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Karlsruhe 1,9 Millionen für Karlsruhe: Land fördert Sanierung in Stadtteilen

Mit einem Volumen von 1,9 Millionen Euro aus den Programmen der Städtebauförderung werden laufende Sanierungsmaßnahmen in Karlsruhe im Programmjahr 2016 gefördert. Das teilen die Landtagsabgeordneten Gisela Splett, Alexander Salomon (beide Grüne) und Johannes Stober (SPD) in einer Presseerklärung mit. Die Förderung geht an Projekte aus Mühlburg und Grünwettersbach.

Konkret handelt es sich laut Pressebericht um eine Finanzhilfeerhöhung der laufenden Sanierungsmaßnahme zur Schaffung eines Bürgerzentrums mit Stadtteilbibliothek in Mühlburg (1,4 Mio. Euro) sowie laufender Sanierungsmaßnahmen in Grünwettersbach (500.000) im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms "Attraktive Stadt- und Ortszentren".

Insgesamt habe das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft im aktuellen Programmjahr 203,7 Millionen Euro für Vorhaben der städtebaulichen Erneuerung freigegeben, so die Karlsruher Abgeordneten. Damit werden 348 Maßnahmen gefördert, 61 davon erstmals. 147,4 Millionen Euro von den 203,7 Millionen Euro sind Landesfinanzhilfen, 56,3 Millionen Euro sind Bundesmittel. Im dritten Jahr in Folge lag die Fördersumme für Städtebaumaßnahmen in Baden-Württemberg über 200 Millionen Euro.

"Bevölkerung profitiert von den Maßnahmen"

"Die Städtebauförderung ist ein großes und wichtiges Infrastrukturprogramm fürs Land, das erhebliche Investitionen von privater und öffentlicher Seite nach sich zieht. Wir wissen aus Studien, dass ein Euro für die Städtebauförderung Investitionen in bis zu achtfacher Höhe auslöst", sind sich die drei Abgeordneten sicher. Mit den Fördermitteln im Programmjahr 2016 könnten demnach Folgeinvestitionen von bis zu 1,6 Milliarden Euro in Baden-Württemberg getätigt werden.

"Die Förderung in Karlsruhe kommt dem lokalen und regionalen Bau- und Ausbaugewerbe zugute", erklärt Johannes Stober. "Auch vorgelagerte Wirtschaftszweige und der Dienstleistungsbereich können von den Mitteln aus der Städtebauförderung profitieren."

Grünen-Politiker Alexander Salomon betont, dass auch die Bevölkerung in den Stadtteilen profitiere. "Die intensive Bürgerbeteiligung, die Vernetzung aller Akteure und Strukturen und die Bündelung von Fachförderprogrammen mit der Städtebauförderung tragen dazu bei, die Attraktivität der Städte und Zentren zu steigern."

Gisela Splett ist davon überzeugt, dass die Städtebauförderung zur Reduzierung des Flächenverbrauchs beiträgt: "In der Städtebauförderung gilt der Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung. Wichtig ist die Unterstützung von Vorhaben, bei denen innerorts gelegene Brachflächen für den Wohnungsbau, für Gewerbe und Dienstleistung gewonnen und umgenutzt werden."

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