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Karten-Ansicht: Ettlingen-Schluttenbach
01.07.2012 08:57
 
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Polizei verhindert rechten Kick in Schluttenbach [67]

Ettlingen-Schluttenbach (pol) - Ein Fußballturnier von Angehörigen der rechten Szene wurde am frühen Samstagnachmittag durch Behördenvertreter und Polizei in Ettlingen/Schluttenbach unterbunden. Eine anschließende Spontanversammlung durch Schluttenbach verlief, wie die Polizei weiter vermeldet, ohne Zwischenfälle.
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Neonazis
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Neonazis bei einer Kundgebung (Symbolfoto).
Foto: Archiv

Am frühen Samstagnachmittag wurde im Bereich eines Bolzplatzes des TV Schluttenbach eine verstärkte Ansammlung von Personen des rechten Spektrums aus dem gesamten süddeutschen Raum festgestellt, die sich zu einem Fußballturnier versammelt hatten. Die Veranstaltung war unter Verschweigen des tatsächlichen Umfangs und der Teilnehmer beim Verantwortlichen des Vereins als Fußballturnier angemeldet worden.

Tatsächlich fanden sich rund 120 Personen mit über 50 Pkws auf dem Gelände ein. Es wurden Zelte und ein Kühlwagen aufgebaut, die Fuballtore waren mit einem Sattelschlepper vor Ort gebracht worden. Nach Bekanntwerden der übermäßigen Benutzung wurde die Nutzung durch verständigte Vertreter der Stadt Ettlingen widerrufen und den betroffenen Personen vor Ort bekanntgegeben.

Der Widerruf der Nutzungserlaubnis wurde von den Teilnehmern akzeptiert, allerdings wurde hierauf von einem Vertreter der rechten Szene eine Spontanversammlung angemeldet, welche sich gegen den "Polizeistaat" und den Widerruf der Nutzungserlaubnis richtete. Gegen 17.30 Uhr führten etwa 30 Personen einen Aufzug vom Sportgelände in Richtung Ortsmitte Schluttenbach durch und kehrten anschließend wieder zum Bolzplatz zurück. Gegen 18.20 Uhr war die Aktion beendet und alle Teilnehmer verließen die Örtlichkeit. Die Polizei war mit starken Kräften im Einsatz und stellte die Personalien der Anwesenden fest.

Bereits am 4. Februar 2012 wurde in einer Soccer-Halle in Karlsruhe ein Nazi-Turnier von einer rechtsextremen Gruppierung ausgetragen.

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Kommentare [67]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (90 Beiträge) | 01.07.2012 10:26
    Fußballturnier
    "Die Veranstaltung war unter Verschweigen des tatsächlichen Umfangs und der Teilnehmer beim Verantwortlichen des Vereins als Fußballturnier angemeldet worden."

    ...und dann wurde wirklich Fußball gespielt? M. E. grenzt das Verhalten der Vertretung der Stadt Ettlingen und der Polizei, an Willkür!
  • (8677 Beiträge) | 01.07.2012 11:22
    Rechter Kick
    Die spielen immer so gerne Fußball. Das "Spiel" wurde aber wohl eher wegen der zu hohen Teilnehmerzahlen/Verschweigen des Umfangs aufgelöst als wegen politischer Gründe. Wenigstens verlief die Demonstration danach friedlich...
  • (1601 Beiträge) | 01.07.2012 11:28
    Gottlob!
    Wie schnell könnte so ein Glatzkopp bei tiefstehender Sonne mit dem Ball verwechselt werden.
  • unbekannt
    (1820 Beiträge) | 01.07.2012 11:42
    Meine Fresse
    was eine künstliche Aufregung...Während Europa den Bach runter geht hier wird am SONNTAG über ein paar Idioten gelabert die sich zum Kicken verabredet haben...Sagenhaft diese Mentalität...
  • (1348 Beiträge) | 01.07.2012 12:13
    Und Du hast sogar noch Zeit, sowas zu kommentieren
    Obwohl Deine ganze Sorge ja wohl dem den Bach runtergehenden Europa gelten sollte.
  • (8677 Beiträge) | 01.07.2012 14:31
    Europa geht den Bach runter
    Falsch, der Euro geht den Bach runter. Wenn eine Währung untergeht, ist das dem Kontinent relativ schnuppe. Europa lebt weiter. Ob mit oder ohne Euro. Und Dank dem Verbot von Zwangsbeschneidungen und Zwangsheiraten haben wir die gesetzliche Grundlage, unser schönes Land und dessen Kinder vor solch archaischen Bräuchen zu schützen - braucht man nur noch die Durchsetzung der Gesetze!

    Dann wird Europa ewig Leben, mit leichten Unterschieden von Generation zu Generation. Das Problem ist nur, daß es Leute geben soll, die sich nicht an Gesetze halten - und wenn diesen Kriminellen nicht endlich mal die Leviten gelesen werden, stellen sie tatsächlich eine Gefahr für den inneren Frieden dar.
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 01.07.2012 15:09
    Die NSU hat unlängst ...
    ... den inneren Frieden gestört.

