Heidelberg Flatterband soll Schüler in Heidelberg schützen

Für einen Sicherheitstest hat die Verwaltung von Heidelberg einen wichtigen Schulweg mit Flatterband und Warnhinweisen vom Autoverkehr getrennt. «Die Kinder sollen geschützt und ungestört etwa von Lieferwagen und parkenden Fahrzeugen zum Unterricht

gehen können», sagte eine Sprecherin der Stadt. Es handele sich um einen zweiwöchigen Pilotversuch, der an diesem Freitag ende. «Danach wollen Schulen, Eltern und der Gemeinderat in Gesprächen klären, ob die Aktion beibehalten wird.»

Nach einem tödlichen Unfall Anfang 2016 waren in Heidelberg Rufe nach mehr Verkehrssicherheit für Schüler laut geworden. Damals war ein neunjähriger Junge von einem Lieferwagen überrollt worden.

Für den Test hatten städtische Mitarbeiter das rote-weiße Flatterband in den vergangenen Tagen vor 7.00 Uhr morgens angebracht und nach 8.45 Uhr wieder entfernt. «Die Aktion wurde auch von Erst- und Zweitklässlern gut angenommen», sagte die Stadtsprecherin. An Autofahrer sei Infomaterial verteilt worden.

Der Schritt ist Teil eines auf zwei Jahre angelegten sogenannten Sicherheitsaudits, mit dem gezielt Schulwege und das Umfeld von Begegnungszentren in Heidelberg untersucht werden sollen. Über die morgendliche Aktion hatte auch die «Rhein-Neckar-Zeitung» berichtet.

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