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16.02.2016 11:00
 
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31 Stunden unterwegs: Karlsruher Polizei zieht Linienbus aus dem Verkehr [5]

(Symbolbild)
Bild:Uli Deck

Karlsruhe (pol/rh) - Wieder einmal fiel den Polizeibeamten der Verkehrsüberwachung Gewerblicher Personen- und Güterverkehr bei einer Kontrolle ein Bus im internationalen Linienbusverkehr am Karlsruher Busbahnhof negativ auf. So heißt es in einer Pressemitteilung der Karlsruher Polizei. Die beiden Busfahrer hatten die Lenkzeiten erheblich überschritten.
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Der ukrainische Linienbus wurde am Busbahnhof in Karlsruhe einer genauen Begutachtung unterzogen. Es waren noch zu diesem Zeitpunkt noch zwei Fahrgäste an Bord. Die beiden Fahrer, die sich auf der Fahrt von Kiew nach Stuttgart befanden, täuschten vor, dass sie erst in Polen losgefahren seien. "Die Polizeibeamten kamen ihnen aber auf die Schliche, da die korrekten Schaublätter der beiden Fahrer von Kiew nach Polen im Bus aufgefunden wurden", so die Polizei. 

Karlsruher Polizei beanstandet weitere Busse 

Die beiden Männer waren bereits seit 31 Stunden durchweg unterwegs. Die vorgefundenen Dokumente belegten, dass die Fahrer mehrfach ohne ausreichende Pausen aus der Ukraine nach Deutschland und zurück gefahren waren. Allerdings hatten die Buslenker unterschiedliche Schaublätter und teilweise bekamen sie vom Unternehmer für diese Fahrtzeiten Urlaubsbescheinigungen ausgestellt.

Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Pause von mindestens neun Stunden angeordnet. Gegen die  beiden Fahrer und den Unternehmer wird jeweils eine Anzeige gefertigt.  Die Polizeibeamten erhoben eine Sicherheitsleistung in Höhe von 4000 Euro.

Immer wieder kommt es zu  gravierenden Beanstandungen, was die Einhaltung der Lenk- und  Ruhezeiten sowie den technischen Zustand von Fahrzeugen angeht, erklärt die Karlsruher Polizei. So wurden in den vergangenen zwei Wochen am Busbahnhof in Karlsruhe auch zwei verkehrsunsichere Busse stillgelegt.

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Kommentare [5]
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  • (7199 Beiträge) | 16.02.2016 15:19
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    Die Fahrer sind die Dummen
    Die würden sich sicherlich gerne an die Ruhezeiten halten und in einem betriebssicheren Bus fahren.
    Aber wehe sie würden das machen,dann würde man sie sofort rausschmeissen.
  • (2 Beiträge) | 19.02.2016 12:52
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    Gewerkschaften könnten helfen
    Das war so in der Vergangenheit. Heute ist der Markt bezüglich Bus- und Lkw-Fahrer lehrgefegt. Die Fahrer hätten heute durchaus die Macht sich zu wehren. Aber sie trauen sich immer noch nicht. Hier könnten die Gewerkschaften, aber auch die Politik helfend eingreifen.
  • (937 Beiträge) | 16.02.2016 15:44
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    Stimmt
    und das ist nicht nur Praxis bei Busunternehmern und Spediteuren aus dem Ausland, auch in Deutschland leider Alltag. Wer nicht mitmacht fliegt. Da hier ein enormer Preis und Konkurremzdruck herrscht, wird sich daran auch nichts ändern. Die Dummen sind die Fahrer und die Unfallopfer.
  • (10 Beiträge) | 16.02.2016 13:12
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    auch so etwas
    Könnte möglicherweise mit Grenzsicherung verhindert werden. Natürlich auch die Kontrolle der fensterlosen Sprinter in die andere Richtung. Schleier Fahndung ist zu lückenhaft.
  • (8594 Beiträge) | 16.02.2016 12:58
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    wehe dem Verkehrsteilnehmer
    oder unbeteiligten Passanten, der so einer tickenden Zeitbombe zur falschen Zeit in die Quere kommt...
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