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24.03.2016 19:00
 
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Aterliers hinter Karlsruher Hauptbahnhof: Linke stellt sich gegen Rausschmiss [19]


Karlsruhe (ps/kom) - "Es war abzusehen, dass ein freundliches Daumendrücken des Gemeinderats den Kunstschaffenden hinterm Hauptbahnhof nicht helfen würde, neue Ateliers in Karlsruhe zu finden", so die Linke in einer Pressemitteilung. Nicht nur an günstigem Wohnraum mangele es nämlich, sondern auch an bezahlbaren Ateliers und Lagerräumen. Die meisten der 25 Kunstschaffenden in den zu räumenden Ateliers werden daher mitsamt ihren Werken am Ende des Monats auf der Straße stehen.
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Vor Kurzem wurden auf dem Areal bereits eine Reihe alter Bäume gefällt, was die Kunstschaffenden am Hauptbahnhof und ihr großer Unterstützerkreis als Drohgebärde empfanden. Die Linke in Karlsruhe fordert, dass die Künstlergemeinschaft in den Ateliers am Hauptbahnhof bleiben kann.

Ähnlich wie in anderen Städten soll die Stadt Karlsruhe ein Modell entwickeln, wie die sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten unter bestimmten Umständen weiter als Ateliers genutzt werden können. Gleichzeitig soll mit Kunstschaffenden gemeinsam eine Zukunft für das Areal entwickelt werden. "Wir wünschen uns einen kreativen Umgang mit den Kunstschaffenden und dem Refugium, das sie für sich und für die Stadt geschaffen haben", sagten die StadträtInnen der Linken, Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos.

Vor wenigen Tagen hat der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, der Deutsche Kulturrat, die Ateliers hinter dem Karlsruher Hauptbahnhof auf die "Rote Liste" der bedrohten Kultureinrichtungen gesetzt. Der Kulturrat bezeichnete die Ateliergemeinschaft als "unverzichtbaren Träger der künstlerischen Vielfalt in der Kunst- und Kulturstadt Karlsruhe."

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Kommentare [20]
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  • (738 Beiträge) | 28.03.2016 13:18
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    Üble Nachrede- unwahrhaftig und schäbig
    Es ist bedauerlich, dass die Künstler vom Bahnhof eine solche Rufmordkampagne entfachen. Es geht doch nur um ihre wirtschaftlichen Interessen. Da geht es nicht um Kunst und Moral, da geht es um Fressen und das kommt bekanntlich vor der Moral. Hier geht die Stadtentwicklung vor und Vereinbarungen sind einzuhalten, zumal sie schon großzügig erweitert wurden. Das 'Verhalte dieser Leute ist schäbig. Dagegen müssen wir uns wehren . Wir brauchen z. B. Wohnungen und die nicht zu knapp.
  • (13 Beiträge) | 25.03.2016 20:55
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    Arbeiten Geldverdienen Miete bezahlen!
    Wie viele Millionen auch,morgens aufstehen,zur Arbeit gehen,Geldverdienen......Es dürfte dann kein Problem sein eine geeignete Künstlerwerkstatt zu finden....aber die ???? Möchten ja immer alles umsonst.....Künstler......ich würde die änderst betiteln....aber lassen wir das...
  • (2129 Beiträge) | 28.03.2016 15:54
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    Kunst & eine extrem
    "links" angesiedelte politische Einstellung ist bei dem Klientel leider Pflicht. Diese Spezis ist immer auf dem selbstfindungstrip und lässt sich vom Rest aushalten - Arbeit ist ja was für die anderen Idi****- dafür ist man sich zu fein.
    Und was da als "Kunst" produziert wird, spottet nicht nur nach meinen Maßstäben jeder Beschreibung.
    Es gibt in D aktuell leider deutlich Wichtigeres als arbeitsunwillige "Künstler" durchzufüttern.
  • (2651 Beiträge) | 25.03.2016 17:35
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    Liebe Leute
    Verträge und Vereinbarungen sind eigentlich dafür da, dass sie eingehalten werden. Das gilt für die Linken genauso wie für irgendwelche "Künstler". Übrigens Künstler: Vor noch nicht all zu langer Zeit, und heute noch in weiten Bereichen unserer Welt - nur nicht mehr bei uns, wurde dieser Begriff von "Können" abgeleitet. Er war Teil der Handwerkskunst z. B. beim Kunstschmied oder Zimmermann und Steinmetz. Hier brauchten dann die Handwerker den übrigen auch nicht erklären was ihre Arbeit bedeutete. Und wenn der Auftraggeber nicht zu frieden war, dann konnte der Handwerker zuschauen wo von erlebte. Es gab keine Almosen der Allgemeinheit. Aber ja, die gute alte Zeit.
  • (175 Beiträge) | 25.03.2016 16:52
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    Was
  • (85 Beiträge) | 25.03.2016 12:07
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    Schauspieler in Deutschland
    haben oft auch Zweit- oder Drittjobs um ihre Unterkunft zu bezahlen, das ist dann wohl auch für die (Einge)Bildendenkünstler zumutbar.
  • (768 Beiträge) | 25.03.2016 09:10
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    Also ich sehe dies anderst
    Auch Vincent van Gogh wurde bis zu seinem selbstmord in 1890 ignoriert.

    Ich habe einen Freund beauftragt fuer mich dort ein Bild zu kaufen.
  • (75 Beiträge) | 25.03.2016 01:13
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    Es soll ja auch Künstler geben, die gut genug sind
    dass sie einen Mäzen finden, der sie sponsert. So war das doch schon immer, oder?

    oder eine Qualität produzieren, die sie ab und zu mal ein Teil verkaufen lässt und dann brummt die Kiste wieder eine Weile.

