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Recht im Beruf

Verlängerungsregeln für befristete Arbeitsverträge

06.02.2012 - Köln

Arbeitnehmer A hatte einen befristeten Arbeitsvertrag. Als dieser auslief, bot sein Chef ihm einen neuen an. Dieser war wieder befristet. «In so einem Fall sollte man überprüfen, ob das zulässig ist», sagt Peter Klenter vom Deutschen Gewerkschaftsbund.  Verlängerungsregeln für befristete Arbeitsverträge

Betriebsratswahl bei Unregelmäßigkeiten anfechtbar

06.02.2012 - Kiel

Die Wahl zum Betriebsrat kann angefochten werden, wenn es beim Ablauf der Wahlen Unregelmäßigkeiten gibt. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Arbeitnehmer nicht zu den vereinbarten Zeiten an den Wahlurnen ihre Stimme abgeben können.  Betriebsratswahl bei Unregelmäßigkeiten anfechtbar

Interne Daten per Mail versenden ist Kündigungsgrund

31.01.2012 - Frankfurt/Main

Wer interne Firmendaten an sein privates E-Mail-Postfach verschickt, riskiert eine fristlose Kündigung. So entschied das Hessische Landesarbeitsgericht.  Interne Daten per Mail versenden ist Kündigungsgrund

Kündigung in der Probezeit: Fristen beachten

30.01.2012 - Köln

In der Probezeit sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einander kennenlernen, bevor sie eine längere Zusammenarbeit eingehen. Nicht ausgeschlossen ist, dass man wieder gekündigt wird. Was Arbeitnehmer zum Thema Probezeit wissen sollten, lesen sie hier.  Kündigung in der Probezeit: Fristen beachten

Betriebsrat braucht Grund um Protokolldaten einzusehen

30.01.2012 - Wesel

Wenn der Arbeitgeber den Computer des Betriebsrats ausspioniert, lässt sich das technisch nachverfolgen. Das geht etwa mit Hilfe von Protokolldateien, in denen Zugriffe gespeichert werden. Ohne weiteres kommt der Betriebsrat aber nicht an sie heran.  Betriebsrat braucht Grund um Protokolldaten einzusehen

Bankdaten für Flirt genutzt: Versetzung unrechtens

26.01.2012 - Mainz

Ein Bankmitarbeiter, der Kundendaten für einen Flirt nutzt, darf nicht sofort strafversetzt werden. Das geht aus einem am Donnerstag (26. Januar) bekanntgewordenen Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz hervor.  Bankdaten für Flirt genutzt: Versetzung unrechtens

Zu alt für den Job: Entschädigung einklagen

24.01.2012 - Wiesbaden

Bekommen Bewerber eine Stelle nur deshalb nicht, weil sie zu alt sind, können sie eine Entschädigung einklagen. Sie beträgt in der Regel ein bis drei Monatsgehälter, sagt Bernhard Franke von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS).  Zu alt für den Job: Entschädigung einklagen

Öffnen von E-Mails mit Porno-Inhalt kann Dienstunfall sein

23.01.2012 - Düsseldorf

Das Öffnen einer E-Mail mit pornografischem Inhalt kann ein Dienstunfall sein. Das geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hervor (Aktenzeichen: 23 K 5235/07).  Öffnen von E-Mails mit Porno-Inhalt kann Dienstunfall sein

Kein Anspruch auf Weihnachtsgeld bei Kündigung

19.01.2012 - Erfurt

Gekündigte Arbeitnehmer können nicht grundsätzlich damit rechnen, noch Weihnachtsgeld zu bekommen. Das hänge vom Zweck der Sonderzahlung und den Zeitpunkt der Auszahlung ab, entschied das Bundesarbeitsgericht.  Kein Anspruch auf Weihnachtsgeld bei Kündigung

Unzuverlässige Fahrlehrer riskieren Lizenz

16.01.2012 - Koblenz

Fahrlehrer sollten mit den Geldern ihrer Fahrschüler sorgsam umgehen. Wenn sie die Mittel nicht an ihren Arbeitgeber weiterleiten, verlieren sie ihre Fahrlehrer-Erlaubnis. Das besagt ein Urteil.  Unzuverlässige Fahrlehrer riskieren Lizenz

Bewerbungsgespräch: Bei unzulässigen Fragen lügen

16.01.2012 - Berlin

Nach seiner Entlassung war Arbeitnehmer A zum ersten Mal wieder zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden. Das Gespräch lief zunächst gut. Doch dann fragte der Arbeitgeber plötzlich nach schweren Erkrankungen wie Epilepsie. Was sollte A antworten?  Bewerbungsgespräch: Bei unzulässigen Fragen lügen

Chef darf Attest am ersten Krankheitstag fordern

16.01.2012 - Köln/Berlin

Arbeitnehmer müssen bei Krankheit spätestens nach drei Kalendertagen ein ärztliches Attest vorlegen. Doch der Arbeitgeber kann die Vorlage des Attests auch schon am ersten Arbeitstag verlangen. Das entschied das Landesarbeitsgericht Köln.  Chef darf Attest am ersten Krankheitstag fordern

Urteil: Kündigung wegen HIV-Infektion rechtens

13.01.2012 - Berlin

Die Kündigung eines technischen Assistenten mit HIV-Infektion war nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg rechtens. Die Klage wurde nun in zweiter Instanz abgewiesen.  Urteil: Kündigung wegen HIV-Infektion rechtens

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