- Joggen in Karlsruhe:
Laufen für den gesunden Rücken: So tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes
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Karlsruhe - Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Rückenschmerzen vorzubeugen. Eine effektive Art, um der Bewegungsarmut entgegenzuwirken, ist der Sport. Entsprechend der individuellen physischen Konstitution kann jeder mit dem Training beginnen. Doch gerade beim Laufen sollten sich Sportler ihrer Gesundheit zuliebe den ein oder anderen Grundsatz zu Herzen nehmen.
Laufwillige sollten nicht einfach darauf loslaufen - getreu dem Motto "Je mehr ich mich bewege, desto gesünder ist das für meinen Rücken". Aber auch der Spaziergang muss nicht gleich zur Wissenschaft werden. Es gibt jedoch drei Punkte, auf die Hobbyläufer achten sollten.
Technik
Wie bei vielen Sportarten gibt es auch beim Laufen nicht eine einzige richtige Technik. So gibt es auf den Karlsruher Laufstrecken wohl so viele Laufstile wie Läufer. Grundsätzlich empfehlen Experten jedoch, den Fuß nicht zu weit vor dem Körperschwerpunkt aufkommen zu lassen. Die optimale Position ist direkt unter dem Körperschwerpunkt.
Gleichzeitig sollten Läufer mit dem Mittelfuß aufkommen, um Gelenke nicht unnötig zu belasten und Fehlstellungen zu vermeiden. Solche falschen Belastungen können sich auf die nächsten Muskeln, bis hin zur Rückenmuskulatur, auswirken. Für den Oberkörper empfehlen Experten diesen aufrecht zu halten beziehungsweise ganz leicht nach vorne zu beugen. Ein Hohlkreuz sollten Läufer in jedem Fall vermeiden.
Muskelgruppen
Entscheidend für einen gesunden Rücken ist die Rumpfmuskulatur. Diese sollte gezielt trainiert werden, um den Oberkörper in der aufrechten Position zu halten. Dadurch können Wirbelsäule sowie Bandscheiben entlastet werden. Übungen, bei denen das eigene Körpergewicht zum Einsatz kommt, eignen sich ebenso wie Übungen an Trainingsgeräten. Auf jeden Fall sollten die Übenden mit einem kleinen Pensum beginnen. Fachkundige Anleitung, besonders beim Training an Geräten, ist wichtig, um die korrekte Ausführung der Übungen zu erlernen und Überbelastungen zu vermeiden.
Fehlstellungen vermeiden
Neben dem Krafttraining kann gelegentliches Barfußlaufen sehr heilsam sein. Unmittelbar vor dem Sport sollte man ein 20- bis 30-minütiges Sonderprogramm einlegen. Dieses beinhaltet das Dehnen der später beanspruchten Gelenkgruppen und ein leichtes Aufwärmen, um Muskelverspannungen zu verhindern. Außerdem eignen sich koordinative Übungen, um sich auf bestimmte Bewegungsabläufe einzustellen, die die jeweilige Sportart verlangt.
Trotz guter Vorbereitung, gut trainierter Muskulatur und der richtigen Lauftechnik auf passenden Laufstrecken, sind Läufer dennoch nicht gegen Schmerzen am Bewegungsapparat immun. Treten solche auf, sollten sie sich an den Facharzt wenden. Dieser kann feststellen, woher die Schmerzen kommen: von einer ernsthafteren Verletzung oder von eventuellen Fehlstellungen, die Laufschuheinlagen lindern oder gar beseitigen können.
Laufen an sich ist eine effektive und leichte Art, dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken. Allein kann es Rückenschmerzen allerdings nicht verhindern. Bei falscher Ausübung kann sich Joggen sogar negativ auf den Rücken auswirken. Was man außerdem tun kann, um Rückenschmerzen zu vermeiden, erfahren Sie in den kommenden Wochen in weiteren Artikeln dieser Reihe.
Dieser Text wurde uns zur Verfügung gestellt von Stefan Füger von Betten Füger, einem der Sponsoren des Laufstreckentests; redaktionell unterstützt von Daniel Grawe.
Sie kennen tolle Laufstrecken? Unser Test-Läufer Manuel Trutter testet Ihre Lieblingslaufstrecke in der Stadt. Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge einfach per ka-Reporter-Formular oder direkt als Kommentar unter den Artikel. Manuel Trutter macht sich dann selbst auf den Weg und läuft für Sie los! Neben den Testberichten wird es in unserem Dossier zum Thema auch Experten-Tipps rund um das Laufen und den gesunden Rücken geben.




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