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27.10.2010 07:27
 
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Jörg Rupp: Asylbewerber offenbar nicht willkommen [270]

Karlsruhe/Ettlingen (ps) - Jörg Rupp, Mitglied des Landesvorstandes der Grünen, beklagt die Zustände im Anschlusswohnheim für Asylbewerber in der Pforzheimer Straße in Ettlingen. In einem Brief wandte er sich deshalb an Oberbürgermeisterin Gabriela Büssemaker und Landrat Christoph Schnaudigel.
/region/ettlingen/Joerg-Rupp-Asylbewerber-offenbar-nicht-willkommen;art6012,498855,B?bn=592531
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Foto: ps

Rupp mahnt darin vor allem an, dass das Wohnheim an einer stark befahrenen Ausgangsstraße liege und so ein Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln nur unter Inkaufnahme großer Wegstrecken gesichert sei.

Unerwünschte Flüchtlinge?

Das Heim sei räumlich deutlich außerhalb der Gemeinschaft der Ettlinger Bürger angesiedelt - eine Integration sei so unmöglich. Außerdem habe die Stadt Ettlingen in den letzten Jahren einige Autohäuser dorthin ausgewiesen, so dass die Asylbegehrenden dort zwischen Autos wohnten. Ebenso gebe es nun auch noch eine groß dimensionierte Tankstelle nebenan. Zum Eingang führe ein nicht gepflasterter Zugang.

"Deutlicher kann man kaum demonstrieren, dass die Flüchtlinge nicht willkommen sind, so das Fazit des Grünen. Rupp schäme sich für die Verantwortlichen und ihre menschenverachtende Politik, man trete die Würde dieser Menschen mit Füßen. Er fordert deshalb andere Wohnverhältnisse mit menschengerechten, menschenwürdigen Wohnungen und einer ebensolchen Umgebung. 

Mehr zu: Anschlusswohnheim Asylbewerber



Kommentare [270]
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  • (243 Beiträge) | 27.10.2010 07:44
    Bewerten: (0)
    Lesezeichen
  • (2005 Beiträge) | 27.10.2010 08:11
    Bewerten: (0)
    Asylbewerberheim?
    Und ich dachte immer, das sei ein Abbruchhaus. Man muss sich ja schämen. Vielleicht sollte Frau Büssemaker dort mal eine Nacht verbringen...
  • (73 Beiträge) | 27.10.2010 08:55
    Bewerten: (1)
    Herr Rupp,
    am besten bekommen die Asylbewerber einen Limousinen-shuttle-service, oder sie bringen die Asylbewerber im Erbprinz unter! Natürlich auf Ihre Kosten Herr Rupp.
  • (104 Beiträge) | 27.10.2010 09:07
    Bewerten: (0)
    bitte richtig lesen!
    Übertreibung ist dann toll, wenn man keine Argumente hat, oder? Herr Rupp setzt sich dafür ein, dass die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge besser wird. Er sagt nichts von Luxuriös. Aber vielleicht wollen Sie selber mal in die Unterkünfte reinschauen und dort übernachten!?
  • (1424 Beiträge) | 27.10.2010 09:32
    Bewerten: (0)
    waren Sie schon dort um das beurteilen
    zu können?

    "Aber vielleicht wollen Sie selber mal in die Unterkünfte reinschauen und dort übernachten!?"

    Kurz Frage dazu: Was ist das für ein Gegenargument? Müssen wir uns schon rechtfertigen hier in unserem Land geboren zu sein?
    Höchstwahrscheinlich geht es den Asylbewerbern hier weitaus besser als vor Ihrer Einreise! Oder warum kommen Sie zu uns?
    Was nicht bedeutet das man Sie deswegen ausgrenzen muss.

    Herr Rupp, auf Ihrer Seite sehe ich leider keine Bilder vom Inneren des Gebäudes, wäre wünschenswert.

