Antilopen-Affäre: Stadt Karlsruhe äußert sich
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Karlsruhe (fse) - Erst kürzlich war der Karlsruher Zoo in Verdacht geraten, mit einem dubiosen Tierhändler Geschäfte zu machen. Die von den Stadträten Michael Borner und Tanja Kluth (Die Grünen) gestellte Anfrage an den Karlsruher Zoo, hat die Stadt nun mit einer Stellungnahme beantwortet.
In dem Fall der verkauften Hirschziegenantilopen zielt die Anfrage der Stadträte Borner und Kluth vor allem auf Aufklärung ab. So wird die Frage aufgeworfen, ob der Zoo Karlsruhe über den Verbleib der Hirschziegenantilopen, die dem dubiosen Tierhändler Werner B. übergeben worden waren, Bescheid wisse.
"Keine Zootiere an Schlachtbetriebe abgeben"
In einer Stellungnahme äußert sich die Stadt nun zu den Vorwürfen. "Zu keinem Zeitpunkt hat der Zoo über Tiertransporteure beziehungsweise Vermittler Zootiere an Schlachtbetriebe abgeben", heißt es in der Stellungnahme.
Es habe außerdem nie Grund zu Annahme gegeben, das Karlsruher Zootiere an Schlachtbetriebe vermittelt wurden. Der Tierhändler Werner B. habe umgekehrt auch Zootiere anderer Einrichtungen in den Karlsruher Zoo verbracht.
Abgabe von Nachwuchstieren "wie in jedem Zoo"
Auch zum Zweck des Handels und Verbleib der Tiere äußerte sich die Stadt. So sei die Abgabe der Nachzuchttiere reine Routine und im Sinne des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEPs).
Über die Abgaben werde Buch geführt, die Vermittlung erfolge über Empfehlung von EEP-Koordinatoren oder mit Hilfe von Angebots- und Suchlisten an deutsche Zoos, Tier- und Wildparks oder an professionelle Tiertransporteure.
Bei wenigen Arten auch Geburtenkontrolle
Die Tierzüchtung sei eine der zentralen Aufgaben jedes Zoos, heißt es in der Stellungnahme weiter. Nachgezogene Tiere werden naturgemäß aus ihrem Sozialverbund gedrängt, um Inzucht zu vermeiden.
Diese Tiere würden wie beschrieben, unter Einhaltung sämtlicher Gesetze abgegeben oder fachgerecht geschlachtet und an die Raubtiere im Zoo verfüttert. Außerdem gebe es bei wenigen Arten auch eine Geburtenkontrolle.
Ehrenkodex werde eingehalten
Mit dem Verweis auf die Praxis der Abgabe von Nachwuchstieren seien bisher im Zoo Karlsruhe keine "überzähligen" Tiere zu verzeichnen gewesen.
Außerdem wird versichert, dass die Stadtverwaltung und der Zoo Karlsruher als Mitglied von der Weltzoovereinigung WAZA, auch bei der Abgabe von Zootieren nach dem Ethikkodex von WAZA handeln würden.
In der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 30. März, steht die Anfrage auf der Tagesordnung.
Mehr zu: "Zoo Karlsruhe" Antilopen Tiertransport Tierhandel Peta
- (52 Beiträge) | 29.03.2010 19:40Mmmhhh.. Antilope...Ich krieg plötzlich Hunger.
- (1031 Beiträge) | 29.03.2010 20:10FrageWarum darf man Kühe, Schweine, Ziegen usw. schlachten und eine Antilope nicht? Und wissen das auch die Afrikaner?
- (217 Beiträge) | 29.03.2010 23:21Anfrage und keine Antworten darauf..... 1Hier die Anfrage und die Antworten darauf....., wenn überhaupt von Antworten gesprochen werden kann.....
http://www.karlsruhe.de/rathaus/gemeinderat/sitzungen_gr/dokumente?sitzungsID=091012-38013-DF-
1.Welche Erkenntnisse hat der Zoo Karlsruhe zum Verbleib der Hirschziegenantilopen und des Bennettkängurus, die 2008 dem Tiertransporteur Werner B. übergeben worden waren?
Tierzwischenhändler! und dann weiter????
2. Zu welchem Zweck wurden Werner B. die Tiere überlassen?
Zur Vermittlung. An welchen Zoo/ Tierpark wurden die Tiere geliefert?
Keine Antwort!!!!
3. Mit welchem Tierpark arbeitet Werner B. aktuell zusammen?
keine Antwort! Warum ???? - (217 Beiträge) | 29.03.2010 23:23Anfrage und keine Antworten darauf..... 25.Welche Tiere (Art, Anzahl und Entgelt) wurden 2008 und 2009 Tierhändlern und Tierhändlerinnen und Zoos überlassen und zu welchem Zweck?
keine Antwort!!!!
6. Ist dem Zoo Karlsruhe der weitere Verbleib (Nennung des Ortes und Institution) dieser Tiere bekannt?
keine Antwort!!!!!
9. Wie stehen Stadtverwaltung und der Zoo Karlsruhe zum Ethikkodex der Weltzoovereinigung WAZA: „Die Mitglieder überzeugen sich davon, dass die Empfängerinstitution über angemessene Unterbringungsmöglichkeiten für die abzugebenden Tiere verfügt und über Personal, dessen Ausbildungsstand ein Aufrechterhalten der WAZA-Maßstäbe zur Pflege und zum Wohlergehen der Tiere gewährleistet.“?
warum behauptet das die Stadt, wenn sie nicht wissen, wohin die Tiere transportiert werden????
Fragen über Fragen..... - (217 Beiträge) | 29.03.2010 23:34hier der linkder Link in Text 1 ist irgendwie abgeschnitten
http://www.karlsruhe.de/rathaus/gemeinderat/sitzungen_gr/dokumente/download?dok=100322-37358-DF-99998:37358 - (332 Beiträge) | 31.03.2010 18:25gegen Zoos !!!Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen Überschuss an Tieren. Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben.
Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele "Verbesserungen" sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum. - (20 Beiträge) | 03.04.2010 00:13Dann tue es dochHast du wieder Copy und einfügen genommen. Dein Beitrag ist allseits bekannt und er wird langsam langweilig.
Tue doch was für die Umwelt in der Welt. Für die Gorillas in Afrikas, für die Urangs in Borneo. Solange du es nicht geschafft hast, wird ein Zoo gebraucht um die Nachkommenschaft zu sichern. - (84 Beiträge) | 15.04.2010 19:58HIRSCHZIEGENANTILOPEN NICHT MEHR AKTUELL!!!Entwarnung für den Karlsruher Zoo! Die Hirschziegenantilopen im Tierpark Oberwald sind für die "Tierrechtler" aus Gerlingen wohl abgehakt!
Mittlerweile pisst die Firma Peta den Dresdner Zoo und fordert gar den Rücktritt des dortigen Zoochefs! Wegen angeblicher "Mißhandlung" eines heranwachsenden Elefanten. Wieder einmal eine argumentative NULLNUMMER der selbsternannten Zooexperten, aber zumindest haben die "Tierrechtler" ihre Schlagzeilengeilheit befriedigt. Das brauchen die, wie andere ihr wohlverdientes Feierabendbier!
Da ist ja Karlsruhes Zoodirektorin gut weggekommen, deren Ablösung haben die "Kontrolleure" der deutschen Zoos ja zumindest nicht gefordert! *lach*




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