OB-Wahl in Karlsruhe: "Freie Wähler sind keine Luftnummer"
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Karlsruhe (mda) - Der Stadtrat der Freien Wähler in Karlsruhe (FW), Jürgen Wenzel, soll Kandidat der Wählervereinigung bei der Wahl zum Karlsruhe Oberbürgermeister werden. Das würde zumindest der Gesamtvorstand der FW begrüßen. Im März sollen die Mitglieder darüber entscheiden. Wenzel steht jedenfalls bereit und erklärt ka-news, warum die FW bei der Wahl ein gutes Ergebnis holen könnten.
Am Montag hat der Gesamtvorstand der Freien Wähler (FW) einstimmig beschlossen einen eigenen OB-Kandidaten aufzustellen. Als aussichtsreichster Kandidat gilt FW-Stadtrat Jürgen Wenzel.
Am 8. März wollen die FW in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die "breite Legitimation für die OB-Kandidatur von Stadtrat Wenzel einholen", heißt es in einer Pressemitteilung. Wenzel bestätigte bereits am Mittwoch gegenüber ka-news, dass er für eine Kandidatur bereit stehe.
Wenzel: Freie Wähler haben Chancen
Der Karlsruher Unternehmer und Leserkreis-Bezirksleiter Wenzel ist sich sicher: "Wir sind keine Luftnummer." Bei der OB-Wahl sei ein Stimmenanteil im zweistelligen Prozentbereich für die Wählervereinigung möglich, so Wenzel im ka-news-Gespräch. "Wir sehen es als Chance, dass die großen Parteien keine geeigneten Kandidaten finden. Die CDU streitet über ihren Kandidaten und SPD und Grüne konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen." Die FW seien daher eine wirkliche Alternative für die Wähler, da sie durch Parteiunabhängigkeit in der Lage seien - unabhängig von politischen Blöcken und Ideologien - Mehrheiten zu schaffen, ist Wenzel überzeugt.
"Rechtliche, politische, berufliche wie ökonomische Transparenz, Unabhängigkeit von Seilschaften und oberen Kommandozentralen" seien nach Ansicht der FW die Anforderungen an das künftige Stadtoberhaupt. Der Vorstand betrachte die Falllinie der ehemaligen Oberbürgermeister "Dullenkopf-Seiler-Fenrich sehr kritisch" und werde eine Fortsetzung dieser Linie auf keinen Fall unterstützen, heißt es weiter.
FW: Wenzel ist geeigneter Kandidat
Wenzel entspreche nach Meinung des Gesamtvorstands diesen Forderungen bestens. Er bilde die "gestaltende Alternative zur verwaltenden Routine der Vergangenheit und dies mit Bürgersinn und Parteiunabhängigkeit". Er sei bereit, die Fehlentscheidungen der letzten Jahre im Sinne der Bürger zu korrigieren.
Ein aus ihrer Sicht positives Ergebnis einer nicht repräsentativen ka-news-Umfrage hatte kürzlich die FW dazu inspiriert, über einen eigenen OB-Kandidaten nachzudenken. Über 20 Prozent der Abstimmenden sprachen sich in der Umfrage für einen OB der Wählervereinigung aus.
Wenzel wurde 1962 in Karlsruhe geboren und ist Unternehmer und Bezirksleiter Süd-West beim Lesezirkel. Er sitzt seit 2009 im Karlsruher Gemeinderat. Wenzel ist nach Margret Mergen und Friedemann Kalmbach der dritte Anwärter, der seine Ambitionen auf das Amt des Karlsruher Stadtoberhaupts öffentlich macht.
Mehr zum beginnenden OB-Wahlkampf in Karlsruhe in unserem Dossier

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- (341 Beiträge) | 27.01.2012 07:54tolle idee......2% aus dem jahre 2006 sind auch eine komfortable ausgangssituation. der sieg ist also zum greifen nahe. meine güte, kann man so erkenntnisresistent sein?
- (105 Beiträge) | 27.01.2012 14:16Wenn esjedes Jahr zwei Prozent mehr werden, sind es bis zu den Wahlen bereits 14%.
- (1172 Beiträge) | 27.01.2012 14:40und das soll dann die absolute Mehrheit sein?Als Arzt sollte man besser rechnen können!
