Arbeitsmarkt in Karlsruhe, Rastatt und Pforzheim stabil
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Karlsruhe (ps/seb) - Die Arbeitslosenzahlen in der Region sind im Juni stabil geblieben. In Karlsruhe, Rastatt und Pforzheim sind keine extremen Veränderungen zu erkennen, wie die jeweiligen Arbeitsagenturen zum Monatsende mitteilen. Trotz kleiner Schwankungen bleiben die Quoten nahezu unverändert.
Die positive Grundtendenz auf dem Arbeitsmarkt in Karlsruhe bleibt: Im Juni ist die Arbeitslosigkeit erneut zurückgegangen - allerdings weniger stark als in den letzten zwei Jahren. 15.218 Frauen und Männer waren zum Stichtag ohne Arbeit. Das sind 187 weniger als im Mai. Auch der Abstand zum Vorjahr wird geringer. Aktuell liegt die Arbeitslosenzahl noch 260 unter dem Vorjahresniveau.
Der Arbeitsmarkt in Rastatt bleibt ebenfalls weiterhin in stabiler Verfassung: Die Arbeitslosigkeit hat sich in Mittelbaden im Vergleich zum Mai kaum verändert. Die Zahl arbeitsloser Menschen sank in der Region Mittelbaden im Juni auf 5 786 das sind 47 weniger als im Vormonat und 13 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote beträgt im Bezirk der Agentur für Arbeit Rastatt 3,8 Prozent, 3,7 Prozent in Baden-Württemberg.
Trotz eines leichten Anstiegs der Arbeitslosigkeit im Juni zeigte sich der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Pforzheim, der die Stadt Pforzheim und den Enzkreis umfasst, stabil. Am Monatsende waren es 7.179 Arbeitslose; 13 mehr als im Mai. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 4,4 Prozent. Bemerkenswert ist, dass im Juni mit 1.340 Arbeitslosen deutlich weniger auf die Arbeitsagentur neu oder erneut zukamen als im Vormonat und als im Vorjahr. Die Arbeitgeber wollen ihr Stammpersonal halten, dies zeigt sich deutlich in der rückläufigen Zahl der Arbeitslosmeldungen aus einer Erwerbstätigkeit. Immerhin bedeuteten 551 neue Arbeitslose aus Erwerbstätigkeit, 59 weniger als im Vormonat und 164 weniger als vor einem Jahr.
Mehr zu: Ticker "Arbeitsagentur Karlsruhe" Arbeitsmarkt Arbeitslosenquote
- (2080 Beiträge) | 28.06.2012 15:14Wiesoist für den Bezirk Karlsruhe keine prozentuale Quote angegeben?
- (5314 Beiträge) | 28.06.2012 16:50was nutzt die ganze Statistik,wenn den Arbeitslosen nicht geholfen wird und es z.B. in KA nur 187 weniger (absolut) gegenüber Mai sind?
Ziel müßte "Vollbeschäftigung" im wahrsten Sinne des Wortes sein! - (8653 Beiträge) | 28.06.2012 18:47VollbeschäftigungIm klassischen Sinne wird es das nie geben, da es ja auch tatsächlich Leute gibt, die nichtmal für primitivste Arbeiten zu gebrauchen sind. Aber die Quote ist niedriger, das sind dann vllt 2 % der Bevölkerung...
- unbekannt(4000 Beiträge) | 28.06.2012 19:24Was sind denn deiner Meinung nach "primitivste Arbeiten"?
- (2080 Beiträge) | 28.06.2012 21:07Vollbeschäftigung gibt es schon deshalb nichtweil das hieße, dass jeder, der irgendwo ausscheidet, ohne Unterbrechung wieder einen neuen Job hat.
Ist unrealistisch, und ist auch gar nicht das Ziel von Arbeitsmarktpolitik. - (5314 Beiträge) | 28.06.2012 21:48nicht Ziel von Arbeitsmarktpolitik?ach, brauchen wir denn die Arbeitslosen, damit die auf'm Arbeitsamt auch beschäftigt sind???
