"Schlechtes Zeugnis"
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Stuttgart/Rheinstetten ps -
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Mit dem Versuch in Forchheim sollten Anbauregeln zum Schutz des konventionellen und ökologischen Landbaus entwickelt werden, unter anderem, welchen Abstand ein Landwirt zu konventionell oder ökologisch wirtschaftenden Nachbarbetrieben einhalten muss, wenn er gentechnisch veränderte Pflanzen anbaut. Mit dem Versuch, der im Verbund mit der Forschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig durchgeführt wurde, geht ein bereits in Sach- und Personalmittel des Versuches investierter Betrag in fünfstelliger Höhe verloren. "Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein krimineller Akt von Zerstörung fremden Eigentums, der nicht toleriert werden kann" sagte Hauk.
Der Versuch war bis zur Zerstörung sehr gut entwickelt. Die Windverhältnisse zur Hauptblütezeit waren im Sinne der Versuchsfrage optimal. "Wir müssen bis zur Auswertung im Herbst abwarten, inwieweit der Versuch, auch unter Hinzuziehung der anderen Versuchsstandorte, nun noch ausgewertet werden kann" sagte Minister Hauk.
Hauk bezeichnete es als ein Dilemma, dass nun die praktizierte Transparenz, insbesondere durch die flurstücksgenaue Veröffentlichung im Standortregister, zur vollständigen oder teilweisen Zerstörung der Versuche in Oberboihingen, Ladenburg und nun auch in Forchheim geführt habe. "Eine Einschränkung der Information der Öffentlichkeit würde gerade diejenigen treffen, denen an einer fachliche Auseinandersetzung gelegen ist, nicht aber an der Missachtung von Recht und Gesetz", sagte der Minister.




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