Möglichkeiten schwinden
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Karlsruhe hok -
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Die Haltung der Stadt in diesem Konflikt hat sich nicht geändert, trotz zahlreicher Vermittlungsversuche, vor allem seitens der Grünen. Diese hatten im Sinne einer für beide Seiten einvernehmlichen Lösung einen Runden Tisch vorgeschlagen. In einem Offenen Brief vom Dezember schrieb die Karlsruher Gemeinderatsfraktion der Grünen Oberbürgermeister (OB) Heinz Fenrich an, die Vollstreckung des Räumungstitels für das Gebäude aufzuschieben (ka-news berichtete). Kulturelle und gesellschaftliche Aspekte sprechen nach Argumentation der Grünen gegen die Räumung.
Übergabe in "besenreinem" Zustand
Vergangene Woche setzte sich auch die Grünen-Bundestagsabgeordnete für Karlsruhe, Sylvia Kotting-Uhl, für den Verbleib des Wohnprojekts ein (ka-news berichtete). Die Suche nach einem Alternativstandort solle weiter vorangetrieben werden, forderte Kotting-Uhl. Nach außen drang aus dem Rathaus in dieser Richtung nicht viel. Die Haltung der Stadt zu diesem Thema sei bekannt, neues gebe es nicht zu berichten. Der OB lehnt auf ka-news-Anfrage eine Stellungnahme ab, verweist gleichzeitig auf den juristischen Dienst der Stadt. Die Stadt besteht nach wie vor auf die pünktliche Räumung des Gebäudes, so auch nachzulesen in einem Schreiben der Gebäudewirtschaft der Stadt Karlsruhe an die Bewohner der Schwarzwaldstraße 79 vom Dienstag vergangener Woche.
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Ohne Ersatz möchte keiner freiwillig gehen
Der jüngste Rettungsversuch für die Ex-Steffi vom vergangenen Freitag lief ebenfalls ins Leere. Das Gespräch zwischen Bewohnern und Sozialbürgermeister Harald Denecken führte Samstagvormittag zur Besichtigung einer Halle im Karlsruher Rheinhafen. Die Halle, welche am selben Abend noch zum Schauplatz eines Konzerts rechtsextremer Bands wurde (ka-news berichtete), erfüllte jedoch nicht die Anforderungen der Bewohner der Ex-Steffi. Zu dezentral liege die Halle, außerdem sei es nicht möglich, Wohnraum in dem Gebäude unterzubringen. Jedoch sei dies eine zentrale Forderung, ohne die eine Anmietung nicht in Frage komme.
So schwinden langsam die Möglichkeiten für die Ex-Steffi. Auch die eigene Suche der Bewohner nach einem neuen Gebäude verlief bislang ergebnislos, erklärt einer der Bewohner gegenüber ka-news. "Wir hoffen, dass noch eine Lösung gefunden wird", heißt es. Eines sei jedoch klar: "Ohne Ersatz wird von uns aus dem Haus niemand freiwillig in die Obdachlosigkeit gehen."




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