Zerstörungen auf Baustelle von Fleischwerk
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Karlsruhe (dpa/lsw) - Die Karlsruher Polizei sucht nach unbekannten Tätern, die an der Baustelle der umstrittenen Edeka-Fleischfabrik in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) einen großen Schaden angerichtet haben.
In der Nacht zum Dienstag hatten sie mehrere Löcher in ein 450 Meter langes Wasserrohr gebohrt. Das Rohr ist nach Angaben der Polizei wertlos geworden, weil es nicht repariert werden kann. Es entstand ein Schaden von rund 75 000 Euro. Der Lebensmittelkonzern Edeka hat Strafanzeige gegen unbekannt erstattet, bestätigte die Polizei am Donnerstag Medienberichte. Außerdem setzte der Konzern für Hinweise, die zu den Tätern führen, eine Belohnung von 10 000 Euro aus. Ob militante Gegner des Fleischwerks für die Zerstörungsaktion verantwortlich sind, ist unklar. Laut Polizei gibt es noch «keinen heißen Tatverdacht»
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Kommentare [1]
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- (128 Beiträge) | 23.04.2010 13:40Tatverdacht + LogikWer die Geschichte und allg. das Ränkespiel in Politik und Wirtschaft nur etwas verfolgt, kennt auch diese Methode:
Man richtet selbst einen rel. unbedeutenden Schaden an, bläst ihn dann groß auf, um eine öffentliche Attacke gegen unliebsame, aber in der Sache völlig unschuldige Meinungsgegener fahren zu können.
Außerdem: wer sagt (und beweist), dass das besagte Rohr bei Anlieferung in einwandfreiem Zustand war?
Es sind noch eine ganze Menge anderer Szenarien denkbar und genauso wahrscheinlich.
Die öffentliche Vorverurteilung der Fleischwerkgegner sollte überdacht und keineswegs einfach so geteilt werden.




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