Atomkraftwerk Philippsburg ist vom Netz
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Karlsruhe (ps/dac) - Der Block 1 des Atomkraftwerks Philippsburg (KKP 1) wurden am Mittwochabend ebenso wie Block I des Atomkraftwerks Neckarwestheim (GKN I) heruntergefahren und in der Nacht vom Netz genommen. Die Maßnahme geht auf das beschlossene Moratorium der Bundesregierung zur Abschaltung älterer Atommeiler zurück.

Das teilt der Energiekonzern EnBW mit. Der Betreiber, die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK), hatte zuvor eine entsprechende Anordnung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg erhalten. Die Anordnung sieht die vorübergehende Einstellung des Betriebs der Anlagen für drei Monate vor und wurden mit Verweis auf die aktuellen Vorkommnisse in japanischen Kernkraftwerken ausgesprochen.
Die EnBW hatte bereits am Dienstag erklärt, GKN I freiwillig abfahren zu wollen. Am gleichen Tag habe das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg gegenüber der EnBW mitgeteilt, dass eine Sonderprüfung seiner Aufsichtsbeamten an den Standorten in Philippsburg und Neckarwestheim keine sicherheitstechnischen Defizite ergeben habe.
Der Block 1 des Kernkraftwerks Philippsburg (KKP 1) ist ein Siedewasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 926 Megawatt. Die Anlage ging 1979 in Betrieb und hat im Jahr 2010 über sechseinhalb Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.
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- (246 Beiträge) | 17.03.2011 12:20nahoffentlicht geht Philippsburg auch wieder an
- (4478 Beiträge) | 17.03.2011 12:33dann aber bittemit Versicherungspolice, deren Kosten natürlich auf den Endverbraucherpreis umgelegt werden.
- (1197 Beiträge) | 17.03.2011 12:351 Wattfür 1 Euro, wow, dann nehm ich im Monat 80 Watt, bitte einpacken, als Geschenk natürlich...
- (500 Beiträge) | 17.03.2011 12:36kannst davon ausgehendass es wieder angeht
- (220 Beiträge) | 17.03.2011 12:57????Ist das jetzt Dein Ernst ?
- (3070 Beiträge) | 17.03.2011 20:14das ist wohlnur für Oberfettle Mappus wichtig ....., denn nach den Wahlen wird wieder alles rückgängig gemacht .....
- (201 Beiträge) | 17.03.2011 23:21Musst nur das Wasser ...rauspumpen, dann gehts wieder an.
Jetzt mal im Ernst. Wer angesichts des beeindruckenden Einsatzes japanischer Bürger ihr Land zu retten rumlamentiert es wäre alles kein Probelm denn es würde sich um eine von Menschen sicher beherschbare Technik handeln der muss schon extreme Wahrnehmungstörungen haben. In Japan macht man gar keinen Versuch mehr der bis jetzt austretenden Strahlung zu entgehen. Ziel ist es nur noch den Austritt weiterer strahlender Stoffe zu verhindern. Eine für den Menschen sichere Technik funktioniert definitiv anders. - (926 Beiträge) | 17.03.2011 12:49[i]Vom Netz[/i] heißt nicht [i]aus[/i].Allerdings, wie einige durch die Vorkommnisse in Fukushima gelernt haben, heißt ""vom Netz" noch lange nicht "aus".
- (926 Beiträge) | 18.03.2011 17:23Mahnwache gegen AtomkraftAm Montag, 21.03.2011 findet um 18:00 Uhr vor dem EnBW-Gebäude an der Durlacher Allee gegenüber dem Messplatz eine Mahnwache gegen Atomkraft statt.
www.ausgestrahlt.de - unbekannt(1429 Beiträge) | 17.03.2011 13:11Jetzt mal Blöd gefragtWir haben soviel Flüsse in unserem Land. Können wir daraus nicht schon sehr viel Energie gewinnen ? Da Fallen mir die alten Mühlen im Schwarzwald ein.
Und was ist mit dem riesigen Projekt in der Sahara ? Durch riesige Türme Tag und Nacht Strom gewinnen. Dazu die Bündelung der Spiegel die sich auf einen Punkt konzentrieren und das Wasser erhitzen wie z.b. bei einem Reaktor.
Es gibt soviel möglichkeiten man muss nur Anfangen. Aber ich denke es geht solangsam vorran.
