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Recht im Beruf

Stromklau: Aufgeladener Akku kein Kündigungsgrund

02.09.2010 - Hamm

Nach dem Urteil im Fall der Berliner Kassierin «Emmely» ist nun auch die Kündigung eines Computerfachmanns wegen eines aufgeladenen Akkus endgültig vom Tisch. Die Berufung seines Arbeitgebers wies das Landesarbeitsgericht Hamm am Donnerstag (2. September) ab.  Stromklau: Aufgeladener Akku kein Kündigungsgrund

Arbeitsrichter: Klagefrist bei Kündigung einhalten

02.09.2010 - Erfurt/Schwerin

Wenn ein Arbeitgeber die Kündigungsfrist eines Mitarbeiters zu kurz berechnet, muss der Beschäftigte innerhalb von drei Wochen eine Klage einreichen. Sonst gilt der «falsche» Termin, urteilte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt (5 AZR 700/09).  Arbeitsrichter: Klagefrist bei Kündigung einhalten

Kein deutsches Kündigungsrecht in Auslandsfiliale

30.08.2010 - Frankfurt/Main

Mitarbeiter in den deutschen Filialen ausländischer Unternehmen genießen nicht automatisch den deutschen Kündigungsschutz. Das geht aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt hervor (Aktenzeichen: 7 Ca 9882/09).  Kein deutsches Kündigungsrecht in Auslandsfiliale

Vertragsstrafe im Arbeitsvertrag muss eindeutig sein

30.08.2010 - Iserlohn/Berlin

Vertragsstrafen für Arbeitnehmer müssen klar und verständlich geregelt sein. Uneindeutig formulierte Klauseln im Arbeitsvertrag sind unwirksam. Das hat das Arbeitsgericht Iserlohn entschieden (Aktenzeichen: 1 Ca 1738/08).  Vertragsstrafe im Arbeitsvertrag muss eindeutig sein

Arbeitsvertrag

Unzulässige Befristung: Rechtzeitig klagen

26.08.2010 - Heidelberg

Gegen die unzulässige Befristung eines Arbeitsvertrags müssen Beschäftigte rechtzeitig vorgehen. Eine sogenannte Entfristungsklage muss Experten zufolge bis spätestens drei Wochen nach dem Ende der Befristung erhoben werden.  Unzulässige Befristung: Rechtzeitig klagen

Privat Surfen im Job: Kündigung nicht immer rechtens

23.08.2010 - Mainz

Surfen Beschäftigte während der Arbeit privat im Internet, rechtfertigt das nicht automatisch eine Kündigung. Das hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschieden (Aktenzeichen 6 Sa 682/09), wie die Deutsche Anwaltauskunft in Berlin mitteilt.  Privat Surfen im Job: Kündigung nicht immer rechtens

Bewerbung verweigert: ALG-II-Kürzung möglich

20.08.2010 - Koblenz

Das Arbeitslosengeld II kann gekürzt werden, wenn sich der Empfänger entgegen einer Verpflichtung nicht auf freie Stellen bewirbt. Das entschied das Sozialgericht Koblenz. Wenn sie mehrere Verstöße zusammenfasst, darf die Behörde aber nur einmal kürzen.  Bewerbung verweigert: ALG-II-Kürzung möglich

Hundebiss: Gute Nachricht für Postboten

18.08.2010 - Minden

Eine gute Nachricht für Briefträger: Wenn ein Hund einen Postboten beißt, muss das Tier so lange einen Maulkorb tragen, bis seine Friedfertigkeit bewiesen ist. Das hat das Verwaltungsgericht Minden (Aktenzeichen: 11 K 835/10) entschieden.  Hundebiss: Gute Nachricht für Postboten

Betriebsrat kann Kündigung widersprechen

18.08.2010 - Hamburg

Bei betriebsbedingten Kündigungen muss in einer Sozialauswahl abgewogen werden, welchen Mitarbeiter eine Entlassung am wenigsten trifft. Wird dabei ein zu kleiner Kreis der Beschäftigten einbezogen, kann der Betriebsrat der Kündigung widersprechen.  Betriebsrat kann Kündigung widersprechen

Arbeitsunfähigkeit: Ausländisches Attest auf Prüfstand

17.08.2010 - Mainz

Ein im Ausland ausgestelltes ärztliches Attest reicht nicht ohne weiteres für den Nachweis der Arbeitsunfähigkeit. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz hervor.  Arbeitsunfähigkeit: Ausländisches Attest auf Prüfstand

Gang zum Amtsarzt verweigert: Kündigung droht

16.08.2010 - Mainz/Berlin

Arbeitnehmer riskieren ihren Job, wenn sie zu einer Untersuchung beim Amtsarzt einfach nicht erscheinen. Das ergibt sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz in Mainz (Aktenzeichen: 6 Sa 640/09).  Gang zum Amtsarzt verweigert: Kündigung droht

Strenge Anforderung an Berufung im Arbeitsrecht

13.08.2010 - Mainz

Für die Berufung gegen arbeitsgerichtliche Entscheidungen gelten nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz strenge Voraussetzungen. Nach einem Urteil muss ein Kläger auf alle Gründe der angegriffenen Entscheidung eingehen.  Strenge Anforderung an Berufung im Arbeitsrecht

Arbeitnehmer dürfen frei über ihr Gehalt reden

13.08.2010 - Rostock/Düsseldorf

Arbeitnehmer dürfen über ihr Gehalt frei reden. Das ergibt sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Mecklenburg-Vorpommerns in Rostock (Aktenzeichen: 2 Sa 237/09), auf das die Rechtsanwaltskammer in Düsseldorf hinweist.  Arbeitnehmer dürfen frei über ihr Gehalt reden

Kind erkrankt: Urlaubstage werden abgerechnet

11.08.2010 - Berlin

Berufstätige Eltern bekommen keine freien Tage gutgeschrieben, wenn sie im Urlaub ihr krankes Kind betreuen mussten. Das ergibt sich aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Berlin (Aktenzeichen: 2 Ca 1648/10).  Kind erkrankt: Urlaubstage werden abgerechnet

Unhöflichkeit rechtfertigt keine sofortige Kündigung

09.08.2010 - Hamburg

Nicht jede Beleidigung gegenüber Vorgesetzten rechtfertigt eine Kündigung. Das gilt zum Beispiel für die plattdeutsche Äußerung «Klei mi ann Mors» («Kratz mich am Hintern»). Das hat das Arbeitsgericht Hamburg entschieden (Aktenzeichen: 21 Ca 490/08).  Unhöflichkeit rechtfertigt keine sofortige Kündigung

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