Ettlingen

Karlsruhe Ecke links
Karlsruhe Ecke rechts
26.03.2012 15:09
 
Schrift: 

Krawall und Remmidemmi - vier Polizisten bei Festnahmen verletzt [26]

Ettlingen/Karlsruhe (pol/mda) - Über das Wochenende sind bei Festnahmen insgesamt vier Polizeibeamte durch Tritte und Schläge von teils stark alkoholisierten Tätern verletzt worden. In Ettlingen war am Freitagabend ein 18-Jähriger festgenommen worden, nachdem er in der Albgauhalle den Inhalt eines Feuerlöschers versprüht hatte. Auf der Polizeiwache versuchte er einen Kopfstoß gegen einen Polizeibeamten und schlug mit der Faust gegen dessen Kopf.
/region/ettlingen/Krawall-und-Remmidemmi-vier-Polizisten-bei-Festnahmen-verletzt;art6012,841551,B?bn=821990
Faust
zum Bilddetail
Symbolbild
Foto: Archiv
Am Handgelenk verletzt wurde ein Polizeibeamter ebenfalls am Freitagabend am Karlsruher Hauptbahnhof, als ein 38-jähriger Mann auf Drogen kontrolliert werden sollte. Gegen die Durchsuchung seiner Person wehrte sich der Mann so heftig, dass ein Polizeibeamter dienstunfähig wurde.

Mit einem Tritt gegen den Oberschenkel verletzte ein ebenfalls 38-Jähriger einen Polizeibeamten des Reviers Marktplatz. Der stark alkoholisierte Täter wurde am frühen Samstagmorgen von einem Sicherheitsdienst beim Diebstahl einer Baustellenlampe erwischt. Als er der Polizei überstellt wurde, rastete der Mann aus und trat zu.

Faust ins Gesicht

Bei einer Ruhestörung in einer Wohnung in der Kaiserstraße zeigte sich ein 25-jähriger Mann am frühen Sonntagmorgen sehr aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Als dessen Personalien festgestellt werden sollten, schlug der Mann einem Beamten mit der Faust ins Gesicht und traf ihn am Auge. Der Polizist erlitt ein Hämatom und starke Kopfschmerzen. Seinen Dienst konnte er bis zum Ende der Schicht noch fortsetzen.

Alle beteiligten Täter erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

Mehr zu: Polizei Gewalt



Kommentare [26]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (1114 Beiträge) | 26.03.2012 15:16
    Bewerten: (0)
    Wo sind wir denn?
    Die Gewalt gegen die Polizei ist echt nicht zu rechtfertigen.
    Ich hoffe die Täter werden hart für diese Vergehen bestraft. Es kann doch nicht sein, dass diese Leute einfach auf unsere Polizeibeamten einprügeln...

    Beste Grüße
  • (9650 Beiträge) | 26.03.2012 15:24
    Bewerten: (0)
    Die friedlichen Täter wurden nur gereizt...
    durch die Polizeieinsätze und haben sich irgendwann nicht mehr unter Kontrolle gehabt. Wer provoziert muss auch einstecken können in unserem Polizeirechtsstaat.
  • (1610 Beiträge) | 26.03.2012 18:22
    Bewerten: (0)
    friedliche Täter?
    Das sagt doch alles. Das ist wohl ein Widerspruch in sich. Da spinnt doch einer.
  • (2006 Beiträge) | 26.03.2012 15:30
    Bewerten: (0)
    Der Einsatz...
    ...von Elektroschockern könnte manch Asi zur Besinnung bringen.
  • (69 Beiträge) | 26.03.2012 15:38
    Bewerten: (0)
    Strafe ....????
    Die hatten doch eine schlechte Kindheit oder wir haben sie nicht richtig integriert.Also natürlich Straffreiheit oder Anti-Aggressionskurs auf unsere kosten .Prost Mahlzeit
  • (5582 Beiträge) | 26.03.2012 15:45
    Bewerten: (0)
    die polizei
    darf sich doch garnicht mehr richtig wehren und muss sich alles anhören und gefallen lassen. packt man mal einen angeblich zu hart an, muss man ja gleich um seinen job bangen!
    ändert endlich die gesetze und strafen!
  • (52 Beiträge) | 26.03.2012 15:56
    Bewerten: (0)
    Jaja
    Völlig korrekt. Wenn ich mir den Text durchlese würde ich darauf tippen dass man hier einfach zu weich mit den Tätern umgeht - wenn ich jemanden richtig rannehme, dann kann der mir niemals einen Kopfstoss verpassen ... hab erst neulich von einem Fall gehört bei dem ein Polizist im Bus verletzt wurde, weil er die Arme des Täters nicht hinter den Rücken fesselte, sondern die Handschellen vorne klicken liest ...
  • (5582 Beiträge) | 26.03.2012 15:58
    Bewerten: (0)
    leider
    ist es so, dass man in deutschland mittlerweile mehr rücksicht auf die täter nimmt! immer mehr schutz den tätern! polizei darf immer weniger und auf die opfer interessiert eh keiner mehr!
  • (4703 Beiträge) | 26.03.2012 16:32
    Bewerten: (0)
    Jedem sechs Monate Haft auf 5 Jahre Bewährung...
    und ein paar tausend Euro Strafe. Danach wäre man wohl geläutert.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 26.03.2012 16:40
    Bewerten: (0)
    Polizei muß durchgreifen
    Wo leben wir eigentlich, daß halbstarke Angetrunkene gleich vier Polizisten verletzen können? Spätestens nach dem ersten müssen doch die Kollegen härter durchgreifen können...