- (319 Beiträge) | 29.06.2012 16:20Vollbeschäftigung ...... ist definiert, als der Zustand in dem es gleich viele offene Stellen wie Arbeitslose gibt. Das nennt man dann Friktionsarbeitslosigkeit und diese wird mit etwa 3% in Industriestaaten wie D`schland abgeschätzt.
Das wären dann etwa 1,3 Mio erwerbslose Erwerbspersonen am Standörtchen D`schland. Aktuell haben wir irgendwas um die 8 Mio. erwerbslose Erwerbspersonen. Bitte nicht mit den hybschen Zahlen der regsistrierten Arbeitslosigkeit nach SGB-III verwechseln. Auf einen registrierten Arbeitslosen nach SGB-III kommt ein weiterer Erwerbsloser in den Datenbanken der BA und noch ein ungemeldeter aus der stillen Reserve. - (4047 Beiträge) | 29.06.2012 10:51UmVollbeschäftigung zu erreichen,müsste es genauso viele offene Arbeitstellen geben wie es Arbeitlose gibt.
Aber das war fast noch nie der Fall .
Leider steht in diesem Artikel nicht,wie viele offene Stellen es derzeit gibt,es dürften aber erheblich weniger sein als es arbeitsuchende Menschen gibt. - (319 Beiträge) | 29.06.2012 15:55Deutschlandweit ...... gibt es mindestens 8 Mio. Arbeitssuchende. Darunter sind mindestens 7 Mio. erwerbslose Erwerbspersonen. Denen gegenüber stehen rund 1 Mio. ausgeschrieben Stellen, von denen aber sehr wahrscheinlich weniger als 10% real existieren. Also kämen nach dieser Rechnung auf eine reale Stelle so rund 70 bis 80 Arbeitssuchende. Die Größenordnung stimmt etwa.
- (319 Beiträge) | 29.06.2012 15:52Komisch ...... vor etwas mehr als einer Woche beklagte sich ein Bekannter vom mir, der in einer der genannten Regionen als Fallmanager in einem JC arbeitet, das er keine Neuzugänge mehr unterbekommt. Einzige Nische wäre noch der Bau, aber die wird auf Winter hin auch geschlossen.
Ansonsten ist die Zahl der Arbeitslosen nach SGB-III kein sinnvolles Kriterium für Erwerbslosigkeit und/oder Arbeitssuche. Faktor 3 ist da das mindeste. Und bei der Angabe der offenen Stellen bitte die Scheinanzeigen abziehen. Diese rund 90% nicht vorhandene Stellen sind unerheblich für den Arbeitssuchenden. - (2030 Beiträge) | 29.06.2012 16:57Die vielen sinnlose Ma0nahmeträger würden sich bedankenwenn es keine Arbeitslose gäbe......ohne sie gäbe es viel mehr Arbeitslose......wo sollte man die Arbeitslosen sonst verstecken um die Statistik zu verschönern. Arbeitslosigkeit ist ein, von der Bundes Agentur für Arbeit, gezüchtetes Druckmittel und Daseinsberechtigung für die vielen Beschäftigten bei der BA.
Notfalls holt man sich welche aus dem Ausland. - (2030 Beiträge) | 29.06.2012 16:59Was sind denn deiner Meinung nach "primitivste Arbeiten"?Würde mich auch interessieren.......und wer diese in Anspruch nimmt.
- (8653 Beiträge) | 29.06.2012 21:31Primitivste ArbeitenWar vielleicht schlecht ausgesrückt, ich meinte damit, daß es auch Leute gibt, die nichtmal für den anspruchstlosten Job geeignet wären, weil sie z.B. Nichtmal lesen können oder die Grundrechenarten nicht beherrschen. Wer soll solche Leute einstellen, und für was?
Solche Leute könnten dann wirklich nur Abfall im Schloßgarten einsammeln, aber der Bedarf ist da garnicht so hoch wie es Leute gibt, die nicht lesen und schreiben können.




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