- (105 Beiträge) | 28.01.2012 16:59Absolute Mehrheitbekommt im ersten Wahlgang sowieso keiner der antretenden OB Kandidaten. Lassen wir uns also überraschen, was am Ende heraus kommt. Das Beste wäre auf jeden Fall, dass endlich jemand den Bürgerwillen einer Bevölkerungsmehrheit akzeptiert. Das kann am besten derjenige, der den Bürgern am nächsten steht.
Im Übrigen ist nicht jeder Arzt ein Doktor und nicht jeder Doktor ein guter Arzt. - (105 Beiträge) | 28.01.2012 17:03Als Arztwürde ich Ihnen dazu raten, beim Tennis spielen die Knie zu schonen. Abruptes Stoppen schadet. Also immer schön auslaufen.
- (103 Beiträge) | 27.01.2012 08:02OB
- (1669 Beiträge) | 27.01.2012 09:46Da war sicher die ka-news-Umfrage entscheidend.Jetzt kommen sicher noch die Kandidaten der Piratenpartei und der Istmirvölligegalpartei.
SPD stellt niemand auf, weil unter 10%. - (1290 Beiträge) | 27.01.2012 10:53ja, das Ergebnis war extrem irreführendsicher gibt es Rufe nach einem Ende der "Weiter-wie-bisher-im-Nebel" der etablierten CDU-Mache.
Nachdem nun die Fernsteuerung aus Stuttgart ein wenig abgeschnitten ist durch Grün-Rot ( auch ohne Konzept) ist nun aber aber für die Wähler fast egal, wer fortan auf Steuerkosten zum tatenlosen Steuerkreis gehört.
Das Problem von machtwechseln sind idR die Kosten, da die Entamteten ja auch kostentreibend "versorgt" werden müssen. - (217 Beiträge) | 27.01.2012 10:0521,27%sagt schon vieles aus, bevor ich mich von der "Abholz Mergen" verars...lasse,sind mir die FW am Ars... lieber als andere im Gesicht.
- (1172 Beiträge) | 27.01.2012 10:22Weiter als den ersten Absatzbraucht man nicht lesen, um zu erfahren, daß der überhaupt noch nicht nominiert ist. Aber hier schon als Kandidat rumkrakelen...., da scheint die Mitgliederversammlung nur ein Abnickverein für Wenzels Beschlüsse zu sein, schön blöd wer da freiwillig mitmacht!
- (159 Beiträge) | 27.01.2012 10:31Ja Willi_Emmsauf diesen hirnlosen Kommentar hat die Welt gewartet!
- (1172 Beiträge) | 27.01.2012 10:35Ich finde darüber sollte man eine Online-Umfrage machen!
- (217 Beiträge) | 27.01.2012 10:46Sorrybin eine Zeile verrutscht,der Daumen hoch war ganz klar für karamba gedacht und NICHT für Willi. SORRY
- (1172 Beiträge) | 27.01.2012 12:44Kein Grund sich 2x zu 'sorry'en!Kein Grund sich zu entschuldigen, geht eh alles an den gleichen! Ich hab nämlich hier zwei User und unterhalte mich halt manchmal gern mit mir selber, weil sonst ja niemand Antwort auf meine Kommentare gibt!
- (105 Beiträge) | 27.01.2012 14:14kein Wunderdass Sie keine Antwort auf Ihre Kommentare erhalten, bei dem Unsinn den Sie von sich geben.
- (1172 Beiträge) | 27.01.2012 14:55einer, der seine Entscheidungenvon Online-Umfragen abhängig macht hat Keine Chance verdient!
Weiß doch jeder Luscheningo wie man solche Umfragen manipuliert.... - (2613 Beiträge) | 27.01.2012 15:25Wasregt ihr euch auf?
Zum OB kandidieren kann wer immer es will.
Der Wähler entscheidet,wer es dann wird.
Und wenn euch ein Kandidat/in nicht passt,wählt ihn nicht und gebt wem anderes die Stimme. - (959 Beiträge) | 27.01.2012 15:36sehe ich genau so
- (1172 Beiträge) | 27.01.2012 16:51und ich seh das auch so!Deshalb werde ich ebenfalls kandidieren!
Bei einer Umfrage gestern auf dem Tennisplatz kam nämlich raus, daß jeder fünfte von denen denkt, daß auf jeden Fall mal jemand vom Fach OB werden muß!
Ich kandidiere, aber wählen tu ich dann lieber den Freien-Wähler!




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