche Stadt" und die aktuelle "Aufmöbelaktion" gut.

    Aber wie es jetzt ist, sollte es nicht bleiben. Sicherheit muss oben an stehen. Und die "trügerischer Sicherheit" bei den Radspuren und "Verkehrsrowdytum" sind dabei gewichtige Punkte...
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  • 0
    unbekannt
    (5 Beiträge)

    16.06.2009 15:20
    Keine Ahndung...
    Fahrradwege schön und gut, jedoch unternimmt die Stadt nicht wirklich etwas gegen Radfahrer, die durch verkehrswidriges Fahren sich und andere gefährden. Als Radfahrer meide ich inzwischen trotz gut ausgebauter Wege die Hauptrouten im Stadtgebiet - nicht nur einmal wäre es zu einem Zusammenstoß mit Radfahrern gekommen, die entgegengesetzt der Fahrtrichtung unterwegs sind.
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  • 0
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    16.06.2009 15:19
    Richtig gefährlich
    wurde es ja erst durch diese albernen Radspuren auf denen sich die Radfahrer jetzt in trügerischer Sicherheit wähnen.
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  • 0
    unbekannt
    (327 Beiträge)

    16.06.2009 14:08
    Mir zu riskant...
    ... das Fahrradfahren hier. Passieren zuviele Unfälle. Ist nur eine Frage der Zeit, bis es einen da selbst erwischt.
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  •   tessarakt
    (2346 Beiträge)

    16.06.2009 13:20
    Jupp ...
    ... und im Winter liegt der Matsch auf den Fahrradspuren, so daß auch Radfahrer die nicht benutzen können.

    Im Mischverkehr hingegen wäre die komplette Breite unproblematisch benutzbar ...
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