Geldtransport-Fahrer stellt sich - Beute gefunden
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Ulm/Neu-Ulm (dpa) - Der seit Ende Oktober gesuchte Fahrer eines Geldtransporters, der sich mit einer Millionenbeute abgesetzt hatte, hat sich der Polizei in Ulm gestellt und die Beamten zum Geldversteck geführt.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilte, ist die Beute fast vollständig sichergestellt. Der 36- Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Der Transport-Fahrer hatte zum Tatzeitpunkt mit seinem Kollegen mehrere Millionen Euro von Banken und Geschäften eingesammelt. Unbemerkt von seinem Partner gelang es ihm jedoch, einen Millionenbetrag auf die Seite zu schaffen. Nachdem er seinen Kollegen abgesetzt hatte, verschwand der Mann. Der Transporter wurde später in einer Tiefgarage in Ulm entdeckt.
Die Ermittler erhielten zahlreiche Hinweise, auch nach der Veröffentlichung des Falles in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst». Die 15-köpfige Ermittlungsgruppe der Ulmer Kriminalpolizei verfolgte rund 160 Spuren bis in die Türkei und nach Spanien, wo dem Gesuchten die Polizei von Barcelona am vergangenen Freitag nahe einem Hotel ganz dicht auf den Fersen war. Fast zeitgleich meldete sich ein Rechtsanwalt bei der Ulmer Polizei. Er kündigte an, dass der 36- Jährige sich stellen wolle.
Am Samstag wurde die Polizei zum Geldversteck - einem Feld bei Neu-Ulm (Bayern) - gelotst. Der Geldräuber hatte die Beute dort am Feldrand vergraben. Nach seiner Festnahme machte er keine weiteren Angaben.




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