    Ich war auf Ihrer Seite und hab den Bericht über die Vertriebenen gelesen, dies zeigt mir nun wieder warum ich im LEBEN NICHT EINMAL die GRÜNEN WÄHLEN WERDE!
  • (343 Beiträge) | 27.10.2010 10:24
    Bewerten: (0)
    Man kann auch von diesen Menschen nur eines...
    und ich werde solange ich lebe die Linkspartei waehlen -denn nicht einmal die Grünen garantieren mir genuegend Menschenachtung gegenüber Mitmenschen - denn nichts anderes sind Ayslbewerber.
    Mir ist das voellig egal ob jemand schwarz, grün, gelb oder sonstwas ist..ich habe schon Asylbewerber einfach so zu mir zum Kaffee eingeladen und Dinge ueber andere Laender erfahren die mir kein Lehrbuch jemals sagen kann..
  • (104 Beiträge) | 27.10.2010 10:55
    Bewerten: (0)
    ja, ich war bereits da!
    und ich will gar nicht ausschliessen, dass es anderen Menschen in unserem Land genauso schlecht oder schlechter geht. Aber hier geht es konkret um die Asylsuchenden und deren Intergration. Wenn man sich einen Sch... darum kümmert, dann braucht sich keiner zu wundern, wenn sich Ausländer nicht bei uns intergrieren können/wollen. Und es wollte eigentlich niemand wissen, welche Partei Sie wählen, abgesehen davon, dass man es sich vermutlich denken kann...
  • (5695 Beiträge) | 27.10.2010 12:19
    Bewerten: (0)
    innen
    ist es das persönliche Umfeld der bewohner. Die stelle ich sicher nicht ins Internet. Aber stellen Sie sich einfach 10-12qm vor, eine auszihbare Couch, die, wenn sie sie ausziehen, das ganze Zimmer belegt, alte Schränke...und das ist Ihr zuhause für 6 Jahre.
  • (821 Beiträge) | 27.10.2010 16:54
    Bewerten: (1)
    10-12 qm
    Das kenne ich. Ich war bei der Bundeswehr!
  • (28781 Beiträge) | 27.10.2010 17:43
    Bewerten: (1)
    Grade nachgerechnet
    unsere Stube hatte ca. 25 qm. Zu sechst.
  • (9650 Beiträge) | 27.10.2010 18:05
    Bewerten: (1)
    grausam...
    einfach menschenunwürdig!
    Das waren dann ja 12 Stinkstiefel... zwinkern Hoffentlcih waren die Fenster groß genug.
  • (1045 Beiträge) | 27.10.2010 12:31
    Bewerten: (0)
    ...
    oder vielleicht sollte auch jeder zusehen, dass er sich eine unterkunft finanziell leisten kann ... und nicht auf staatskosten ...
  • (441 Beiträge) | 27.10.2010 22:03
    Bewerten: (0)
    @haustier
    asylsuchende haben (in der Regel) keine arbeitserlaubnis, dass heißt sie dürfen nicht in deutschland arbeiten
  • (1203 Beiträge) | 27.10.2010 14:52
    Bewerten: (1)
    ..diese Leute..
    ..sind doch alle -angeblich- in ihren Heimatländern von Folter oder Tod bedroht, von daher ist diese friedfertige Unterbringung -auch am Stadttrand- doch "Gold"...
  • (251 Beiträge) | 28.10.2010 17:53
    Bewerten: (0)
    Ich denke, dort
    wo diese Menschen herkommen ist das hier ein Luxus. Oder glauben Sie das sie vorher ein warmes Dach über dem Kopf hatten, geschweige denn eine ordendliche medizinische Versorgung.Drei Mahlzeiten am Tag, sich jeden Tag richtig waschen ,das war bis sie nach Deutschland kamen ein Traum für diese Menschen.Täglich Frische Kleidung hätte ich beinahe vergessen. Ich glaube nicht das die Lebensbedingungen hier schlechter sind als in Ihrem Heimatland.
  • (5695 Beiträge) | 27.10.2010 09:09
    Bewerten: (0)
    ich spreche nicht von Luxus
    sondern von Menschenwürde. Sie können gerne den ganze Brief lesen:
    www.joergrupp.de
    Erbprinz wäre nicht angemessen. Aber ein Umfeld, in dem man irgendwie noch Anschluss haben kann, wäre angebracht.
    Asyl ist übrigens ein Menschenrecht
  • unbekannt
    (79 Beiträge) | 27.10.2010 09:27
    Bewerten: (0)
    und dieses Menschenrecht..
    tritt man mit einer solchen Unterbringung mit Füßen...
    so ist eine Integration unmöglich...
    Ich unterstütze Ihre Haltung,da muss sich etwas ändern!!!
  • unbekannt
    (1820 Beiträge) | 27.10.2010 09:46
    Bewerten: (0)
    Die armen
    Asylsuchenden brauchen für ihr nichtstun Luxus! finanziert durch arbeitende Bevölkerung.ARBEITENDE Werkvertragsarbeitnehmer aus Osteuropa hausen in noch viel schlimmeren zuständen und Niemand juckts..Wieder mal die Grüne Heuchelei. PFUI
  • (321 Beiträge) | 28.10.2010 15:44
    Bewerten: (0)
    Doch, mich juckt's!
    Die sind nämlich freiwillig hier, um bei uns Geld zu verdienen, das hauptsächlich in ihren Herkunftsländern ausgegeben wird und nebenbei machen sie uns damit auch noch unsere Löhne kaputt. DIE sollten nicht nur nicht in viel schlimmeren Zuständen hausen, die sollten überhaupt nicht hier hausen und arbreiten, die sollten eigentlich gar nicht erst ins Land kommen, aber dank EU gibt es gegen diese Lohndrückerei gar keine Handhabe mehr. Asylbewerber dagegen sind vor politischer Verfolgung geflüchtet wie tausende politisch anständiger Deutscher während der Nazi-Zeit und können auch keinen Beitrag zum Lohndumping leisten, weil sie eben gar nicht arbeiten dürfen! Und das wenige Geld, das sie hier bekommen, geben sie auch größtenteils bei uns aus! Oder sie kriegen eben Sachleistungen in Form von Waren oder Gutscheine, jedenfalls sind das inländische Umsätze.
  • (319 Beiträge) | 27.10.2010 10:17
    Bewerten: (0)
    Hallo
    "Blümchen71 "tu deinen Gefühlen keinen Zwang an.Nimm doch soviel von den armen Menschen auf wie du kannst oder unterstütze sie.Es hindert dich keiner.Und wenn ihr alle mal tagtäglich mit den Leuten zu tun hättet dann wäre euer Kommentar sicher ein anderer.Es funktioniert nur weil in Deutschland NOCH so viel D...arbeiten gehen"joka" hat recht wir haben ganz viele Menschen hier die unverschuldet in Not geraten sind und sich schämen vom Staat Geld zu nehmen das ihnen aber zustehen würde weil sie hier auch mal gearbeitet haben und einbezahlt.Aber die leben lieber auf der Straße.

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