Wie schon in den Beiträgen zuvor und auch schon vor der Japan Katastrophe. Der Mensch lernt erst wenn er unmittelbar betroffen ist oder wenn was passiert. - (1102 Beiträge) | 17.03.2011 13:24Blöd zurückgefragt...Hast Du denn Deinen Stromanbieter schon gewechselt und auf Ökostrom umgestellt?
- (3070 Beiträge) | 17.03.2011 20:20tja, leiderist der Ököstrom ganz normaler Strom, schon gewusst?, leider kein Witz!
- (2727 Beiträge) | 18.03.2011 07:01nöÖkostrom ist Ökostrom, wenn man ihn von einem Anbieter kauft, der keinen Atomstrom im Angebot hat
- (7141 Beiträge) | 17.03.2011 13:25Man muss nur anfangenDeutschland ist schon ziemlich weit, der Strom muss nur von A nach B gebracht werden und da müssen nunmal Abstriche gemacht werden. Besser Landschaften in denen Überlandleitungen und Windparks stehen, als glühende Landschaften.
Frag mal bei den Bürgerprotestlern nach warum das so lange dauert......., den Strom von A nach B zu bringen.
Oder übersetze ihnen das Wörtchen "Kompromiss". - (4478 Beiträge) | 17.03.2011 13:41geradedie AKWe stehen doch sehr zentriert. Der Osten ist ja nicht Atomstromfrei nur weil dort keine AKWe stehen. Und wie kommt der Stom da hin? Durch Leitungen natürlich. Flüsse gibt es hingegen im Osten. Mir fallen da ganz spontan Elbe und Oder ein. Ob deren Gefälle ausreicht, na gut, das ist nicht optimal, aber immerhin. Um ein paar Leitungen einzusparen wird es reichen.
Ein Windpark im Oderbruch hätte durchaus einen belebenden Effekt. Da bewegt sich ja sonst nichts
- (1495 Beiträge) | 17.03.2011 14:25Zentriert?Die stehen schon ganz hübsch verteilt, die Kernkraftwerke in Deutschland. Und die Leitungen fehlen eben für den Transport von den Windparks in der Nordsee in die Ballungsräume im Süden. Da hilft es wenig, dass es genug Ost-West-Trassen gibt.
- (4478 Beiträge) | 17.03.2011 14:41neNördlich von Biblis kommt erst wieder Grohnde und von den bayerischen abgesehen ist Krümmel das östlichste. In den Beitrittsgebieten wurden alle abgeschaltet. Zudem stehen nur in 5 der 16 Bundesländer (ok, der 13 Flächenländer) noch aktive, kommerzielle Reaktoren (BaWü, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein).
Karte - (1495 Beiträge) | 17.03.2011 16:04Doch dochNatürlich sind die nicht ganz gleichmäßig verteilt, aber zentriert ist nun wirklich nicht der richtige Ausdruck dafür: Es gibt zwei größere Gebiete in Norddeutschland und in Süddeutschland mit einer Lücke dazwischen. Zwei Drittel der alten Bundesländer sind damit recht gleichmäßig abgedeckt. In den neuen Bundesländern ist tatsächlich kein AKW mehr aktiv, aber die bundesdeutschen Kraftwerke sind eben auch vor der Wiedervereinigung geplant worden.
- (4478 Beiträge) | 18.03.2011 09:45die Flüssesind gleichmäßiger verteilt.
Jedenfalls ist es nicht so, dass man für Strom aus Kernenergie keine Leitungen braucht und für Wasser- und Solarenergie furchtbar viel. Nur wenn man ganz auf Strom aus Offshore-Windanlagen setzt, braucht es merklich mehr Leitungen. Aber das hat wohl keiner ernsthaft vor. - (2227 Beiträge) | 17.03.2011 16:27Willst du unterhalb eines Staudamms wohnen?Wohl eher nicht, oder schon vergessen wieviele zigtausend Menschen schon durch gebrochene Daemme ums Leben kamen?
Schau mal in den Archiven nach, und verinnerliche die Bilder nach einem Dammbruch, dann weisst du was ein Supergau wirklich ist!
Ueberall wo ein Staudamm gebaut wird oder werden soll wird auch protestiert und um Deutschland komplett mit Windenergie zu versorgen, incl. den "tollen" Elektroautos muesste man etwa 850.000 Windmuehlen bauen!
Strom aus der Sahara hoert sich gut an, aber dann liefert sich Europa wiederum den Arabern aus. Nach dem Oel haetten die dann wieder ein Machtwerkzeug in der Hand!
Schlimm genug, dass Deutschland schon nach der russischen Pfeife tanzen muss, damit die nicht den Gashahn abdrehen!




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