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Karlsruhe 2.670 Kilometer: KIT empfängt weltgrößte Elektroauto-Rallye

20 Teams, 2.670 Kilometer - und das alles elektrisch: Am Dienstag, 18. September, hat die weltgrößte Elektroauto-Rallye "Wave" Station am KIT in Karlsruhe gemacht. Hier will man mit Hilfe der Rallye die Alltagstauglichkeit moderner Elektroautos testen - und schickt gemeinsam mit e-Wolf ein eigenes Team ins Rennen.

Die etwa 2.670 Kilometer lange Route der "World Advanced Vehicle Expedition" (Wave) mit Start in Genua über die Alpen, in den Schwarzwald bis in den Norden nach Osnabrück und schließlich nach Holland, gilt als die bisher größte Distanz einer Elektroauto-Rallye. 20 Teams nehmen an der Rallye teil, darunter auch ein gemeinsames Team von KIT und e-Wolf.

Die Teilnahme des KIT an der Wave ziele darauf ab, die Alltagstauglichkeit von elektrischen Nutzfahrzeugen unter realistischen Bedingungen zu untersuchen, um daraus Erkenntnisse für das Forschungsprojekt Competence E zu gewinnen, so das KIT in einer Pressemitteilung. Für 13 Uhr ist die Weiterfahrt zur nächsten Station in Mannheim geplant.

Hintergrund:

Bei Wave geht es darum, Aufmerksamkeit für Elektroautos wecken, die von erneuerbaren Energien angetrieben werden. Gleichzeitig unterziehen die Fahrer ihre Autos einem harten Test. Sie müssen Alpenpässe überqueren und täglich bis zu 300 Kilometer weit fahren. An 50 Etappenorten gibt es zusätzliche Wettbewerbe. Die Kriterien reichen vom Test des Kofferraumvolumens bis zum geschicktesten Rückwärts-Einparkmanöver. Das beste Team und das alltagstauglichste Fahrzeug werden nach jeder Etappe als Gewinner gekürt.

Organisatoren der Wave 2012 sind die Luzerner Zero Race GmbH und der Solarpionier Louis Palmer, der als erster Mensch in einem solarbetriebenen Fahrzeug 2009 die Erde umrundet hat. Das Elektroautorennen Wave findet zum zweiten Mal statt. Details und Etappen im Internet unter http://europe.wave2012.net.

Bilder vom Stopp der Wave-Rallye in Karlsruhe gibt es hier.

 

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Kommentare (2)
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  • 0
    unbekannt
    (181 Beiträge)

    18.09.2012 15:02
    Alles Super alles Grün (hinter den Ohren)
    Alle "Stromer" sind in der Anschaffung viel zu teuer. Hier ein Paar billige alternativen :

    http://www.amazon.de/Elektrofahrzeuge-Kinderfahrzeuge/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A360416031

    Nun mal zur Wahrheit hinter der Öko Bilanz Lüge Elektroauto.

    Und die Große Frage ist, was ist mit den Batterien, sind die mittlerweile umweltfreundlich ? Stellen wir die einfach in den Wald,bzw. wachsen diese dort schon umweltfreundlich ?

    Alles was Gut ist, aber hier wird das Elektroauto als Öko Vorzeige Modell dargestellt.

    Aber über die "Dreck" der hier nicht aus dem Auspuff kommt, sondern wo anders anfällt, wird gerne der Mantel der Verschwiegenheit gelegt, um eine "TOLLE" Öko Bilanz zu zaubern.

    "Dreck" den man nicht direkt sieht oder nicht unmittelbar messen kann am Produkt ist also immer Umweltfreundlich bzw. zu vernachlässigen.

    Tunneldenken kann man da nur sagen. Aber Gut so. Weitermachen....
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  • 0
    unbekannt
    (1272 Beiträge)

    18.09.2012 12:57
    Immer weiter!
    Super! Das hört sich gut an. Ich dachte die großen Hersteller zeigen auch die nächsten 10Jahre diese Autos nur in den Salons.

    Jetzt fehlt nur noch die Infrastruktur. Eine tolle idee wäre ja per Induktion. Jeweils an den Ampeln eine Induktionsplatte und im Auto einen verplombten Zähler. So könnte das doch funktionieren. Da ich auch schonmal ein Elektro Auto gefahren bin kann ich es kaum erwarten. Es war einfach nur großartig. Kann ich echt jedem Empfehlen. Auf gehts! :D
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