Gegen die "Gen-Milch" des Molkereikonzerns Müller protestierte Greenpeace in einer deutschlandweiten Aktion am vergangenen Wochenende. Betroffen waren davon auch das Scheck-in-Center, Karstadt und Filialen von Penny in der Fächerstadt. Die Aktivisten der Umweltschutzorganisation tauchten in weißen Schutzanzügen in diesen Geschäften auf und packten Müllermilchprodukte in Einkaufswagen, die mit der Aufschrift "Müller-Milch. Mit genmanipuliertem Tierfutter hergestellt" versehen waren. Damit wollte Greenpeace versuchen, mit Kunden und Filialleitern dieser Geschäfte ins Gespräch zu kommen, um über die Gefahren gentechnisch manipulierter Produkte aufzuklären.
"Verbraucher sollen Müllermilch im Regal stehen lassen, so lange die Milchkühe Gen-Soja und Gen-Mais fressen", so Isabella Kober, Sprecherin von Greenpeace Karlsruhe über den Sinn der Aktion. Auch die Geschäftsführung der Handelskonzerne sollen sich nach Ansicht der Umweltschützer an den Konzern wenden, damit dieser kein genmanipuliertes Tierfutter mehr einsetzt. Nach Ansicht des Molkereikonzerns, der als einer der wenigen Molkereien Deutschlands genmanipulierten Soja verwendet, widersprechen die Äußerungen der Umweltschützer den "tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen."
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