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Karlsruhe Ab 2014 neue Lärmschutzwände für Südstadt und Beiertheim

Rund 3.650 Karlsruher sind besonders von Lärm betroffen, der von Hauptstrecken der Deutschen Bahn (DB) ausgeht. Vor allem in Weiherfeld-Dammerstock und Hagsfeld, aber auch in Durlach, in der Südstadt und in Beiertheim-Bulach geht von Bahnstrecken nachts ein Lärm von über 60 Dezibel aus. Eine Lösung zeichnete sich in der letzten Sitzung des Planungsausschusses ab, erklärte die Stadt Karlsruhe.

Lärmschutzmaßnahmen, an Stellen, wo die Stadt im Rahmen ihres Lärmaktionsplanes (LAP) für den Schienenverkehr Handlungsbedarf ermittelt hat, sollen als eigenes Kapitel in den Lärmminderungsplan aufgenommen werden.

Neue Lärmschutzwände ab 2014

Übrig bleiben ein paar Streckenabschnitte, bei denen die Bahn nicht weiter optimierend tätig werden möchte. Eine Überprüfung durch die Stadt zeigt, dass Maßnahmen hier nur viel kosten, aber wenig nutzen würden.

In intensiven Kontakten mit der DB konnte die Stadt erreichen, dass entgegen der ursprünglichen Absicht, überwiegend nur passiven Schallschutz an den Gebäuden vorzusehen, nun an allen Lärmschwerpunkten, an denen bislang noch keine Maßnahmen durchgeführt wurden, aktiver Schallschutz geplant ist. Die neuen Lärmschutzwände sind im Bundesprogramm "Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes" verankert und sollen 2014 realisiert werden.

Dazu zählen etwa Wände zwischen Hauptbahnhof und Sybelstraße zur Abschirmung von Lärm in der Südstadt oder auch in Beiertheim-Bulach zwischen Schwarzwaldstraße und Unterführung. Zudem möchte die Bahn für Weiherfeld-Dammerstock eine Verbesserung erzielen, indem möglichst alle Güterverkehre über das Tiefgleis abgewickelt werden.

Zudem wurde im Ausschuss ein erstes Konzept für "ruhige Gebiete" präsentiert. Dieses soll nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ziel ist, die Gebiete, die gegen eine Zunahme des Lärms geschützt werden sollen, dem Lärmaktionsplan bei dessen Fortschreibung als weiteren Baustein hinzuzufügen.

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