    Dass archaische Riten bei uns keinen Platz haben resultiert aus dem bestehenden Recht, zu dem wir uns als Demokraten bekennen. Es geht heutzutage nur gemeinsam und nicht durch Ausgrenzung.
  • (8677 Beiträge) | 01.07.2012 19:55
    NSU
    Ich meine ja auch generell Extremisten jeglicher Colouer, ob die sich nun Salafisten nennen und an Allah "glauben" (eher an eine extreme Variante des Koran), ob es NSU'ler sind die "Mein Kampf" als Bibel benutzen, radikale Christen und Fundis wie die aus Bayern ausgewanderte Familie - keine dieser Gruppen hat etwas im 21. Jahrhundert verloren. Die gehören doch alle zusammen auf ne Insel gesetzt, wo se sich gegenseitig abmurksen können und den Rest in Ruhe lassen... Hooligans und andere Deppen am besten gleich mit dazu... Klar geht ds nicht, aber es ging mir auch darum, daß ich nicht nur gegen radikale Moslems bin, sie aber meiner Meinung nach zur Zeit den größten politischen Einfluß ausüben und somit die größte Gefahr darstellen...
  • (1717 Beiträge) | 01.07.2012 14:47
    es ist doch Deine bekackte Kanzlerin
    die den Euro verkauft hat.
    Sie hat verahndelt, verloren und auch noch unterschrieben.

    Danke dafür!
  • (9629 Beiträge) | 01.07.2012 15:18
    Ja
    Dank der bekackten Kanzelerin stehen wir seit 29.6.12 nah am Abgrund. Mit Rot/Grün wären wir einen Schritt weiter.
  • (7481 Beiträge) | 01.07.2012 18:29
    Nicht den Bach runter sondern in den Keller
  • (1 Beiträge) | 01.07.2012 12:49
    Kranke Politik
    Was für Monster müssen dort Fußball gespielt haben, das man soviel Polizei angekarrt und die Veranstaltung unterbunden hat? Sollten doch alle die rechts denken von der Polizei Fußfesseln und Maulkorb bekommen. Am besten noch kastrieren und sterilisieren lassen. Ist doch alles wunderbar in diesen Staat.
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 01.07.2012 13:07
    Und wieder ein Trottel mehr im Forum
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 01.07.2012 14:21
    Die Trottels dieser Welt ...
    ... dürfen sich in Foren ruhig selbst outen und blamieren. Wichtig sind die Handlungen der jeweiligen Städte und Gemeinden. Dass die Nutzungserlaubnis sofort entzogen wurde ist eine gesunde Reaktion.

    Und an dieser Stelle möchte ich Silberahorn für die unten stehende Info danken, denn dass der Bürgermeister von Ettllingen die Tagung unterbrochen hat finde ich gehört eigentlich auch in den obigen Artikel.
  • (1416 Beiträge) | 01.07.2012 13:19
    Nach den mit vorliegenden Berichten
    wird der wahre Rechte vom Staat (Verfassungsschutz / BKA) mit regelmäßigen Geldzahlungen am Leben erhalten.
  • (8677 Beiträge) | 01.07.2012 14:34
    Der Staat...
    ...hat doch schon alle Hände zu tun, Provokateure auf Stuttgart21 Demos zu schicken...
  • (20148 Beiträge) | 01.07.2012 13:26
    Ähm,
    für ein Fussballtor braucht man einen Sattelschlepper?

    Normalerweise stehen die doch fest aufm Platz. Also früher war das so.
  • (8639 Beiträge) | 01.07.2012 14:29
    Wahrscheinlich aus...
    Kruppstahl. Und bestimmt wollten sie mit einem zähen Lederball spielen, die Windhunde der deutschen jugend.
  • unbekannt
    (1027 Beiträge) | 02.07.2012 00:27
    Höhöhöhö
    genau und der Torwart war breit wie ein friesischer Bauernschrank ! Unsere Freunde von der "blauen Division" haben heute gezeigt wie man Fußball spielt! zwinkern
    Man sollte einen Armelstreifen "Kiew" stiften - jawoll
  • (4525 Beiträge) | 01.07.2012 13:34
    Der Bürgermeister von Ettlingen hat eine Klausurtagung im Schwarzwald unterbrochen um vor Ort mit den Platznutzern zu verhandeln. Eine Frau stellte sich dann als Anwältin und juristische Beraterin dem Bürgermeister vor.
    Die Info habe ich heute in einer Sonntagszeitung dazu noch erhalten.

    Wie geschickt, wenn man auch noch gleich Juristen dabei hat. Haben die auch eigene Mediziner? Könnte ja sein einer knickt um, wenn er am Ball ist.

    P.S.
    Bin ich froh, dass ich meinen Text gerade noch mal gelesen habe. Da stand doch tatsächlich Braterin statt Beraterin. grinsen

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