    Die weniger Erfolglosen sind schon IMMER auf' s Land gezogen und haben ihre Künstlerkolonien dort geschaffen, bis sie verkracht und aufgelöst haben ... so läuft das und nicht anders.

    Es gibt schwerreiche Leute, die gerne einen Künstler sponsern würden, ja Kunst sagt man, ist das beste Anlageobjekt überhaupt. Aber sie muss halt was taugen und jemandem das wert sein.
  • (703 Beiträge) | 25.03.2016 07:36
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    Die meisten können schon was,
    nur ist der Großteil der Bevölkerung nicht in der Lage den komplexen Gesamtumfang der Werke zu verstehen.
    Deshalb wird meist auch gleich eine Erklärung dazugeliefert z.B. Ettlinger Tor an der Südtangente.
  • (8750 Beiträge) | 24.03.2016 23:36
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    @ka-news: was für eine Überschrift!
    "Aterliers hinter Karlsruher Hauptbahnhof"

    heißen die wirrklich so?
  • (8750 Beiträge) | 24.03.2016 23:37
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    mit dem "r"
    kann man ja viel machen, "wirrklich"!

    grinsen
  • (808 Beiträge) | 24.03.2016 20:35
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    Die Kunstschaffenden
    sollten mal was schaffen um am Leben zu lernen. Wie schwer es für manch Nichtalimentierten ist seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    Diese Flenner sind echt zum kotzen. Mit der Flex auf einem Stück Blech rumrubbeln und versorgt werden wollen.

    Kreativ, Kunst, Loser!

    Schafft einmal was in eurem Leben und hört auf zu jammern! Diese Leute sind unerträglich und ein Affront.

    Gleich kommen wieder die Höchstintellektuellen um ??? und Patrone. Euch sei gesagt: Dann zahlt die! Ich machs net!
  • (1402 Beiträge) | 24.03.2016 20:52
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    Ja, Herr Oberingenieur,
    ich mach das.

    Kunstsponsoring ist auch für den Sponsor eine recht lukrative Angelegenheit.
  • (8698 Beiträge) | 25.03.2016 01:45
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    Vor Ort in Karlsruhe
    liegt das Problem darin, dass Leute etwas schaffen möchten, die für die Räume ortsübliche Mieten nicht zahlen wollen oder können. Es stellt sich die Frage, warum man aber als Künsteler ausgerechnet nur hier arbeiten kann? Einziges Argument wäre, dass man nur in diesem einen bestimmten Raum seine genialen Einschübe zur Umsetzungsmöglichkeit vermutet.

    Das letzte Bild, das ich kaufen wollte, war spottbillig - für deutsche Verhältnisse. Für die dortigen Verhältnisse war es aber ein Preis von fünfzehn üblichen durchschnittlichen Jahresgehältern. Wobei ich mich auch noch fragte, wie man es schaffte, so ein Werk, allein von den Materialkosten betrachtet, überhaupt herstellen zu können. Inhaltlich und angesichts der angewendeten Technik war es überdurchschnittlich gut. Der Transport nach Deutschland, incl. vom Rahmen nehmen und hier neu einbinden lassen, wäre sicherlich auch wesentlich teurer geworden, als der Kaufpreis.
  • (808 Beiträge) | 24.03.2016 21:46
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    Gut,
    dann mach das. Aber bitte so dass das Geplärre aufhört und die Vögel in der Lage sind einen Euro für de Meter zu bezahlen und aufhören wegen vier Euro zu meinen sie würden schikaniert.

    Danke Danke Danke!
  • (808 Beiträge) | 24.03.2016 23:53
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    Aterliers,
    das ist sicher lukrativ, Herr Obererber.
  • (64 Beiträge) | 24.03.2016 19:50
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    Ja, liebe Linken.
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (7347 Beiträge) | 24.03.2016 19:28
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    Kommt wohl so plötzlich wie Weihnachten, dass man sich nicht...
    rechtzeitig umorientieren/-sehen konnte.
  • (2206 Beiträge) | 24.03.2016 19:18
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    Kunst hin oder her
    es müssen zumindest adäquate Mieten bezahlt werden, damit die Gebäude zeitgemäß erneuert werden können. Das war ja über Jahre nachweislich nicht der Fall und sollte in den wenigsten Fällen ja auch nie sein. Tja das ist logische Konsequenz. TOP Lage gibt es nun mal nicht für einen Spottpreis. Auch an den alten Schlachthof will man nicht... => Dann halt nix. Dann muss jetzt aber auch bitte die Linke mal die Füße still halten oder wirkliche Alternativen vorschlagen die es auch gewährleisten, dass die Räumlichkeiten von den Mieten saniert werden können. Sich was wünschen hilft nicht. Selbst ein Konzept erarbeiten und dann in den Gemeinderat einbringen! Wie wäre es mal mit den Schulungsräumen von AlfaTraining? Da kann doch bestimmt ein Atelier eingerichtet werden, oder Herr Fostiropolus?
  • (703 Beiträge) | 25.03.2016 07:29
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    Toplage?
    Schon Jahrelang erzählt uns die Stadt dass das Gelände ein "Filetstück" ist. Doch anscheinend ist das Filetstück nicht so gut wie sich die Stadt das vorstellt zumindest findet sich kein Investor/Käufer. Was mich dann schon zweifeln lässt.
    Unabhängig davon kann schon ein angemessener Mietpreis für die Gebäude bezahlt werden. Hier wird es aber auch wieder so sein das die Stadt nichts investiert da Abriss oder keine Miete kommt und der Mieter wenig/keine Miete zahlt da der Zustand nicht der Beste ist.
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