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Ettlingen Nach Abfischung des Horbachsees: Peta stellt Strafanzeige gegen Fischer

Nachdem die Tierrechtspartei Peta diese Woche bereits schon unter anderem gegen den Karlsruher Zoo Strafanzeige gestellt hat, zeigt Peta nun einen Fischer aus Ettlingen an. Er habe nach Meinung der Tierrechtler das Tierschutzgesetz während der Abfischung des Ettlinger Horbachparksees verstoßen.

Im Oktober wurde in der Stadt Ettlingen das Wasser des Horbachsees abgelassen. Der Grund: Die Stadt vermutete darin einen großen Raubfisch zu finden, der verantwortlich für viele unter anderem auch tödliche Angriffe gegen andere Tiere sein könnte.

Mehrere Fischer und Hobbyangler suchten an diesem Tag das Gewässer mit Keschern ab, fanden aber nur kleinere Fische, erklärt Peta in einer Pressemitteilung. Darin heißt es weiter: "Ein Foto in einem Medienbericht über die "Monsterjagd" zeigt, wie einer der beteiligten Fischer einem Karpfen den Mittelfinger in das Auge steckt und ihn daran haltend aus dem Wasser zieht."

Dieses Foto nimmt die Tierrechtspartei nun als Anlass für eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Einem Fisch seine Finger in die Augen zu drücken und ihn somit aus dem Wasser zu ziehen, ist Tierquälerei, so die Meinung von Peta.

Erst in dieser Woche hatte die Organisation Strafanzeige gegen den Karlsruher Zoo gestellt. Der Vorwurf: Die dort lebenden Vögel würden verstümmelt werden. Ein Sprecher des Zoos wies die Vorwürfe zurück.

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  •   Steffi46
    (56 Beiträge)

    11.11.2017 13:44 Uhr
    Und wo bleibt die Anzeige
    gegen muslimische Schächtung?
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  •   heaven
    (774 Beiträge)

    11.11.2017 13:36 Uhr
    Kaum
    hat PETA was veröffentlicht, schon wird sich lautstark darüber aufgeregt.
    Damit haben sie genau das erreicht was sie wollten: PUBLICITY
    Ignorieren von allen Seiten wäre die größte Strafe für diese "Tierschützer"
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  •   Laetschebachschorsch
    (2816 Beiträge)

    11.11.2017 09:21 Uhr
    Das ist der Beweis
    Die Narren sind los. Dazu zählen auch die, die da noch Spenden an die zahlen.
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  •   teflon
    (2328 Beiträge)

    11.11.2017 10:49 Uhr
    Absolut- seit dem
    11.11 sind die Narren eh wieder losgelassen worden..wahrscheinlich ist PETA nur noch einer der überflüssigen Karnevalsvereine
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  •   Kroeterich
    (58 Beiträge)

    11.11.2017 09:07 Uhr
    Die Trolle der Medien
    Bei Kommentaren und sozialen Netzwerken heißt es zu Recht "Trolle nicht füttern", damit Leute, die nur provozieren wollen und Aufmerksamkeit suchen, nicht die echte Diskussion stören. PETA ist ein Medientroll. Die wollen mit immere neuen an den Haaren hebeigezogenen Aktionen auf sich aufmerksam machen, für hohe Welllen sorgen - und zwar nicht, um Tieren zu helfen, sondern um die paar Prozent Sympathisanten dazu zu bringen, ihnen noch mehr Spenden zu geben, mit denen sie ihre eigenen Posten und den PR-Apparat am Leben halten. Bei den Tieren kommt - nachweislich! Stiftung Warentest! - kaum etwas an. Daher: PETA = Medientroll, und die Medien täten gut daran, nicht auf jede Sau anzuspringen, die PETA wieder durchs Dorf treibt.
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  •   heaven
    (774 Beiträge)

    11.11.2017 13:40 Uhr
    "Pro Bahn"
    gehört auch zu dieser Kategorie
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  •   art5gg
    (286 Beiträge)

    10.11.2017 21:08 Uhr
    Die allerwenigsten "Tierschützer" machen sich Gedanken....
    ....wie es Tieren in der freien Wildbahn ergeht.
    Besipiel Wildschweine:
    Der Anteil der Frischlinge, die das "Erwachsenenalter" erreichen liegt unter 20%. Die übrigen kommen unter wenig schönen Umständen um, wenn sie nicht das "Glück" haben, von einem Auto "erlegt" zu werden, sterben si elangsam und qualvoll.
    Fürdie überlebenden besteht das Leben in erster Linie aus Nahrungssuche, zum Rumliegen und Faulenzen bleibt in der Regel wenig Zeit.
    Der Tod der ausgewachsenen Tiere ist in der Regel auch lang und qualvoll, wenn sie nicht von einem Jäger oder einem Auto erlegt werden.
    Leben und Sterben eines Wildschweins ist bestimmt lange nicht so angenehm, wie Leben und Sterben eines Mastschweins.
    Auch bei anderen Tieren ist Leben und Sterben in der freien Natur nicht so angenehm wie bei der jeweiligen Nutztiervariante (ausser eventuell bei Haus- und Schoßhunden).
    Dass das aber ein prima Geschäftsmodell für PETA und Konsorten ist, zeigt, wie irrational die Mehrheit mit dem Thema umgeht.
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  •   Malerdoerfler
    (3640 Beiträge)

    10.11.2017 20:42 Uhr
    PETA-MISSBRAUCH?
    MISSBRAUCH VON PETA

    HAbe ich schon mal erwähnt, dass es in Deutschland zu viele Stubenhocker am PC gibt und zu wenige Macher und Malocher?

    Wo war PETA als der See abgelassen wurde und die armen Fische ihre Hilfe brauchten?
    Sicher irgendwo am PC!!!
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  •   Malerdoerfler
    (3640 Beiträge)

    10.11.2017 20:32 Uhr
    Unglaublich!!
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
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  •   ALFPFIN
    (5673 Beiträge)

    10.11.2017 20:16 Uhr
    Peta wurde
    auch schon von Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Unter anderen, stuft Stiftung Warentest Peta als nicht seriös ein, wenig transparent, was mit den Spenden geschieht, arbeitet nicht wirtschaftlich. "Da sollte man sich überlegen, ob man spendet", schreibt Stiftung Warentest.

    Eigentlich müsste Peta ja gegen Hunderttausende Hobby-Angler Anzeige erstatten. Fische fangen mit Köder am Haken. Peta jetzt geht Ihr "nur" auf einen Fischer los, ein bisschen inkonsequent. grinsen

    Geht lieber in die Tierheime, macht dort ehrenamtlich Dienst oder spendet zum Beispiel Geld an blinde Menschen, damit diese einen Blindenhund sich anschaffen und unterhalten können. Das wird nicht immer über die Sozialkassen bezahlt.
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