Achtung Anwohner: Brandversuche im Michaelstunnel
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Baden-Baden (ps/mj) - In den Nächten vom 25. Juli auf den 26. Juli und vom 26. Juli auf den 27. Juli werden jeweils von 20 bis 6 Uhr Brandversuche im Michaelstunnel durchgeführt. Wegen der Rauchabsaugung kann es deshalb zu erheblichen Rauchaustritten kommen. Der Rauch nicht gesundheitsgefährdend, kann aber die Sicht erheblich behindern und Rauchmelder in den umliegenden Gebäuden auslösen. Anlieger sollten ihre Fenster in diesem Zeitraum geschlossen halten. Vor allem gilt dies für Gebäude mit Brandmeldeanlagen, die mit der Feuerwehr verbunden sind.
Im Rahmen der sicherheitstechnischen Nachrüstung des Michaelstunnels wurde die gesamte Brandmeldetechnik sowie die Brandrauchentlüftung erneuert. Für die Wiederinbetriebnahme des Tunnels sind nun umfangreiche Sicherheitstests notwendig, zu denen auch Brandversuche gehören.
Wiederinbetriebnahme im August - letzte Arbeiten im Februar 2013
Diese dienen der Überprüfung der Brandmeldetechnik sowie der Prüfung der Wirksamkeit der neuen Brandrauchentlüftung. Hierzu werden an fünf Stellen im Tunnel Brandversuche durchgeführt. Bei den Brandversuchen werden Hitze und Rauch eines Brandes mittels regelbarer Propangasbrenner und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Weißöl verdampfen, simuliert. Dadurch werden die Brandmelder im Tunnel ausgelöst und der erzeugte ungiftige Rauch wird durch die Brandrauchentlüftung aus dem Tunnel nach außen abgesaugt.
Sollten alle Sicherheitstests positiv verlaufen, so geht das Regierungspräsidium Karlsruhe davon aus, dass der Michaelstunnel am 1. August wieder in Betrieb genommen werden kann. Unmittelbar im Anschluss an die Wiederinbetriebnahme des Michaelstunnels wird dann in den folgenden sechs Monaten das noch fehlende Treppenhaus in der Fremersbergstraße gebaut. Im Zuge dieses Ausbaus, aber auch im Zuge von Nacharbeiten, kann es noch bis Februar 2013 zu einzelnen Tunnelsperrungen kommen. Diese sollen jedoch auf die Nacht beschränkt bleiben.
Anfang Februar 2013 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann wird der Michaelstunnel den aktuellen Sicherheitsvorschriften für Tunnel genügen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis. Weitere Informationen über die Arbeiten am Michaelstunnel erhalten Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe.




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