Gomadingen Großer Aufgalopp bei Hengstparade in Marbach

Edle Pferde, stilvolles Ambiente: Mit dem Besuch von mehreren Tausend Zuschauern hat am Samstag die Hengstparade in Marbach begonnen. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU) sprach zur Begrüßung angesichts des strahlend schönen Herbstwetters von «Indian Summer auf der Schwäbischen Alb».

Bei der traditionellen Parade auf dem Haupt- und Landgestüt Marbach (Gomadingen, Kreis Reutlingen), die gut vier Stunden dauert, sind neben den berühmten Weil-Marbacher Vollblutarabern auch wertvolle Schwarzwälder Kaltblutpferde und sportliche Warmblüter zu sehen. Mehr als 100 Pferde sind an den Vorführungen, darunter Kutschfahrten und Dressurübungen, beteiligt. Auch andere Tiere wie Falken, Trampeltiere, eine Schafherde und Eselstuten mit Fohlen treten auf. Weitere Paraden sind für Sonntag und Dienstag geplant.

Die Präsentationen auf dem ältesten deutschen Staatsgestüt gibt es nach Angaben des Gestüts seit 1925. Seit 1958 finden sie immer im Herbst statt. Das Haupt- und Landgestüt wurde zwischen 1552 und 1554 vom Herzog Christoph von Württemberg erbaut. Zum Landesbetrieb gehören noch Gestütshöfe in Gomadingen-Offenhausen und St. Johann (beide Kreis Reutlingen).

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