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21.04.2012 02:04
 
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Werner Raab: Rechbergklinik - "Bretten braucht einen Pflegestützpunkt" [1]

Bretten (ps/cn) - "Nach Bruchsal und Ettlingen braucht der Landkreis Karlsruhe dringend weitere Pflegestützpunkte." Zu diesem Schluss mit dem Vorschlag, am Standort der Brettener Rechbergklinik ein "Zentrum für Altersmedizin" einzurichten, kommt der Ettlinger Landtagsabgeordnete Werner Raab, wie er jetzt in einer Pressemitteilung erklärt.
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Pflege im Altenheim
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Pflege im Altenheim
Foto: (Archiv)

Für einen Pflegestützpunkt in Bretten sieht der CDU-Politiker das dortige Kreiskrankenhaus als geeignet an. Dessen Attraktivität werde durch eine solche Einrichtung erhöht, blickt Raab auch auf die derzeitige Standortdiskussion um das Kreiskrankenhaus.

Als Kreisrat will Raab betonen: "Wichtig ist es, Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten, mit denen der Standort Bretten die Klinik-Holding künftig ergänzen und somit bereichern kann". "Nicht nur, dass die Kommune keine zusätzlichen Räumlichkeiten anmieten müsste, den oftmals ratlosen Angehörigen, die im Krankenhaus die Nachricht bekommen, dass Patienten zum Pflegefall werden, kann schnell und gezielt vor Ort geholfen werden", erklärt Raab.

Die positive Resonanz der Bevölkerung, vor allem der Betroffenen, auf die Idee eines Pflegestützpunkts zeige deutlich den bestehenden Bedarf. Im Rahmen eines sozialpolitischen Fachgesprächs hätten auch Joachim Kößler, der ärztliche Leiter der Rechbergklinik Bretten, Martin Winkelmann, sowie Jakob Fäßler, Facharzt für Neurologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Raabs Vorschlag befürwortet.

Martin Winkelmann sehe die Brettener Klinik in der Zukunft als ein "für den Landkreis wichtiges und einmaliges Zentrum für Geriatrie" ("Altersmedizin"). Neben einer 2005 eingerichteten Palliativstation gebe es dort eine hohe Anzahl an Fachärzten in den Bereichen Onkologie, Hämatologie und Kardiologie, heißt es in der Presseerklärung. Priorität habe laut Winkelmann zuerst die Umwidmung von 20 bereits vorhandenen in gerontopsychiatrische Betten. Dies solle in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Nordschwarzwald geschehen, wird erklärt.

Siehe auch:

Rechbergklinik Bretten: Krankenhaus soll bleiben - Zukunft mit Neubau

Mehr zu: Rechbergklinik Pflegestützpunkt



Kommentare [1]
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  • (2 Beiträge) | 02.05.2012 10:22
    Bewerten: (0)
    Grund- und Regelversorgung? Rentabilität geht hier vor Menschenleben!
    Nicht nur der Eindruck, sondern die Tatsache verfestigt sich, dass Kapital (Klinik-Holding) und Politik am selben Strang ziehen und die Brettener Bevölkerung an der Nase herum führen! Nichts gegen Altersmedizin, aber das zuvor ausgeübte Leistungsspektrum der Rechbergklinik im Breich Grund- u. Regelversorgung darf nicht gemindert werden! WER rettet denn nun das Kind mit einem Fahrradlenker im Bauch, das Kind mit einem Milzriss, die alte Frau, welche die Treppe runterstürzt, den verunglückten stark blutenden Arbeiter, die schwer verletzen Unfallopfer mit enormen Blutverlust nahe Bretten… jede Sekunde zählt… jede einzelne! Wenn unsere Klinik zur Portalklinik mutiert oder lediglich nur noch für Altersmedizin fungiert, so wird für einen großen Teil der vorgenannten Menschen jegliche Hilfe zu spät kommen! Das ist Fakt! An alle Jungunternehmer: Eröffnet Bestattungsinstitute... es gibt in Bretten bald viel zu tun! [b]Schäbig wie Politik u Kapital mit dem Leben anderer Menschen umgehen!
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