Karlsruhe/Ettlingen A5 nach Unfall gesperrt: Lkw-Fahrer in Lebensgefahr

Drei Verletzte, ein Sachschaden von rund 220.000 Euro sowie ein Rückstau von derzeit 17 Kilometer sind die Folgen eines schweren Verkehrsunfalles auf der nordwärts führenden Autobahn A5 bei Ettlingen am Freitagmorgen. Die Witterungsbedingungen seien offenbar nicht der Grund für den Lkw-Auffahrunfall gewesen. Ersten Angaben der Polizei zu Folge ist die Strecke zwischen Karlsruhe-Süd und Ettlingen derzeit voll gesperrt.

Nach den Feststellungen des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe war gegen 10.05 Uhr ein 41 Jahre alter Sattelzug-Lenker etwa 300 Meter vor der Anschlussstelle Ettlingen weitgehend umgebremst auf einen vor ihm staubedingt anhaltenden 40-Tonner aufgefahren.

A5: Vollsperrung wegen Bergungsarbeiten

Durch die Aufprallwucht schob er das schwere Fahrzeug auf einen 7,5-Tonnen-Laster, der letztlich noch leicht auf ein davor stehendes Schwerfahrzeug prallte. Der eingeklemmte und lebensgefährlich verletzte 41-Jährige wurde mit Unterstützung des THW von der Feuerwehr Ettlingen aus seinem Führerhaus befreit.

Nach erster Versorgung durch einen Notarzt kam der Mann anschließend mit einem Rettungswagen auf die Intensivstation einer Karlsruher Klinik. Schwere beziehungsweise mittelschwere Verletzungen erlitten auch die Fahrer der zusammengeschobenen beiden Laster. Zu ihrer Versorgung waren zwei weitere Notärzte und drei Rettungsfahrzeuge im Einsatz.

Die Nordfahrbahn der Autobahn A5 wurde zwischen den Anschlüssen Karlsruhe-Süd und Ettlingen voll gesperrt und der Verkehr zunächst komplett über die einspurige Bundesstraße 3 zum Seehof geführt. Durch den Rückstau ergaben sich für die aus Richtung Rastatt kommenden Autofahrer erhebliche Wartezeiten. Derzeit rechnet die Polizei mit einer vorübergehenden Freigabe des linken Fahrstreifens in den nächsten Minuten (Stand: 13.55 Uhr). Doch wird diese Freigabe wegen eines zum Einsatz kommenden schweren Kranfahrzeuges nicht von allzu langer Dauer sein können.

Nach wie vor gestalten die Bergungs- und Aufräumungsarbeiten überaus schwierig, da die beteiligten Schwerfahrzeuge teilweise ineinander verkeilt sind. Augenblicklich gehen die eingesetzten Unternehmen noch von mindestens drei Stunden Dauer der Maßnahmen aus. Auch ist aufgrund ausgelaufener Kraft- und Schmierstoffe noch eine Nassreinigung der Fahrbahn erforderlich.

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