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Karlsruhe 50 Cent pro Mäuseschwanz: Karlsruher Tierschützer kritisieren Schwanzprämie

Karlsruher Tierschützer kritisieren kommunale Prämien für getötete Tiere als "moralisch verwerflich und als Rückfall in mittelalterliche Zeiten". Anlass der Diskussion sei der "äußerst fragwürdige Gemeinderatsbeschluss" von Notzingen über die künftige Auszahlung von 50 Cent pro vorgelegtem Mäuseschwanz, so der Landestierschutzverband in einer Pressemitteilung.

"Es ist unglaublich und moralisch nicht vertretbar, dass in der heutigen Zeit in Baden-Württemberg und in Anbetracht der sonst immer so klammen Haushaltslage tatsächlich von Bürgern gewählte Gemeinderäte mehrheitlich beschließen, die grausame Tötung von Tieren durch finanzielle Anreize noch zu fördern", erklärt Herbert Lawo, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes in Karlsruhe, in einer Pressemitteilung.

Weiter stellt er klar: "Falls Wühlmäuse regional in Gärten und auf Streuobstwiesen tatsächlich einmal Überhand nehmen sollten, gibt es diverse natur- und tierverträgliche Methoden, die Populationen in Grenzen zu halten."

Tierschützer: Entwicklung macht Sorgen

Erst Anfang des Jahres habe die Meldung, dass es im grenznahen Hohentengen immer noch Prämien für abgegebene Mäuseschwänze geben soll, bundesweit auf "völliges Unverständnis" gestoßen, so  Lawo. Jetzt ziehe Notzingen anscheinend nach und wolle das überholte Brauchtum des letzten Jahrhunderts wiederbeleben. Als Begründung würden Wühlmausschäden in Gärten und Streuobstwiesen angeführt.

Der Landestierschutzverband sieht diese Entwicklung mit großer Besorgnis. Um an den begehrten Prämiennachweis zu kommen, müssen die Mäuse mittels Schlagfallen gefangen werden, die den Mäusen das Genick brechen. Nicht nur dass die verschiedenen Fallen-Fabrikate nachweislich nicht selektiv ausschließlich die gewollte Tierart fangen und nicht immer sofort tödlich sind, es werden oft auch andere Erdbewohner Opfer der Fallen und viele Tiere erleiden einen qualvollen Tod. Vor allem für den unter Artenschutz stehenden Maulwurf ist die Gefahr groß, so ein tödliches Ende zu nehmen.

Nach Ansicht der Tierschützer gibt es gerade für Hobbygärtner oder naturnahe Streuobstwiesen tierfreundliche und ökologische Methoden die Wühlmausbestände im Rahmen zu halten, heißt es weiter.

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Kommentare (76)
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  •   petsto69
    (872 Beiträge)

    02.06.2012 13:39
    Stimmt...
    ... geile Kommentare hier. grinsen
    Jetzt gibts auch noch enn Mäusewitz dazu:
    Treffen sich nach langer Zeit 2 Mäusedamen, meint die Eine, "Hey, wie gehts dir den und was macht dein Liebesleben"? Sagt die Andere, "Alles bestens, bin verheiratet, ich zeig dir mal ein Foto von ihm". Sag die Andere, " aber du, des ist ja ne Fledermaus"! "Ehrlich? Mir hat er gesagt er wäre Pilot.... grinsen grinsen
    Schönes Wochenende noch Allen.... grinsen
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  • 0
    unbekannt
    (536 Beiträge)

    02.06.2012 13:49
    Mäusewitze? Hab auch Einen:
    Sitzen zwei Katzen am Fenster - eine Fledermaus fliegt vorbei. Sagt die eine Katze: "Oh, schau nur - ein Engel!" grinsen
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  •   landei
    (6123 Beiträge)

    02.06.2012 10:59
    gestern abend
    muss das fernsehprogramm echt mies, die Getränke aber echt gut gewesen ein. Echt geniale Sprüche dabei. grinsen
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  • 0
    unbekannt
    (536 Beiträge)

    01.06.2012 21:07
    Eine meiner Katzen
    hat gerade eine Blindschleiche gebracht, ob die in Notzingen auch genommen werden?
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  • 0
    unbekannt
    (14337 Beiträge)

    01.06.2012 23:53
    Das ist sehr schade,
    denn Blindschleichen im Garten sind sehr nützliche Tiere. Sie fressen z.B. Schneckeneier.
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  • 0
    unbekannt
    (536 Beiträge)

    02.06.2012 10:40
    Katzen sind halt kleine Raubtiere
    Da muss man sich nichts vormachen. Und Mäuse und Blindschleichen sind nicht die einzige Beute die mitgebracht werden. Aber zur Beruhigung, wenn ich sehe dass die Beute noch lebensfähig ist, dann nehme ich sie den Katzen weg - ausser Mäuse die dürfen sie behalten.
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  • 0
    unbekannt
    (4000 Beiträge)

    01.06.2012 21:18
    Nur wenn nachzuweisen ist, dass die Schleiche blind war!
    Dann gilt das Antidiskriminierungsgesetz, welches besagt, dass Blindschleichen wie blinde Schleichen behandelt werden müssen!
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  • 0
    unbekannt
    (536 Beiträge)

    01.06.2012 21:32
    Das wird jetzt aber schwierig.
    ... hüstl, ähm - blind war?
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  •   runsiter
    (11979 Beiträge)

    01.06.2012 22:12
    Wieso?
    Die ist doch blind. Die kann nicht mehr gucken, merkt doch jeder.
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  • 0
    unbekannt
    (536 Beiträge)

    01.06.2012 22:36
    Weil ich den Beweis erbringen sollte, dass sie blind war!!
    Katzen fressen ihre Beute aber vom Kopf her, deshalb muss ich den Beweis schuldig bleiben. zwinkern
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