Köpfe im Profil
17.11.2004 -
Nach dem Volksschulabschluss an der Karlsruher Leopoldschule absolvierte Alfred Bercher im Heidelberger Schlosshotel eine Ausbildung zum Koch. Anschließend folgten Anstellungen in verschiedenen Betrieben in Karlsruhe (Kaiserhof), Heidelberg und im Schloss Halberg, dem neu eröffneten Restaurant des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken. Erste zarte Bande mit der weltberühmten französischen Küche und deren Köchen knüpfte der Familienmensch 1961 im damals noch lothringischen Saarlouis als Gast des mit einem Stern ausgezeichneten Restaurants "Charrue dòr".
26.10.2005 -
Gabriele Fischer ist Gründerin und Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins "brand eins". Am 25. Januar 1953 wurde Gabriele Fischer in Karlsruhe geboren. Ihre Eltern und sie waren sich darüber einig, dass die Karlsruherin nicht in ihrer Heimatstadt studieren sollte. Also ging sie nach Freiburg und studierte Politik, Soziologie und Germanistik. In dieser Stadt lernte die Chefredakteurin ihren heutigen Ehemann kennen, mit dem sie eine Wochenendehe führt, da sie in Hamburg und er in Bremen wohnt.
19.10.2005 -
Rolf-Ulrich Kunze wurde am 12. November 1968 in Osnabrück geboren. Er lehrt Neuere und Neueste Geschichte am KIT. Sein Forschungs- und Publikationsschwerpunkt ist die Kulturgeschichte der Technik zwischen 1930 und heute. Rolf-Ulrich Kunze ist der jüngere Bruder des Rock-Komponisten, Autors und Musical-Übersetzers Heinz Rudolf Kunze.
09.02.2005 -
Wer alle Titel aneinander reihen will, die dieser Mann in seinem Leben schon gesammelt hat, muss Zeit und vor allem Geduld mitbringen. Am 8. Juli 1956 wurde er als Matthias Dischler geboren - in der Weststadt, wie er betont - und darf sich heute unter anderem Generalsekretär der deutsch-mexikanischen Juristenvereinigung nennen. Kurzzeitig war er auch Geschäftsführer der deutsch-spanischen Gesellschaft, Jugend- und Abteilungsleiter und sogar Trainer beim früheren FC Südstern und ist heute neben seiner Rechtsanwaltstätigkeit etwas, dank dem er in der Fächerstadt vor allem bekannt geworden ist: Manager der BG Karlsruhe.
16.02.2005 -
1935 in der Fächerstadt geboren, war ihr bis Ende des Kriegs aufgrund von Bombardierungen und ständigen Evakuierungen ein geregelter Schulbesuch nicht möglich. Erst nach Ende der Wirren des Zweiten Weltkriegs absolvierte Christa Fuß am Karlsruher Lessing-Gymnasium ihre Mittlere Reife. Nach bestandener Prüfung an der Wirtschaftsoberschule in Karlsruhe arbeitete sie von 1953 an zehn Jahre lang bei der Landeskreditbank in der Abteilung Hypothekengewinnabgabe, bei der sie unter anderem auch für englische Übersetzungen zuständig war. 1963 schied die Mutter von vier Kindern aus dem Berufsleben aus und widmete sich diversen ehrenamtlichen Tätigkeiten wie zum Beispiel der Mitarbeit in der Blutspendezentrale des Deutschen Roten Kreuzes.
24.05.2006 -
"Ich wuchs mit meinem älteren Bruder auf dem elterlichen Bauernhof auf und wir hatten schon als Kinder die eine oder andere Aufgabe beim Füttern und Pflegen der Tiere als auch bei der Feldarbeit zu übernehmen. Was mir nicht immer Spaß machte – denn schließlich war es eine Pflicht - genossen meine Freunde geradezu, so dass sich auf unserem Hof stets viele Kinder tummelten", erzählt die Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl, Ute Müllerschön, über ihre Kindheit. Doch das Leben auf dem Bauernhof hatte für die Politikerin zunächst ein Ende. Nach ihrer Fachhochschulreife studierte sie nämlich in Hamburg Ernährungs- und Haushaltswissenschaften.
31.05.2006 -
Einen Haushalt führen, das ist doch keine Aufgabe für eine moderne Frau - oder? "Im Laufe meiner Arbeit stellte ich fest, dass es sich beim Deutschen Hausfrauen-Bund um einen absolut zeitgemäßen Verband handelt, der viele aktive und engagierte Frauen in der ganzen Republik vereint - meine Vorbehalte wurden eines besseren belehrt -, die politische Ziele haben und vor allem das Image der Hausfrauen im Land verbessern und stärken wollen. Nach und nach konnte ich dann meine Dozententätigkeit in der Fort- und Weiterbildung ausbauen und ließ mich als Beirat in die Verantwortung des Vorstandes rufen," erzählt die Vorsitzende des Deutschen Hausfrauenbundes Ortsverband Karlsruhe Bärbel Neher.
22.03.2006 -
"Mädchen, spezialisiere dich auf Wirtschaftsthemen", hat einst Otto Graf Lambsdorff der FDP-Europaabgeordneten Dr. Silvana Koch-Mehrin geraten. "Damit hat er Recht gehabt", so die liberale Politikerin. "Gedöns" ist Wirtschafts- und Finanzpolitik sicher nicht, schon gar nicht in Brüssel, wo sie wohnt. Seit ihrem Erfolg als Spitzenkandidatin im Europawahlkampf 2004 ist die gebürtige Wuppertalerin Vorsitzende der Freien Demokraten im EU-Parlament.
10.05.2006 -
Sie hat es geschafft und versucht jetzt eifrig ihre Ziele zu verwirklichen, unter anderem möchte sie sich für die Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung einsetzen, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und sich für Familie und Beruf engagieren. Die Rede ist von Katrin Schütz. Sie ist nicht nur die Geschäftsführerin eines Sport-Unternehmens, sondern auch Landtagsabgeordnet für die CDU.
17.05.2006 -
"Frau Hermes, Sie sind das schmückende Element hier", sagte ein Karlsruher Hochschulrektor einst zu Professor Liesel Hermes als sie wieder als einzige Frau in einem Arbeitsgremium saß. Dies sollte ein Kompliment für die jetzige Rektorin der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sein. Jedoch kam die Botschaft anders bei ihr an. Es zeigte Hermes, dass man als Frau in leitender Position noch immer sozusagen aus zwei verschiedenen Blickwinkeln angeschaut wird: als Führungsfigur und Frau.