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Bruchsal Bruchsal ist auf dem Weg zur "fahrradfreundlichen Kommune"

Die Stadt Bruchsal trat im März der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) bei. Von der Mitgliedschaft verspricht sich Bruchsal wertvollen Erfahrungs- und Informationsaustausch mit anderen Kommunen, die den Radverkehr nachhaltig fördern.

"Wir haben uns ein ambitioniertes Ziel gesetzt, nämlich fahrradfreundliche Stadt zu werden", betont Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. "Um dieses Ziel zu erreichen, investieren wir in den nächsten zehn bis 15 Jahren insgesamt rund 9,5 Millionen Euro in die Umsetzung unserer Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept", ergänzt sie. Vorrangig würden Maßnahmen an wichtigen Radfahrachsen umgesetzt und Lückenschlüsse des Radverkehrsnetzes durchgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Radverkehrskonzeptes ist der Ausbau der Radinfrastruktur an wichtigen ÖPNV-Punkten. Dort soll das Fahrradparken einfacher und sicherer gemacht werden. Auch Schulen, öffentliche Einrichtungen und der Einzelhandel sollen zukünftig mehr Abstellanlagen für Fahrräder erhalten.

Verschiedene Kriterien müssen erfüllt werden

Durch die Mitgliedschaft in der AGFK-BW und ihr Radverkehrskonzept ist die Stadt Bruchsal nach eigenen Angaben ihrem Ziel, "fahrradfreundliche Kommune" zu werden, einen ersten Schritt näher gekommen. Denn die Landesauszeichnung sei an die Erfüllung verschiedener Kriterien geknüpft: eine fahrradfreundliche Infrastruktur zu schaffen, sich politisch für die Radverkehrsförderung zu engagieren, die Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV zu fördern und Service-Leistungen für Radverkehr sowie Fahrradtourismus zu implementieren. Eine Kommune, die den Fuß- und Radverkehr bei Quartiersplanungen mitdenkt, soll zu einer attraktiven Stadt der kurzen Wege werden, mit denen Ziele schnell und sicher erreicht werden.

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Kommentare (6)
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  •   Hollandkaese
    (65 Beiträge)

    20.04.2017 22:16
    Aprilscherz?
    Ist die Frau OB eigentlich schon mal in Bruchsal Rad gefahren?
    Beispiel, völlig verpfuschte Friedensstraße:
    Dort wurden den Anwohnern Grundstücke genommen für die Verpfuschung der Friedensstraße.
    Eigentlich wollte man einen Radweg vom Schwimmbad in die Südstadt.
    In der Friedensstraße wurde dann der Gehweg breiter und das Fahrrad fahren auf dem Fußweg erlaubt. Radweg? Fehlanzeige! Der vorhandene Radweg vom Schwimmbad zur Werner-v.-Siemens Str. wurde abgeschafft und wieder zum Fußweg gemacht. Radfahren ist auf dem Fußweg erlaubt! Die neue Bushaltestelle in der Friedensstraße wurde ein halbes Jahr später nicht mehr angefahren.
    Die Ampelsteuerung wird an den WE meist von den Besuchern des Spielcasinos geregelt, die im Kreuzungsbereich auf den Induktionsschleifen parken. Die Fußgänger müssen die Straße benutzen weil der Gehweg völlig zu geparkt ist. Ordnungsamt? Polizei? völlig untätig!
    Zum Thema Rad-und Fußwege sollte man in Bruchsal zuerst mal die Augen auf machen...
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  •   andip
    (7789 Beiträge)

    20.04.2017 12:12
    Fahrradparkplätze an Haltestellen?
    Der normale Fahrradfahrer nimmt sein Rad mit in die Bahn damit er am Ziel weiterradeln kann.
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  •   Normalbuerger
    (113 Beiträge)

    20.04.2017 11:26
    absoluter Witz
    Ich fahre täglich in Bruchsal mit dem Rad.
    Was da "fahrradfreundlich" sein soll kann ich nicht erkennen.
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  •   rosi
    (272 Beiträge)

    20.04.2017 14:57
    Die "tollen" Fuß+Radwege natürlich
    in Insiderkreisen auch Rad -weg!! genannt, die freie Fahrt für den motorisierten Verkehr ermöglichen
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  •   rosi
    (272 Beiträge)

    20.04.2017 10:39
    Soll ich lachen?
    Im letzten Fahrradklimatest miserabelst abgeschnitten. Beschissene Zwangsradwege wie in der Zollhallenstraße, Heidelbergerstraße... Überhaupt Rad-weg! überall, außer auf B3 und Kaiserstraße, wo die gettoisiernden radfahrer selbstverständlich auf die Fußwege ausweichen. Um Bruchsal radelt man besser herum
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  •   Karsten2010
    (91 Beiträge)

    20.04.2017 20:27
    In Bruchsal gibt's nichts zu lachen !
    Das Titelbild dieses Beitrags ist schon mal der erste Fehler, der in Bruchsal gemacht wird - dieses blaue Schild wird in B. komplett missbraucht. Wie eine Stadt fahrradmäßig so runterkommen kann, ist mir ein Rätsel. Fahrradpflicht auf Gehwegen, eine Innenstadtdurchquerung mit Wegweisern auf Schiebestrecken und auch sonst gibt es keinerlei sinnvolle Fahrradrouten. Und passend dazu gibt es überdurchschnittlich viel Autoverkehr. Sicherlich wird sich auch noch beschwert, wenn Radfahrer gegen einige Verkehrsregeln verstoßen - dort geht es nicht anders. Es fehlt nur noch an jedem Ortseingangsschild das Zusatzschild "Radfahrer absteigen". Das Einzige was einigermaßen intakt ist, sind die Radwege zu den eingemeindeten Stadtteilen entlang der Landstraßen.
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