Immer informiert: Kommission liefert aktuelle Infos zum Kraftwerk Philippsburg
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Philippsburg (ps/sas) - Seit vergangenen Mittwoch gibt es eine Informationskommission zum Kernkraftwerk Philippsburg. Umweltminister Franz Untersteller, der die Kommission ins Leben gerufen hat, erläuterte bei der konstituierenden Sitzung in der Jugendstilfesthalle in Philippsburg, dass diese als zusätzliches Angebot für die Einwohner gedacht ist, um Informationen vom Kraftwerksbetreiber und der Aufsichtsbehörde über die Sicherheit der Anlage aus erster Hand zu erhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft stehen der Kommission deshalb als Gäste und Ansprechpartner zur Verfügung, teilte das Landratsamt Karlsruhe in einer Pressemitteilung mit.
Infos zu Sicherheit und Maßnahmen
Zusammen setzt sich die Kommission aus den Landräten der Landkreise Karlsruhe und Germersheim, Bürgermeistern von acht umliegenden Städten und Gemeinden, Abgeordneten der vier im Landtag vertretenen Fraktionen, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Regionalverband Mittlerer Oberrhein, der Bürgerinitiative Philippsburg, der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, dem Kreisbauernverband und der Gewerkschaft Verdi.
Auf Wunsch des Ministers übernimmt Landrat Christoph Schnaudigel den Vorsitz, sein Stellvertreter ist der Landrat des Landkreises Germersheim Fritz Brechtel. Nachdem die Regularien beschlossen waren, informierte das Umweltministerium, welche Aktivitäten seitens der Aufsichtsbehörde nach der Atomkatastrophe von Fukushima unternommen wurden. Die EnKK erläuterte, was sie als Betreiber getan hat, um die Sicherheit des Kernkraftwerks zu gewährleisten beziehungsweise weiter zu steigern.
Für die nächste Sitzung der Informationskommission am 22. November, 17 Uhr, die wieder in der Jugendstilfesthalle Philippsburg stattfindet sollen nähere Informationen zum sogenannten "Stresstest" im Hinblick auf Erdbeben, Hochwasser und Terroranschläge, zum Transport und Lagerung von Brennstäben sowie zur Katastrophenschutzplanung geliefert werden. Beschlossen wurde ferner, dass künftig Bürger in der Sitzung Fragen stellen können oder diese bereits im Vorfeld einreichen können. Alle Informationen können im Internet abgerufen werden.




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