Deutschland. Das nächste Kapitel Europa 2050: Wie stärken wir Vertrauen in die Zukunft?

Di, 25.07.2017 19:30, ZKM_Medientheater, Eintritt frei
Anmeldung unter: kas-bw@kas.de

60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge diskutieren der stellvertretende Präsident des europäischen Parlaments Rainer Wieland, der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Daniel Caspary sowie der Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Stefan Hofmann gemeinsam mit dem Publikum über die europäische Zukunft als Auftrag zur Gestaltung.

Vertrauen war die gemeinsame Basis, als Frankreich, Luxemburg, Italien, Belgien, die Niederlande und Deutschland am 25. März 1957 die Römischen Verträge unterzeichneten und damit den Grundstein für die heutige Europäische Union legten. Deutschland ist ein heute wirtschaftlich, sozial und kulturell starkes Land in der Mitte Europas. Die Zahl der Erwerbstätigen ist auf Rekordniveau, der Haushalt ausgeglichen, die Investitionen in Bildung und Forschung sind höher denn je. Wir leben in einem reichen Land mit einem der leistungsfähigsten Sozialsysteme weltweit.

Doch spätestens der »Brexit« zeigt: Die Europabegeisterung bekommt Risse. Wir sind heute auch verflochten in komplexe und tiefgreifende Krisen, die in Europa und der Welt gewohnte Ordnungen nachhaltig erschüttern. Die rasche Abfolge und Gleichzeitigkeit großer Gestaltungsaufgaben ist zu einem Kennzeichen unserer Zeit geworden.

Teile der Gesellschaft sehen daher der Zukunft mit Skepsis und Sorge entgegen, andere wissen diese Unsicherheiten zu instrumentalisieren. Dabei sind die Voraussetzungen für einen erfolgsversprechenden Umgang mit den vielfältigen Herausforderungen und fur die Gestaltung von Veränderungsprozessen gut. Ungeachtet dessen ist der Wunsch nach Orientierung in Deutschland und Europa unübersehbar.

Im Rahmen der Veranstaltung soll erörtert werden wie die Idee einer verlässlichen, stabilen und mutigen Republik der Innovationen in Deutschland und in Europa gefördert werden kann, ohne die Befürchtungen der Menschen zu ignorieren.
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