Erwartungen weit übertroffen
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Karlsruhe cbu -
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"Uns als Messegesellschaft freut besonders", so Wacker, "dass die Leute so neugierig sind." Die Menschen hätten die Hallen geradezu "in Besitz" genommen. Besonders von den Besuchern gelobt worden sei die klare Hallenstruktur, wie eine Umfrage der Messegesellschaft unter den Gästen ergab. Es sei nur schwer vorstellbar, so die einhellige Meinung, dass man sich bei der klaren Hallenführung auf dieser Messe verlaufen könne. Auch seien die kleinen Restaurants und die Cafeteria im Eingangsbereich und auch das große Messerestaurant mit Blick über das Messegelände sehr gut angenommen worden. "Hier bekommen die Leute ganz neue Eindrücke, die sie vom alten Messeplatz so nicht gewohnt waren", bekräftigt Wacker.
Kein Gedränge und Geschiebe in den Messehallen
Auch die dm-Arena kam gut weg bei der Umfrage. "Besonders die gute Akustik wurde gelobt", so Wacker. "Wir haben auch ganz bewusst auf der Eröffnungsveranstaltung mit der Badischen Staatskapelle ein klassisches Orchester spielen lassen, um die hervorragende Akustik der dm-Arena zu präsentieren." Das sei sehr beeindruckend für die Gäste aber auch für die Konzertveranstalter selbst gewesen.
Für die Messeveranstalter und die Aussteller sei auch die großzügige und lichte Architektur beeindruckend, wenngleich sich mancher von dem ungestrichenen Sichtbeton der Hallenwände nicht unbedingt begeistert gezeigt habe. Dies Betonflächen, so Wacker, ließen jedoch auch viel Spielraum für Experimente, wie Star-Lichtdesigner Jerry Appelt mit seiner Bühnenbeleuchtung auf der Eröffnungsparty "Best of Baden- Württemberg" eindrucksvoll gezeigt habe. Darüber hinaus sei auch die eindeutige Gliederung der Neuen Messe sehr begrüßt worden. Diese ermögliche es, dass die Hallen 24.000 Besucher fassen könnten, ohne dass es irgendwo zu Gedränge oder Geschiebe komme. Wesentlich angenehmer als am alten Messestandort in der Karlsruher Innenstadt, sei auch die Anliefersituation für die Aussteller geworden. "Dies wurde immer wieder betont", erklärt Wacker.
Parkplatzchaos in Rheinstätten
"Manche kleine Ecke ist noch nicht fertig", bekennt Wacker freimütig, "doch die Hallen sind voll funktionstüchtig." Dies sei mit vereinter Kraft bis zum 31.Oktober geschafft worden. "Dafür bedanken wir uns bei allen, die daran beteiligt waren. Und wenn erst die Innenfläche begrünt ist, Bänke aufgestellt sind und das eine oder andere Kunstobjekte seinen Platz gefunden hat, werden die Mühen vergessen sein." Fahrradständer seien jetzt auch vorhanden, nachdem sich darüber im Vorfeld Beschwerden gab. Auch hätten sich Bedenken der Messegesellschaft, das Messegelände sei zu weit von der Stadtbahn entfernt, als unbegründet herausgestellt. "Jetzt, wo der Anziehungspunkt da ist", stellt Wacker fest, "laufen die Leute, plaudern miteinander und empfinden das Stück Weg von der Haltestelle zum Messegelände als nicht zu weit."
Auch sei die Parkplatzsituation für die Messegröße vergleichsweise großzügig. Trotzdem gebe es ein paar Probleme, bekennt Wacker. Viele Leute wollten sich die vier Euro Parkgebühr auf den Parkflächen vor der Messe sparen und sorgten dann in Rheinstetten regelmäßig für Chaos. "Da kann es passieren, dass mal schnell ein Supermarktparkplatz zum ‚Messeparkplatz’ umfunktioniert und so manche Seitenstraße zugeparkt wird." Auch sei es bereits vorgekommen, dass die Gäste ihre Wagen einfach auf dem Seitenstreifen der B36 abgestellt hätten und die Bundesstrasse daraufhin von der Polizei zeitweise halbseitig gesperrt werden musste. "Ich denke jedoch", so Wacker, "dass dieser Missstand nicht lange anhalten wird, denn billiger waren die Parkplätze am alten Standort in der Innenstadt auch nicht"
Kalender der Neuen Messe Karlsruhe ist voll
Wacker sieht positiv in die Zukunft: "Wir haben in den ersten zwei Monaten keine Veranstaltung gehabt, die nicht eingeschlagen hätte. Auch laufen konkrete Folgeverhandlungen mit Fernsehveranstaltern für große Ereignisse, denn in diesem Bereich hat die dm-Arena bereits jetzt ihre Akzeptanz gefunden." Was Messen betrifft, so sei der Kalender der Neuen Messe Karlsruhe ohnehin bereits ziemlich dicht belegt. "Wir hoffen, dass die Anfangseuphorie in der Bevölkerung anhält und die nächsten Veranstaltungen genauso gut angenommen werden. Was uns besonders optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass die Besucher wirklich stolz darauf sind, eine solche Messe in ihrer Region zu haben."



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