Bruchsal Unfall auf A5: Zwei Schwerverletzte - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Dienstagmittag ist es auf der A5 zwischen Bruchsal und Kronau zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Das berichtet die Polizei. Dabei wurden vier Personen verletzt, drei davon schwer.

Ein schwerer Unfall mit mindestens zwei Schwerverletzten hat sich am Dienstag auf der A5 in Fahrtrichtung Norden ereignet. Derzeit staut sich der Verkehr auf der Strecke bis etwa auf Höhe Staffort zurück. Auch in der Gegenrichtung kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Die Umstände des Unfalls sind derzeit noch nicht bekannt. Ersten Berichten der Polizei zufolge, soll zur Versorgung der Verletzten ein Rettungshubschrauber im Einsatz sein.

Aktualisierung, 16.45 Uhr

Drei Schwerstverletzte und ein Leichtverletzter waren die Bilanz am Dienstagmittag bei einem Unfall auf der A5 in Fahrtrichtung Frankfurt, so die Feuerwehr Bruchsal in einer Pressemeldung. Aus bisher nicht näher geklärten Umständen waren zwei Sattelzüge und ein Kleinwagen in den Unfall verwickelt. Der Fahrer eines Lastwagens und die Beifahrerin des Kleinwagens waren in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Am Dienstagmittag um 13.01 Uhr wurde die Feuerwehr Bruchsal und die Feuerwehr Forst auf die A5 in Fahrtrichtung Frankfurt gerufen. Etwa einen Kilometer nach der Raststätte Bruchsal fanden die Einsatzkräfte zwei verunfallte LKW und einen stark zerstörten Kleinwagen auf der rechten Fahrbahn und dem Seitenstreifen vor.

Im Lastwagen auf dem Seitenstreifen war der Fahrer im Führerhaus und in dem Auto noch beide Insassen eingeklemmt. Für den Rettungsdienst wurde umgehend Zugang zu den Fahrzeugen geschaffen, damit die Verletzten medizinisch betreut werden konnten.

Zudem musste das Führerhaus mit schwerem Rettungsgerät geöffnet werden, um den schwerstverletzten Fahrer zu befreien. Dieser kam mit einem Rettungshubschrauber in eine nahe gelegene Klinik. Aus dem Kleinwagen musste ein älteres Ehepaar, beide mit schwersten Verletzungen, unter Hilfe von schwerem Rettungsgerät befreit werden. Der Fahrer wurde mit einem weiteren Rettungshubschrauber und die Beifahrerin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem längeren Rückstau. Gegen 14 Uhr konnte ein Fahrstreifen für den Verkehr wieder zeitweise freigegeben werden.

Aktualisierung, 17.15 Uhr

Auch die Polizei äußert sich nun zum Unfallhergang. So sei es am Dienstag auf der A5 zu einem folgenschweren Auffahrunfall gekommen. Zwischen Bruchsal und Kronau, in Fahrtrichtung Heidelberg, musste ein Sattelzug verkehrsbedingt anhalten. Dahinter kam auch Autofahrer zum Stehen. Ein nachfolgender Sattelzuglenker fuhr dem Auto hinten rechts auf und schob ihn auf den davor stehenden Lastwagen und in der Folge nach links weg. Obwohl er noch eine Ausweichbewegung nach rechts vollzog, prallte er selbst ebenfalls auf den stehenden Sattelzug.

Die beiden Insassen des Personenwagens wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bruchsal ausgeleitet. Der Stau betrug bis zu 16 Kilometern Länge. Bis gegen 16.15 Uhr war die Autobahn voll gesperrt. Zeitweise kam es auch zu Stau auf der Gegenfahrbahn aufgrund von "Gaffern".

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