1.233 Kilometer nach Rotterdam: Rheinschwimmer kommt nach Karlsruhe
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Karlsruhe (dpa/trs) - Bei eisigen Temperaturen ist der Extremsportler Ernst Bromeis am 2. Mai in den Alpen zu seinem Rekordversuch aufgebrochen, den gesamten Rhein zu durchschwimmen. Sein Ziel ist Rotterdam. Auf die Aktion "Das Blaue Wunder Rhein" hat sich der Schweizer jahrelang vorbereitet - dennoch setzt ihm das kalte Wasser ziemlich zu. Am 17. Mai will Bromeis in Karlsruhe sein.

"Es war bitterkalt, aber es ist alles gut gegangen", sagte der 43-jährige Schweizer nach Bewältigung der ersten Etappe im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Bromeis hatte sich auf die Aktion "Das Blaue Wunder Rhein" jahrelang vorbereitet.
Ankunft am 31. Mai in Rotterdam
Zum Startschuss im Tomasee im Alpenkanton Graubünden trug er einen leuchtend roten Triathlon-Schwimmanzug. Doch von "Schwimmen" konnte noch nicht die Rede sein. Der See - mehr als 2.300 Meter über dem Meeresspiegel - gilt als Quelle des Vorderrheins. Da er noch zugefroren ist, musste für den symbolischen Auftakt erst ein Loch in die Eisfläche gehackt werden. Der Rest der ersten Etappe war eine Kombination von Skilaufen und kräftigem Waten.
Einen Monat lang will Bromeis seither im Tagesdurchschnitt etwa 50 Kilometer im Wasser zurücklegen und so am 31. Mai die Rheinmündung bei Rotterdam erreichen. Mit seiner Aktion will er darauf aufmerksam machen, dass man Wasser schützen müsse. "Es ist verletzlich, ja zerstörbar, und doch unverzichtbarer Quell unseres Lebens", erklärte er.
Bereits eine knappe Woche nach dem Start kämpfte der Naturliebhaber bereits mit Auszehrung: Schon am Bodensee fühlte sich der Rhein-Extremschwimmer "ausgehöhlt" und "ausgezehrt". "Ich bin krank. Die Kälte setzt mir zu", waren seine ersten Worte, als er am Dienstag in Konstanz aus dem eiskalten Wasser des Bodensees stieg. Wird er wie geplant am 17. Mai Karlsruhe erreichen?
17. Mai: Maximiliansau bei Karlsruhe
Über die einzelnen Etappen der insgesamt 1.233 Kilometer langen Wassertour berichtet der Extremsportler in einem Internet-Blog sowie bei Facebook. In Deutschland können Schaulustige ihn unter anderem an den Etappenzielen Bad Säckingen, Breisach, Maximiliansau bei Karlsruhe, Ludwigshafen, Köln und Düsseldorf begrüßen und verabschieden.
Der gebürtige Graubündener Bromeis gilt seit 2008 als "Wasserbotschafter der Schweiz". Damals hatte er innerhalb eines Monats mehr als 200 Seen in seinem Heimatkanton durchquert. Die Extremsportaktion nannte er "Graubünden - das Blaue Wunder". 2010 durchschwamm er in 30 Tagen die jeweils größten Seen aller 26 Schweizer Kantone. Kurz nach diesem "Blauen Wunder Schweiz" begann er bereits mit den Vorbereitungen für "Das Blaue Wunder Rhein".
Etappen-PlanMehr zu: Rhein Schwimmen Schwimmer
- (4047 Beiträge) | 11.05.2012 11:55NajaAuch wenn es im Rhein noch kalt sein sollte,aber ab Schaffhausen muss er sich doch nur noch mit der Strömung treiben lassen.
Das dürfte doch für ihn nicht so anstrengend sein. - (122 Beiträge) | 11.05.2012 11:57Etappenziel KAIst denn für die Ankunft in KA bzw Maximiliansau seitens der Städte KA oder Wörth was zu seine Begrüßung geplant?
Der gute Mann macht das ja nicht nur um sich was zu beweisen. - (136 Beiträge) | 11.05.2012 12:26Keine AhnungHabe in den pfälzischen Amtsblättern jedenfalls nix davon gelesen.
- (736 Beiträge) | 11.05.2012 12:30Eine echte ...... "Kampfsau" würde von Rotterdam in die Schweiz schwimmen
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Nix mit dem Strom und so....
- (5487 Beiträge) | 11.05.2012 12:30Die Kälte setzt ihm zu?Was macht er dann erst, wenn der Rhein bei Mannheim grau wird? Bislang ist er ja noch blau, wie man weiß.
Wobei die alte Schwaben... natürlich viel nuklear vorgeheiztes Wasser mitbringt. Das könnte so gesehen wieder helfen. - (35 Beiträge) | 13.05.2012 13:17meinen allergrößten Respektvor einer derartigen sportlichen Leistung. der Mann ist ein Tier




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