Karten-Ansicht: Karlsruhe
Auf Gleisen spaziert: Polizei rettet 15-Jährigem das Leben
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Karlsruhe (pol/mda) - Am Pfingstmontag gegen 17.50 Uhr hat eine Streife der Bundespolizei einem 15-jährigen Jungen in Karlsruhe vermutlich das Leben gerettet. Die Beamten haben im Bereich des Karlsruher Großmarkts den Jungen entdeckt, als er auf den Gleisen in Richtung Norden lief. Das teilt die Bundespolizei in Karlsruhe mit.
Durch eine sofort eingeleitete Streckensperrung konnte laut Bundespolizei ein Güterzug frühzeitig anhalten. Auf der gesperrten Bahnstrecke haben die Beamten die Verfolgung zu Fuß aufgenommen und konnten den Jugendlichen im Bereich der Kleingartenanlage Elfmorgenbruch einholen.
Junge steht unter Schock
Der sichtlich unter Schock stehende junge Mann hatte mehrere Prellungen und Sturzverletzungen am ganzen Körper und eine blutenden Wunde im Gesicht. Woher diese Verletzungen stammen, konnte er bisher nicht sagen weil er derzeit noch nicht vernehmungsfähig ist. Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Ein Notarzt versorgte den Jugendlichen vor Ort. Anschließend wurde er ins Krankenhaus verbracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Nur der Aufmerksamkeit der Beamten und einer glücklichen Fügung ist es zu verdanken, dass der Junge nicht von einem Zug erfasst wurde.
Zur eigenen Sicherheit gibt die Bundespolizei nachfolgende Sicherheitshinweise:
- Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze. Das Betreten der Bahngleise ist lebensgefährlich!
- Die modernen Züge sind schneller und leiser geworden. Sie werden je nach Windrichtung oftmals erst in letzter Sekunde wahrgenommen.
- Beim Aufenthalt im Gleisbereich bringen Sie nicht nur sich selbst in Lebensgefahr, sondern durch eine eingeleitete Schnellbremsung können Reisende im Zug erheblich verletzt werden.
- Überqueren Sie die Bahngleise nur an den dafür vorgesehenen Stellen. Abkürzungen können lebensgefährlich sein.
- Züge können nicht ausweichen und haben einen langen Bremsweg! Zum Beispiel kann ein Zug mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h einen Bremsweg von bis zu 1000 m haben. Deshalb: "Richtiges Verhalten auf Bahngebiet sorgt für persönliche Sicherheit."
Mehr zu: Polizei Bundespolizei Bahnverkehr Gleise
Kommentare [16]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
- (301 Beiträge) | 29.05.2012 15:31Dummer
- (60 Beiträge) | 29.05.2012 15:49Warum?Du weißt doch gar nicht, was zuvor vorgefallen ist? Die Beschreibung weißt doch darauf hin, dass er unter Schock stand. Zum Glück konnte man ihn retten.
- (4151 Beiträge) | 29.05.2012 16:09Dahat mal wieder eine nur die Überschrift gelesen und den Artikel dazu nicht.
- (301 Beiträge) | 29.05.2012 16:34ich haballes gelesen, und dennoch dummer Junge. auf den gleisen hat er nix verloren. Egal was vorgefallen ist. und Punkt!!
- unbekannt(8066 Beiträge) | 29.05.2012 17:02Wenn der Junge nicht vernehmungsfähig ist, war er zu dem Zeitpunkt nicht Herr seiner Sinne. Auch Punkt.
- (2704 Beiträge) | 29.05.2012 21:42KorrektIch finde es traurig, dass manche Kommentarschreiber hier meinen, hier einen verletzten und unter Schock stehenden Jugendlichen als dumm bezeichnen zu müssen.
- (1139 Beiträge) | 05.06.2012 15:43Es ist schon gut möglich, daß der Junge dachte die Strecke ist stillgelegt,er bekommt auf den Gleisen nicht so schnell noch mehr Prügel oder er wurde vielleicht sogar dorthin gejagt, (nach dem Motto komm runter und Du bist geliefert) oder bist Du der Meinung der ging dort oben spazieren und hat sich die Blessuren bei nem Sturz geholt?
Da steht doch nix mit Drogeneinfluss ... - (398 Beiträge) | 29.05.2012 15:51Hm...Wo hatte er sich denn diese Verletzungen zugezogen?
- unbekannt(8066 Beiträge) | 29.05.2012 16:07Wen fragst du das?Zitat von ArtikelWoher diese Verletzungen stammen, konnte er bisher nicht sagen weil er derzeit noch nicht vernehmungsfähig ist.
- (20217 Beiträge) | 29.05.2012 16:24WerSturzverletzungen hat wird wohl irgendwo runtergefallen sein...
Schwerer Sturz vom Rad?
Das war echt Glück, mein lieber Scholli. - (38 Beiträge) | 29.05.2012 19:28investigativer Journalismus......dranbleiben ka-news! Jetzt will der angestachelte Leser natürlich auch die Antwort, wie es zu den Verletzungen kam^^
- (596 Beiträge) | 29.05.2012 22:02Ist doch klar...
- (26 Beiträge) | 29.05.2012 21:34Ein Dank an die BPol......sollte an dieser Stelle auch mal ausgesprochen werden!
Gut aufgepasst, gut reagiert!
Danke! - (1139 Beiträge) | 05.06.2012 15:47Jawoll JA, 1 Jugendlicher verteilt auf 4 km Strecke wenigeroder anders rum einem Menschen vielleicht über 60 weitere Jahre Leben geschenkt.
Gut Gemacht verehrte Damen und Herren! - (7734 Beiträge) | 29.05.2012 22:28-->Die Belehrungen durch die Bundespolizei mal wieder....
- unbekannt(5089 Beiträge) | 30.05.2012 10:51Dummgeschreibselwie immer...




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