Bruchsal

Karlsruhe Ecke links
Karlsruhe Ecke rechts
Karten-Ansicht: Bruchsal/Obergrombach
  • Drucken
  • Speichern
29.04.2012 00:12
 
Schrift: 

Spur der Verwüstung: Sachbeschädigung durch Graffiti [32]

Symbolbild
Bild:Archiv

Bruchsal/Obergrombach (pol) - Ausgehend vom Wohngebiet um die Alois-Vogedes-Straße in Obergrombach zieht sich eine Spur von Sachbeschädigungen durch Graffiti über das Wohngebiet im Ortseingangsbereich von Untergrombach bis hin zum Bahnhof Untergrombach und dem in der Nähe gelegenen Schützenhaus.
Anzeige

Neben einer Grundstücksmauer wurden, wie die Polizei berichtet, in der Nacht zum Samstag ein Trafohäuschen, mehrere Trafokästen, Postboxen, Glas-/Kleidercontainer sowie Verkehrszeichen jeweils mit den persönlichen Signaturen, "CSO" und/oder "ROD", den so genannten Tags, in schwarzer Farbe besprüht.

Die Polizei geht derzeit von mindestens zwei Tätern aus, die deutlich nach Mitternacht in den genannten Bereichen unterwegs waren und ihre "Spur" hinterließen. Zeugen, die Angaben zu den beiden Schriftzügen "CSO" und "ROD" machen können oder gar verdächtige Beobachtungen in der Tatnacht machten, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Bruchsal unter Telefon 07251 7260 in Verbindung zu setzen.

Mehr zu: Polizei Graffiti Schmiererei Sachbeschädigung

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

Zweite Rheinbrücke: Ersatzbrücke wird als Alternative geprüft [27]


Rheinbrücke


Kommentare [32]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (9668 Beiträge) | 29.04.2012 00:30
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Das ist keine Verwüstung...
    das ist Kunst. So dückt sich die Jugend aus. Und das heißt nicht "CSO", sondern "CSD". Waren bestimmt euphorisch tanzende Männer.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 29.04.2012 03:44
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Verwüstungsspur
    Das ist doch eindeutig Kunst, ich verstehe nicht warum sich die Obergrombacher_innen so beschweren. Gäbe es kostenlose Straßenbahnen, hätten die Sprayer_innen bequem in die Bahn steigen können und in KA sprühen können - so blieb ihnen halt nichts anderes übrig. Kann man nichts machen. Außer vielleicht darüber nachdenken, Sprayer_innen besser zu fördern, mit neuen, sozialpädagogischen Konzepten die beispielsweise eine Urlaubsreise ins Sprayerparadies ermöglichen!
  • (1325 Beiträge) | 29.04.2012 12:03
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Schicke Hundsbrunzer als Halbkugeln in Betongrau
    auf die Straßenecken gestellt und die nicht als Marienkäferchen tarnen, sondern als Leinwand freigeben, wäre auch ne Alternative.
    Kämen auch die kleinen Fifis mal wieder zu nem Revier
  • (11924 Beiträge) | 29.04.2012 07:18
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Kunst?
    Das sind doch nur pubertierende Deppen.
  • (472 Beiträge) | 29.04.2012 09:00
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    ..selbst pupertierende Deppen
    haben mehr Hirn als dieses Pack.
  • (1325 Beiträge) | 29.04.2012 12:22
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Tags können ja schon Kunst sein
    so wie die Miniaturmalereien in den Buchstaben der Uralt Bücher.
    Aber bei der Masse von Tags wird es wohl nicht gerade ein Überfluss an künstlerischer Kreativität gewesen sein. Das war nicht mal der Versuch von Schönschrift!
  • (253 Beiträge) | 29.04.2012 08:51
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Kunst oder Zerstörung
    Trennt doch nicht immer alles in schwarz und weiß. Kein Sprüher, da bin ich mir sicher, würde Taggen als Kunst bezeichnen. Das ist Revier markieren in der Szene, wie wenn Hunde an die Ecke pinkeln. Das heißt aber auf der anderen Seite nicht, dass Graffiti, gut gemacht, nicht auch Kunst sein kann und zwar unabhänigig davon, ob es legal oder illegal angebracht wird.
  • (9668 Beiträge) | 29.04.2012 09:15
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Ob das der...
    Eigentümer des bekunsteten Objekts auch so sieht? Darum gehts hier. Die Freude über sein neues, kostenloses, unbestelltes Kunstwerk dürfte überschaubar sein. Damit ist es Sachbeschädigung. Ganz einfach.
  • (253 Beiträge) | 29.04.2012 09:25
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Meine Überschrift
    war ungeschickt gewählt. Es hätte "Kunst oder Schmierei" heißen müssen. Denn das sind zwei verschiedene Diskussionen. Die eine ist, ob es Kunst ist oder nur "Schmiererei". Da wurde hier so getan, als gäb es eine Lobby, die bei jedem Einsatz von Spraydosen sofort auf Kunst pocht. Dem habe ich hier widersprochen.
    Die zweite Frage, nämlich was du gerade sagst, ist, ob es Sachbeschädigung ist oder nicht. Und darüber kann es schon rein rechtlich keine Diskussion geben, selbst wenn Picasso persönlich dir an die Hauswand gemalt hätte, wäre es erstmal Sachbeschädigung. Ob einem das gefällt oder nicht, ist auch dann zweitrangig.
  • (9668 Beiträge) | 29.04.2012 09:49
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Dann sind wir...
  • (1253 Beiträge) | 29.04.2012 09:36
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Das
    ist keine Kunst - das ist Vandalismus. Mich regt es schon lange auf, wenn überall Objekte mit Kritzeleien verunreinigt werden.

