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Ettlingen Das "Monster vom Horbachsee" bleibt ein Phantom

Das "Monster vom Horbachsee", das wohl mehrere Schwanenküken auf dem Gewissen hat, bleibt ein Phantom. Eine große Suchaktion, bei der das Wasser im See in der Nähe von Karlsruhe abgelassen wurde, brachte am Samstag kein Ergebnis.

"Es waren ein paar kleine Zander dabei, aber definitiv kein großer Raubfisch", sagte eine Mitarbeiterin der Stadt Ettlingen nach der Suchaktion von Anglern. Sie hatten einen großen Wels oder einen ähnlichen Räuber im Gewässer vermutet. Regionale Medien sprachen vom "Monster vom Horbachsee". Seit Monaten kommt es im See zu Angriffen auf eine Schwanenfamilie und andere Tiere. Daraufhin hatte sich die Stadt entschlossen, das Wasser des künstlichen Sees abzulassen.

Ein Berufsfischer und mehrere Hobbyangler suchten nun mit Keschern und Netz im flachen Wasser. Unter den Augen von bis zu 500 Schaulustigen, wie die Stadtmitarbeiterin sagte. "Der Berufsfischer geht bei der großen Anzahl von Rotaugen, die gefangen wurden und Raubfischen als Futter dienen, davon aus, dass kein großer Raubfisch in dem Teich ist." Ein an der Aktion beteiligter Fischerei-Biologe glaube vielmehr, dass die vielen Füchse im Horbachpark die Schwanenfamilie auf ihre Speisekarte gesetzt haben. Die Schwäne haben das Spektakel übrigens mit Interesse verfolgt, wie es heißt.

Die im See gefangenen Fische, darunter viele große Karpfen, sollen nun woanders ausgesetzt werden. Das Gewässer werde sich derweil nach und nach wieder durch den Horbach füllen. Der See und der Horbachpark waren im Zuge der Landesgartenschau 1988 angelegt worden.

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Kommentare (13)
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  •   Berty87
    (221 Beiträge)

    23.10.2017 13:31 Uhr
    GPS
    Denn ein oder anderen jung Schwan mal mit einem GPS Sender versehen, und man sieht wo hin das ganze verläuft.
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  •   silberahorn
    (9336 Beiträge)

    23.10.2017 14:00 Uhr
    Sender am Ohr
    von Wildschweinen, siehe: http://www.deutschlandfunk.de/schwarzwild-wildschweine-im-maisfeld.676.de.html?dram:article_id=301735

    In der Nähe vom Horbachsee gibt es vermutlich auch Maisfelder. Nachts gehen sie dann kurz an erfrischendes Wasser, wenn ein See in der Nähe ist. Tagsüber fressen sie sich im Maisfeld satt.
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  •   VielVorNixDahinter
    (77 Beiträge)

    23.10.2017 12:01 Uhr
    Was für eine Provinzposse!
    ohne Worte.
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  •   Leergutmafia
    (178 Beiträge)

    23.10.2017 11:57 Uhr
    Im vorigen Artikel war ein Bild mit am Ufer liegenden Federn.
    Wer daraufhin von einem Raubfisch ausgeht hat m.E. eh was an der Klatsche.
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  •   Kartoffelsalat
    (457 Beiträge)

    23.10.2017 13:24 Uhr
    Federn
    Welse attackieren tatsächlich Vögel am Ufer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Wels#/media/File:Chasse_de_pigeons_par_des_Silures_(zoom).png
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  •   DerSpinner
    (1744 Beiträge)

    23.10.2017 15:17 Uhr
    Mag ja sein.
    Der meinte aber wahrscheinlich dieses Bild. So weit raus gehen selbst Welse nicht.

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  •   silberahorn
    (9336 Beiträge)

    23.10.2017 13:20 Uhr
    Wildschweine,
    wären auch möglich. So wie vorige Woche in Heide.
    Aber wahrscheinlich will man die Bevölkerung nicht beunruhigen. Die Wahrscheinlichkeit unter eine Wildsau zu kommen ist zwar nicht groß, aber vorhanden.
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  •   andip
    (8202 Beiträge)

    24.10.2017 08:46 Uhr
    Wohl eher weniger
    Wildschweine sind zwar Allesfresser, aber an Jungvögel gehen die eigentlich nicht, sondern mehr an die Eier.
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  •   silberahorn
    (9336 Beiträge)

    24.10.2017 18:06 Uhr
    In Heide
    haben sie vorige Woche sogar Menschen angenagt. Eine Sau verbiss sich im Oberschenkel einer Frau und hinterließ dort zwei Löcher. Ich meine, dass es auch darauf ankäme, ob sie sich bedroht fühlen - also nicht nur zur Nahrungsaufnahme. Und gerade bei Schwänen, die ihre Jungen verteidigen, könnte es auch zu Kampfhandlungen gekommen sein.
    Sau sitzt tagsüber im Maisfeld und frisst sich satt , geht nachts baden und wird von einem Schwan belästigt, der sich auch selbst belästigt fühlte.
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  •   Crackerjack
    (1418 Beiträge)

    23.10.2017 20:13 Uhr
    @silberarhorn
    Also immer auf der Hut wit wem man sich einlaesst.
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