    Der Staat macht sich doch mit sowas einfach nur lächerlich. Und als nächstes kommt dann das Geschrei nach "Alkoholverbot"... ne is klar... einfach den Typen mal eins auf die Rübe hauen dann geben sie Ruhe... Polizisten müssen sich doch auch wehren können...
  • (195 Beiträge) | 26.03.2012 18:41
    Bewerten: (0)
    könnt ihr nicht denken ????
    wo ist das problem, die leute wurden doch alle eingebucht und erarten ganz sicher eine strafe, die ihre zukunft versauen kann.
    die polizei ist nicht da, um hart durch zu greifen, diese aufgabe steht den nicht zu und das ist gut so - es gibt gründe, warum die polizei nicht zu viel macht bekommt.
    keiner von euch will wirklich einen polizeistaat haben, denn sobald wir hier sowas haben, ist es nicht einmal erlaubt iwe hier einen ertikel zu kommentieren grinsen
  • (11137 Beiträge) | 26.03.2012 20:31
    Bewerten: (0)
    Da
    geht es nicht um "Polizeistaat", sondern um Selbstschutz und angemessene Vorgehensweise. Kein Mensch will Schläger als Polizisten, aber die dürften in solchen unsäglich asozialen Fällen nicht lange fackeln müssen.

    Das geht im Rest von Mitteleuropa auch, warum nicht hier? Weil da gleich wieder linke Heulsusen auftauchen, die den Rechtsstaat untergehen sehen?
  • (5494 Beiträge) | 26.03.2012 21:50
    Bewerten: (0)
    oh Gott Steuerzahler
    auf welcher Schule warst du denn ? Liest sich schwer nach Baumschule, 1. Klasse leerer Ast. Inhaltlich Null, dafür voller Fehler. Setzen, 6.
  • (5494 Beiträge) | 26.03.2012 19:15
    Bewerten: (0)
    Wo leben wir eigentlich ????
    in Deutschland, wo jeder Täter besser gestellt ist als sein Opfer, wo Datenschutz und Täterschutz vor Opferschutz kommt, wo man lieber zig verletzte Polizeibeamte "beklagt" (der Form halber), als dass man schlechte Presse wegen angeblicher Polizeigewalt hat, wo jeder billige Rechtsverdreher für seinen Mandanten lügen und betrügen darf, weil das ja sein Job ist und man ihn deshalb achtet und bucht. Und wo Psychologen und Soziologen für die größten Ratten noch etwas Positives zu ziehen versuchen. Und wo die Justiz auf solchen Typen hört (hören muss) und Kuschelurteile fällt. Wo die schlimmsten Verbrecher ihre gesichter verbergen dürfen. Und wo die Polizei, wei man hört, immer mehr herab gewirtschaftet wird, so dass sie bald nicht mehr Streife fahren darf weil die Kohle nicht reicht, dafür aber eine Bahnhofsbaustelle dauerbeschützt und für Fußballmillionäre massenhaft Überstunden schiebt. Und und und . Und genau da leben wir.
    Ja, unser Staat hat nicht nur Vorteile.
  • (713 Beiträge) | 26.03.2012 20:28
    Bewerten: (0)
    Ettlingen
    da war doch die Abi-Feier im Horbachpark. Zumindest dem Lärm nach gings da hoch her.
    Polizei mit Samthandschuhen, in Mannheim oder Berlin würde das sicher anders laufen.
  • (115 Beiträge) | 26.03.2012 22:22
    Bewerten: (0)
    In den USA....
    schlägt man nur einmal einen Polizisten, dann kommen vier andere und prügeln dich windelweich, vom Spaß im Knast danach ganz zu schweigen...
  • unbekannt
    (5089 Beiträge) | 27.03.2012 00:01
    Bewerten: (0)
    Gestern hat sich ein
    Holzfäller bei der Arbeit das linke Bein abgeschnitten. Dr wird wohl Invalide bleiben.
  • (1782 Beiträge) | 27.03.2012 03:46
    Bewerten: (0)
    mit Samthandschuhen...
    langt die Polizei sicherlich keinen an... der assozialenanteil in deutschland wird leider immer höher und höher, und auch die gewaltbereitschaft... dennoch... die Polizei _darf_ nur innerhalb der Gesetze arbeiten und _muß_ diese auch "verhältnissmäßig" anwenden. Soll heißen wenn z.B. ein volldepp in ner halle mit nem Feuerlöscher rumsprayed darf diese nicht den ganzen Raum mit Pfefferspray einnebeln und dann erstmal auf alles einschlagen was nicht bei 3 auf dem Baum ist.... hier riskiert man dann auch selbst verletzt zu werden um selektiv die TÄTER rausgreifen zu können... ansonsten kriegt man einen täter und erzeugt damit zig opfer (in dem Fall die von Polizeigewalt).... die Gefahr verletzt zu werden gehört auch mit zum Job... bei nem Türsteher würde das auch niemand bezweifeln... was das Thema Bestrafung angeht wenn wirklich was 100% nachgewiesen wird bin ich auch der meinung unsere Gesetzgebung ist zu lasch und es muss nachgebessert werden, insb. bei jugendlichen... -> teil 2
  • (1782 Beiträge) | 27.03.2012 03:54
    Bewerten: (0)
    teil 2
    wiederholungstätern wäre ich für bootcamps nach dem Vorbild USA (zwar auch nicht der weisheit letzter Schluss aber die rückfallquote ist erwiesenermaßen geringer wie bei haft... und billiger ist es noch dazu). Hierzu müssten aber erst Gesetze geändert werden. Das Polizisten allerdings wenn sie hart durchgreifen um ihren Job fürchten müssen ist absolut nicht so, den prinzipiell werden sie durch Kollegen sowie Staatsanwaltschaft (die ja zusammenarbeiten müssen) geschützt. Gerade aber bei Polizisten muss die Messlatte sich an Gesetze zu halten (und ich sage nicht dass man diese nicht evt. an die geänderte lage Anpassen müsste) noch höher liegen als bei den tätern... soll heißen Gesetztesübertretungen müssen hier wirklich und effektiv verfolgt werden. Dafür fehlen derzeit aber die geeigneten Kontrollmechanismen (und werden auch regelmäßig durch die GdP verhindert)... kurzum... gesetzliche Möglichkeiten solche Gewalttäter effektiv außer verkehr zu ziehen, ABER -> teil 3
  • (1782 Beiträge) | 27.03.2012 04:01
    Bewerten: (0)
    teil 3
    auch geeignete Kontrollmechanismen um Gesetzesüberschreitungen der Polizei aufdecken und verfolgen zu können (unabhängige Ermittlungsbehörde die nur solche fälle verfolgt).