    Gesprühte Kunst findet man z.B unter der Brücke in der Nähe vom Schupi, ja das ist Kunst, aber dieses Gekritzel an allen mögl. Gegenständen ist Sachbeschädigung.

    Die Gemälde beim Schupi stammen von wirklichen Künstlern, aber das Gekritzel an Schildern, Hauswänden etc. stammt von kleinen Milchbubis die dumm geboren sind und noch nichts dazu gelernt haben.
  • (253 Beiträge) | 29.04.2012 11:11
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Das können
    durchaus die gleichen Personen sein. Vielleicht nicht im konkreten Fall, aber grundsätzlich sind Taggen und Malen (also die Bilder) zwei Dinge die zusammengehören. Wie ich oben schon beschrieben habe, geht's beim taggen mehr um die Präsenz im Sinne von Revier markieren (möglichst oft und gut sichtbar Tags verteilen) und beim Malen darum zu zeigen was man kann, also durchaus den künstlerischen Aspekt, auch wenn nicht jeder der malt auf Talent dazu hat. Aber was einem dabei gefällt und was nicht ist Geschmacksache. Es ist aber nicht so, dass Taggen und Malen von zwei verschiedenen Personengruppen ausgeführt werden würde, das überschneidet sich stark.
  • (29986 Beiträge) | 29.04.2012 13:10
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Sehr zu bezweifeln,
    dass es sich bei den Künstlern unter der Vogesenbrücke um solche Leute handelt, die sprührandalierend durch die Strassen ziehen. Damit würden sie ja ihrer eigenen Zunft keinen Gefallen tun.
  • (253 Beiträge) | 29.04.2012 15:51
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Dass
    du das bezweifelst, glaub ich sofort, aber in der "Zunft" (oder aber auch Szene genannt) gehört das tatsächlich eng zusammen. Das mag von Außen sehr unverständlich sein, ist aber tatsächlich so. Ändert natürlich nix daran, dass es dumme Sachbeschädigung ist.
  • (352 Beiträge) | 29.04.2012 09:56
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Bei Ergreifung der Täter gleich den Zeigefinger abschneiden...
    dann können die keine Spraydosen mehr benutzen...
    Wer machts wieder sauber und zahlt?? Die Allgemeinheit. äää Alle die die Steuern bezahlen.
    Jedem ein Zahnbürste in die Hand und abschrubben lassen.
  • (11924 Beiträge) | 29.04.2012 11:09
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Da
    täuscht Du Dich. Bezahlen darf das der Hauseigentümer.
  • (1325 Beiträge) | 29.04.2012 12:16
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Vielleicht läßt sich per Gesetz ein Putzverfestiger drunter mischen lassen
    Dann ist es für einige wenige Immobilien eine bauliche Aufwertung und der evtl. Vermieter kanns nutzen indem er weitere Gangs einladet um Renovierungskosten zu sparen.
    Habe in Städten außerhalb BW schon so was ähnliches gesehen.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 29.04.2012 13:24
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Hauseigentümer
    Nur wenn's an ner Fassade ist, Stromkästen etc. gehören aber der "Allgemeinheit" bzw. dem Stromkonzern?!

