Kehl/Baden-Baden/Offenburg G20-Finanzministertreffen in Baden-Baden: Bundespolizei zieht Bilanz

Rund um das G20-Finanzministertreffen am 17. und 18. März in Baden-Baden hatte die Bundespolizei während der gesamten Woche vom 13. März bis 19. März ihre Fahndungsmaßnahmen entlang der deutsch-französischen Grenze verstärkt. Zudem wurde die Präsenz am Bahnhof Baden-Baden, in Zügen und entlang der Rheintalstrecke zwischen Rastatt und Offenburg erhöht.

Neben den örtlich zuständigen Beamten der Bundespolizeiinspektion Offenburg waren Kräfte der Bundespolizeiabteilung Bad Bergzabern aus Rheinland-Pfalz, benachbarter Bundespolizeiinspektionen sowie zeitweise ein Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz, darüber informiert die Polizei in einer Mitteilung an die Presse.

Die französische Grenz- und Bahnpolizei sowie die Gendarmerie unterstützen die deutschen Beamten im Grenzraum. Im Zuge der intensiven Fahndungs- und Überwachungsmaßnahmen wurden 214 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, vier Verstöße gegen das Asylgesetz, fünf Urkundendelikte und 95 Fahndungstreffer (Personen), davon 14 Haftbefehle festgestellt.

Der Polizeiführer der Bundespolizei, Polizeirat Tobias Lehmann, zeigte sich sehr zufrieden über den erfolgreichen Fahndungs- und Überwachungseinsatz: "Die Maßnahmen der Bundespolizei ergänzten abgestimmt die Sicherheitsvorkehrungen der BAO Caracalla der Landespolizei Baden-Württemberg und haben aus bundespolizeilicher Sicht zu einem reibungslosen Verlauf des G20-Finanzministertreffens in Baden-Baden beigetragen."

Im Zuge der Abreisephase der Delegationsteilnehmer wurde der französische Finanzminister durch eine deutsch-französische Polizeistreife im Ausreisezug von Karlsruhe Richtung Paris begleitet.

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