Karlsruher Jusos entsetzt
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Karlsruhe ps/tmr - Die Karlsruher Jusos reagierten mit Empörung auf die Einberufung des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger als Wahlmann der CDU in die Bundesversammlung. "Es zeige sich das selbstherrliche Verhalten der CDU, wenn sie im nachhinein einen unbelehrbaren Mann, der sich bis heute als Opfer einer Rufmordkampagne sieht, als Wahlmann für die Bundesversammlung am Sonntag nominiert", heißt es in einer Erklärung der Jungsozialisten.
Filbinger trat 1978 wegen seiner Beteiligung an Todesurteilen als Marinerichter im Dritten Reich als Ministerpräsident von Baden-Württemberg zurück. Die Jusos sehen die Berufung als eine Geschmacklosigkeit gegenüber den Angehörigen der Opfer aus der Nazizeit an.




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