    Wird sich auch i.d.R. keiner die Mühe machen jedes "Kunstwerk" zu entfernen, also hat der Sprüher sein Ziel erreicht...

    PS: Richtige Sprüher im Sinne von Künstler würden niemals an fremde Häuserfassaden malen, Privateigentum ist da Tabu, genauso wie Kritzeleien an Bushaltestellen. Die suchen sich i.d.R. alte Brücken oder so, free walls, eventuell noch Lärmschutzwände...
  • (253 Beiträge) | 29.04.2012 15:57
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Zum P.S.:
    Bedenke, dass selbst hoch anerkannte Street-Art-Künstler wie Banksy viele ihre Sachen illegal machen. Und wie oben schon erwähnt, natürlich tun nicht alle beides (taggen und malen) aber die Kreise überschneiden sich sehr deutlich.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 29.04.2012 17:18
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Überschneidungen
    Klar mag es Überschneidungen geben zwischen legal und illegal, aber man muß da m.E. differenzieren welche Form von Illegalität.

    Wenn jemand auf eine Lärmschutzwand oder einen häßlichen Brückenpfeiler ein Graffiti sprüht (nicht so gekritzel), dann ist das zwar illegal, aber es schadet niemandem und ich würde es als Kunst im öffentlichen Raum betrachten.

    Wenn aber jemand einfach nur die bescheuerten Kritzel rumsprüht ist das von der Bevölkerung nicht so erwünscht, v.a. wenn's dann noch an Wohnhäuser gemacht wird. Und dann gibt's ja noch die "politischen Botschaften", die man z.B. in der Nähe unseres Hbf öfter sieht, oder das "Natsis schlagen" an der Ecke Poststraße. In Mühlburg gibt's ja auch einige wie ich schon gesehen habe...

    Ich sage mal so, da steckt wenigstens ein Sinn dahiner, obgleich ich es nicht gut finde dazu Fassaden zu mißbrauchen.

    Das in Obergrombach, da reden wir glaube ich um ein paar Jugendliche die ihr "Revier" markierten...

Seite : 1 2 (2 Seiten)

Bitte beachten Sie die Regeln!
Titel:
Kommentar:

Kommentare
dürfen 1000 Zeichen lang sein.
Ihnen verbleiben Zeichen.
Für registrierte Nutzer
Für nicht registrierte Nutzer
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken
Benutzername  
Passwort  
     

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Medienhaus intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

Hinweis: Die Registrierung ist ohne Angabe des wahren Vor- und Zunamens nicht zulässig. Pro Mitglied ist nur ein Account zulässig.

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:
Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden:
Anrede:
Frau Herr  
Titel:
Vorname:
Nachname:
Straße/Hausnr.:
PLZ/Ort:
Geburtstag:
 
 
Themenbereich HTML-
Newsletter
Nicht
abonnieren
ka-news.de-Newsletter: News aus Karlsruhe
KSC-Newsletter: Montagsausgabe
KSC-Newsletter: Freitagsausgabe
ka-news Newsletter: Baden-Baden und Rastatt
ka-news-Gewinnspiel-Newsletter
ka-news.de-Kultur-Newsletter
ka-news.de-Newsletter: Meistgelesene Nachrichten
ka-news-Tippspiel - Newsletter
 
 


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 20 + 2: 
aktuelle Fotogalerien
Anzeigen
V-Kalender
Noch nichts vor am Wochenende? Jetzt schnell und einfach planen mit dem neuen ka-news.de Veranstaltungskalender. Alle wichtigen Termine übersichtlich und geordnet! [Mehr..]