Folgeschäden vermeiden
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Bruchsal ps -
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Ab 10 Uhr können sich alle interessierten Besucher im Funktionsbereich der Medizinischen Klinik im C-Bau an Informationsständen und im persönlichen Gespräch mit den Fachleuten über alle möglichen Aspekte der Volkskrankheit Diabetes informieren. Vor allem wollen die Fachleute auch zum Thema Vermeidung informieren.
Es besteht die Möglichkeit zur Blutdruck- und Blutzuckermessung sowie zu einem Fuß-Vorsorge-Checkup. Dazu gibt es Wissenswertes zur richtigen Ernährung und zur effektiven Bewegung. Außerdem können die Räumlichkeiten des Schulungszentrums besichtigt werden. "Hilfe zur Selbsthilfe" - unter diesem Motto unterstützt das Schulungszentrum an der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal Menschen mit Diabetes.
Obst und Gemüse ist sehr wichtig
Eine Schüssel buntes Müsli, frisches Obst und Gemüse, verschiedene Brotsorten sowie Wurst und Käse - schon früh morgens haben die Diabetesberaterinnen Sandra Müller und Karin Stemmer diese Köstlichkeiten im Schulungsraum des Diabeteszentrums bereit gestellt. Die appetitlich angerichteten Lebensmittel sind Bestandteil des Frühstücksbuffets, das im Rahmen der einwöchigen Diabetikerschulung in der Fürst-Stirum-Klinik an diesem Tag auf dem Programm steht.
Schon seit vielen Jahren bietet das Diabetesteam unter der Leitung von Kohler Schulungen für Diabetiker an. Seit 1998 ist die Einrichtung von der Deutschen Diabetesgesellschaft als Schulungszentrum für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker anerkannt. Ein Team aus speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften, Ernährungs- und Diabetesberaterinnen, Physiotherapeuten und Psychologen sorgen mit ihrer hohen Fachkompetenz an der Fürst-Stirum-Klinik Diabetespatienten mit all ihren Problemen und vermitteln ihr Wissen auch in den Schulungen.
Frühzeitige Diagnose kann Folgeschäden vermeiden
Die Teilnehmer lernen im Lauf einer Woche alles, was sie im Alltag im Umgang mit ihrer Krankheit Diabetes mellitus wissen müssen. Der Stundenplan umfasst dabei die theoretischen Grundlagen zur Krankheit selbst und zu Therapiemöglichkeiten und beinhaltet daneben auch viele praktische Elemente zur richtigen Selbstkontrolle, zur ausgewogenen Ernährung und zur effektiven Bewegung sowie eine individuelle Blutzuckerbesprechung.
"Diabetes geht uns alle an" ist das Motto von Kohler. Denn oftmals bleibt die Krankheit lange unerkannt und wird häufig nur durch Zufall, beispielsweise bei einer Routineuntersuchung festgestellt. "Diabetes ist eine der gefährlichsten und heimtückischsten Krankheiten, weil er den ganzen Körper mit allen Organen erfasst und schwer schädigen kann", so der Chefarzt. Deshalb liegt ihm die Aufklärung der Bevölkerung besonders am Herzen, denn durch eine frühzeitige Diagnose und eine rasche und nachhaltige Umstellung der Lebensweise können Folgeschäden vermieden und die Lebensqualität erhalten werden.
"Die Schulung gilt heutzutage als wichtige Grundlage jeder Diabetesbehandlung. Nur wer geschult ist, hat das nötige Rüstzeug, um die Behandlung seiner Erkrankung selbst in die Hand zu nehmen und auf Dauer mit dem Diabetes klarzukommen", lautet die übereinstimmende Meinung der Diabetesberaterinnen. Die Schulungen werden sowohl für ambulante als auch für stationäre Patienten und deren Angehörige angeboten.




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