    Das obige ist alles allgemein bezogen und betrifft nicht den Artikel da ich bei keinen der Fälle dabei war und daher keine Aussagen treffen kann grinsen. Gesamtmeinung aber:Polizei greift in der Regel hart durch, auch wenn oftmals eine Deeskalation oder eine gezielte Entfernung der "Störer" noch möglich wäre... wenn Täter aber überführt werden müssen effektive Mittel gefunden werden das ganze zukünftig zu unterbinden. Kuscheljustiz ist bei immer wieder auffällig werdenden Leuten fehl am platz.

Seite : 1 2 (2 Seiten)

Bitte beachten Sie die Regeln!
Titel:
Kommentar:

Kommentare
dürfen 1000 Zeichen lang sein.
Ihnen verbleiben Zeichen.
Für registrierte Nutzer
Für nicht registrierte Nutzer
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken
Benutzername  
Passwort  
     

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Medienhaus intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

Hinweis: Die Registrierung ist ohne Angabe des wahren Vor- und Zunamens nicht zulässig. Pro Mitglied ist nur ein Account zulässig.

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:
Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden:
Anrede:
Frau Herr  
Titel:
Vorname:
Nachname:
Straße/Hausnr.:
PLZ/Ort:
Geburtstag:
 
 
Themenbereich HTML-
Newsletter
Nicht
abonnieren
ka-news.de-Newsletter: News aus Karlsruhe
KSC-Newsletter: Montagsausgabe
KSC-Newsletter: Freitagsausgabe
ka-news Newsletter: Baden-Baden und Rastatt
ka-news-Gewinnspiel-Newsletter
ka-news.de-Kultur-Newsletter
ka-news.de-Newsletter: Meistgelesene Nachrichten
ka-news-Tippspiel - Newsletter
 
 


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 3 + 2: 
Anzeige
aktuelle Fotogalerien
Anzeigen
V-Kalender
Noch nichts vor am Wochenende? Jetzt schnell und einfach planen mit dem neuen ka-news.de Veranstaltungskalender. Alle wichtigen Termine übersichtlich und geordnet! [Mehr..]